Masterarbeit, 2016
178 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.1.1 Die Digitalisierung der Wirtschaft und der Arbeitswelt
1.1.2 Auswirkungen der Digitalisierung auf Führung
1.2 Ziel und Struktur der Arbeit
1.2.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2.2 Methodische Vorgehensweise
1.2.3 Aufbau der Arbeit
1.3 Terminologische Bestimmungen und Abgrenzungen
1.3.1 Leadership
1.3.2 Digitalisierung und digitale Transformation
1.3.3 Digital Leadership
1.3.4 Kompetenzen
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Führung im Wandel der Zeit: Überblick grundlegender Führungstheorien
2.1.1 Eigenschaftsorientierte Ansätze
2.1.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze
2.1.3 Situationstheoretische Ansätze
2.1.4 Beziehungsorientierte Ansätze
2.1.5 New Leadership Approach
2.1.6 Aktuelle Leadership-Ansätze
2.1.7 Implizite Führungstheorien
2.2 Führung und Kompetenzen
2.2.1 Entstehung, Entwicklung und Wirkung individueller Kompetenzen
2.2.2 Kompetenzmessverfahren
2.2.3 Kompetenzmanagement von Führungskräften
2.2.3.1 Aufgaben- und Anforderungsanalyse
2.2.3.2 Prozess der Kompetenzmodellierung nach dem Kode-X-Verfahren
2.2.4 Führungskompetenzmodelle und Leistungsdimensionen
2.2.5 Kompetenzentwicklung
3. DIGITALISIERUNG: BEDEUTUNG UND KONSEQUENZEN
3.1 Relevanz der Digitalisierung
3.2 Treiber der Digitalisierung
3.2.1 Technologische Entwicklungen
3.2.2 Gesellschaftliche Entwicklungen
3.3 Auswirkungen der Digitalisierung
3.3.1 Verschärfung der Wettbewerbssituation
3.3.2 Veränderung des Kundenverhaltens
3.3.3 Wandel der Arbeitswelt
3.3.4 Kommunikation und Vernetzung
3.3.5 Generationenkonflikt: Digital Natives versus Digital Immigrants
3.3.6 Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity: die VUCA-Umwelt
3.4 Die Digitalisierung und Führung
3.4.1 Neue Erwartungen an Führung
3.4.2 Charakteristika der Führung in der Digital Economy
3.4.3 Ambidexterity: Die Beidhändigkeit von Führung
4. DIGITAL LEADERSHIP: FÜHRUNG IN DER DIGITAL ECONOMY
4.1 Digital Maturity: das digitale Reifegradmodell der Organisation
4.2 Ziel, Strategie und Geschäftsmodell
4.3 Organisationstrukturen und Steuerung
4.4 Agilität und Hierarchie als parallele Organisationsformen
4.5 Kultur und Personal
4.5.1 Etablieren einer digitalen Unternehmenskultur
4.5.2 Digitale Fähigkeiten und Befähigung der Mitarbeiter
4.6 Digital Workplace
4.7 Technologien
4.8 Ausgewählte Führungsmethoden in der Digital Economy
4.8.1 Partizipative Workshop-Methoden
4.8.2 Partizipative Prognosemethoden
4.8.3 Agile Managementmethoden
4.9 Ausgewählte Führungsansätze im digitalen Zeitalter
4.9.1 Führung auf Distanz in virtuellen Teams
4.9.2 Führung und soziale Medien
4.9.3 Führung und Innovation
4.10 Digitale Transformation: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
4.10.1 Determinanten eines erfolgreichen digitalen Transformationsprozesses
4.10.2 Herausforderungen und Stolpersteine der digitalen Transformation
4.10.3 Leading Change: den digitalen Wandlungsprozess gestalten
5. DIGITAL LEADER: ERFOLGSRELEVANTE KOMPETENZEN
5.1 Analyse der Kompetenzfelder im Kontext der Digitalisierung
5.2 Kompetenzmodellierungsprozess und Methodik
5.3 Ableitung eines Kompetenzprofils
5.3.1 Netzwerkkompetenz
5.3.2 Innovationskompetenz
5.3.3 Interkulturelle Kompetenz
5.3.4 Digitale Medienkompetenz
5.4 Führungskräfteentwicklung im digitalen Zeitalter
6. SCHLUSSBETRACHTUNG
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Fazit
Die Masterarbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen in der Unternehmensführung und Personalarbeit, die durch die Digitalisierung ausgelöst werden, und untersucht, wie Führungskräfte diesen Herausforderungen durch ein integratives Kompetenzprofil sowie agile Führungskonzepte begegnen können. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die neuen Anforderungen an eine digitale Führungskraft („Digital Leader“) und die Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation.
3.3.6 Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity: die VUCA-Umwelt
In der heutigen Umweltsituation hätten es Unternehmen mit einem Wandel von „stabil, statisch und transparent“ zu „instabil, dynamisch und intransparent“ zu tun (Kienbaum, 2014, S. 4). In der Literatur wird diese Umwelt häufig als „VUCA-Umwelt“ bezeichnet, die als Konsequenz der Digitalisierung betrachtet werden kann. VUCA setzt sich aus den Begriffen „Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity“ zusammen (Petry, 2016b, S. 38 f.), Begriffe, die wie folgt beschrieben werden können:
Volatility: steht für häufige Veränderungen und sprunghafte Entwicklungen. Ist eine Absicherung gegen diese Veränderungen nicht möglich („Hedging“), verlangt solch eine Situation die Fähigkeit, sich unterschiedliche Optionen offenzuhalten und sich schnell, aber auch flexibel anzupassen („Agilität“).
Uncertainty: bezeichnet unklare Situationen bzw. Veränderungen und eine damit verbundene Unsicherheit. Dies verlangt in Szenarien zu denken, mehr Informationen zu suchen und zu interpretieren.
Complexity: umfasst Situationen, in welchen viele Elemente auf vielfältige und vielschichte Weise ineinander spielen. Mithilfe von Komplexitätsverarbeitungsmechanismen (z. B. internen Netzwerken) kann ein Mechanismus zur internen Abbildung externer Komplexität eingeführt werden. Ein gewisser Teil der Komplexität kann durch eine gemeinsame Vision, geteilte Werte, gegenseitiges Vertrauen und klare Grundregeln reduziert werden (Klarheit, Vereinfachung).
Ambiguity: beinhaltet eine unklare, unscharfe, mehrdeutige und widersprüchliche Umwelt. Solche unklaren Ursache-Wirkungs-Beziehungen verlangen die Fähigkeit zum Aufstellen von Hypothesen, zum Testen eben dieser und die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen (Experimente und Agilität).
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel legt die Problematik der Digitalisierung für Wirtschaft und Führung dar, definiert die Forschungsfragen und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieser Teil bietet einen historischen Abriss grundlegender Führungstheorien und diskutiert wissenschaftliche Ansätze zur Kompetenzforschung sowie zum Kompetenzmanagement.
3. DIGITALISIERUNG: BEDEUTUNG UND KONSEQUENZEN: Hier werden die technologischen und gesellschaftlichen Treiber der Digitalisierung analysiert und deren Auswirkungen auf Organisationen sowie die VUCA-Umwelt beleuchtet.
4. DIGITAL LEADERSHIP: FÜHRUNG IN DER DIGITAL ECONOMY: Dieses Kapitel fokussiert auf Strategien, Organisationsstrukturen und agile Methoden, die für die digitale Transformation eines Unternehmens notwendig sind.
5. DIGITAL LEADER: ERFOLGSRELEVANTE KOMPETENZEN: Der letzte inhaltliche Teil analysiert spezifische Kompetenzfelder und leitet ein integratives Kompetenzprofil für Führungskräfte im digitalen Zeitalter ab.
6. SCHLUSSBETRACHTUNG: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise und die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse in einem Fazit.
Digital Leadership, digitale Transformation, Führung, Kompetenzen, Kompetenzmodellierung, Industrie 4.0, Agilität, VUCA-Umwelt, Innovationsmanagement, E-Leadership, Netzwerkkompetenz, Wissensgesellschaft, Digitale Medienkompetenz, Transformationale Führung, Personalmanagement
Die Masterthesis behandelt die Auswirkungen der Digitalisierung auf das moderne Führungshandeln und identifiziert die für Führungskräfte notwendigen Kompetenzen, um in einem digitalen, dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu bestehen.
Die Arbeit verknüpft theoretische Führungskonzepte mit den Anforderungen der digitalen Transformation, analysiert agile Methoden wie Scrum oder Design Thinking und entwickelt ein spezifisches Kompetenzprofil für digitale Führungskräfte.
Ziel ist es, ein integratives Kompetenzprofil abzuleiten, das es Führungskräften ermöglicht, digitale Transformationsprozesse in Unternehmen visionär zu leiten und erfolgreich umzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturarbeit, die nationale und internationale Studien der letzten fünf Jahre zusammenfasst, um den Stand der Forschung zu Digital Leadership und Kompetenzmanagement synthetisch darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Führung, die Analyse der Digitalisierung und ihrer Treiber (z. B. VUCA-Umwelt), konkrete Führungsmethoden der Digital Economy sowie die Herleitung erfolgsrelevanter Kompetenzprofile.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digital Leadership, Transformation, Kompetenzmodellierung, Agilität und Innovation geprägt.
Das Konzept beschreibt die Fähigkeit einer Führungskraft, sowohl bewährte, auf Effizienz ausgerichtete Ansätze (linke Hand) als auch agile, innovationsorientierte Methoden (rechte Hand) situativ und ausgeglichen anzuwenden.
Sie gilt als essenzielle Querschnittskompetenz, um in einer vernetzten Welt mit digitalen Tools effizient zu kommunizieren, Informationen zu bewerten und soziale Netzwerke für den Unternehmenserfolg zu nutzen.
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