Bachelorarbeit, 2015
94 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Anliegen der durchgeführten Berechnungen und Vorwort zum Theorieteil
2.2. Die Hartree-Näherung für Mehrelektronensysteme [08][11]
2.3. Hartree-Fock-Theorie[08][09][10][11][12][13][14][15][16]
2.4. Die Roothaan-Hall-Gleichungen[8][9][10]
2.5. Coupled-Cluster-Theorie[08][10]
2.6. Explizit korrelierte Methoden[14][17]
3. Durchführung und Messergebnisse
3.1. Vorberechnungen
3.1.1. Edelgase
3.1.1.1. Helium
3.1.1.2. Neon
3.1.1.3. Argon
3.1.2. Sauerstoff
3.2. Parameter der Hyperfläche
3.3. CF4-O2 -Hyperfläche
3.3.1. CF4-O2-Berechnungen mit dem aug-cc-pVDZ-Basisatz
3.3.1.01. θ = 0° φ = 0°
3.3.2.02. Θ = 0° Φ = 0° θ = 30°
3.3.2.03. Θ = 0° Φ = 0° θ = 60°
3.3.2.04. Θ = 0° Φ = 0° θ = 90°
3.3.2.05. Θ = 27,375° Φ = 0° θ = 30°
3.3.2.06. Θ = 27,375° Φ = 0° θ = 60°
3.3.2.07. Θ = 27,375° Φ = 0° θ = 90°
3.3.2.08. Θ = 27,375° Φ = 30° θ = 30°
3.3.2.09. Θ = 27,375° Φ = 30° θ = 60°
3.3.2.10. Θ = 27,375° Φ = 30° θ = 90°
3.3.2.11. Θ = 27,375° Φ = 60° θ = 30°
3.3.2.12. Θ = 27,375° Φ = 60° θ = 60°
3.3.2.13. Θ = 27,375° Φ = 60° θ = 90°
3.3.2.14. Θ = 27,375° Φ = 90° θ = 30°
3.3.2.15. Θ = 27,375° Φ = 90° θ = 60°
3.3.2.16. Θ = 27,375° Φ = 90° θ = 90°
3.3.2.17. Θ = 54,75° Φ = 0° θ = 30°
3.3.2.18. Θ = 54,75° Φ = 0° θ = 60°
3.3.2.19. Θ = 54,75° Φ = 0° θ = 90°
3.3.2.20. Θ = 54,75° Φ = 30° θ = 30°
3.3.2.21. Θ = 54,75° Φ = 30° θ = 60°
3.3.2.22. Θ = 54,75° Φ = 30° θ = 90°
3.3.2.23. Θ = 54,75° Φ = 60° θ = 30°
3.3.2.24. Θ = 54,75° Φ = 60° θ = 60°
3.3.2.25. Θ = 54,75° Φ = 60° θ = 90°
3.3.2.26. Θ = 54,75° Φ = 90° θ = 30°
3.3.2.27. Θ = 54,75° Φ = 90° θ = 60°
3.3.2.28. Θ = 54,75° Φ = 90° θ = 90°
3.3.2. Vergleich CCSD(T)-F12a,b-avdz und CCSD(T)-F12a,b-avtz am Systemminimum
4. Auswertung und Schlussfolgerungen
5. Mit der Software aufgetretene Probleme
5.1. verzerrte Bindungslängen und komplett falsche Koordinaten wegen Laufzahlverwendung
5.2. Physikalisch unsinnige Ergebnisse bei manchen loops
5.3. Ohne ersichtlichen Grund nicht konvergierende RHF-Rechnungen
5.4. Kleinere Probleme, die trotzdem verwendbare Ergebnisse produzierten
6. Quellen
6.1 Einleitung
6.2 Hauptteil
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Berechnung einer fünfdimensionalen Potentialenergiehyperfläche für das System Perfluormethan (CF4) und Sauerstoff (O2), um ein tieferes Verständnis für die energetischen Verhältnisse des Sauerstoffs in der näheren Umgebung von CF4 zu gewinnen und diese wissenschaftlich fundiert darzustellen.
2.2. Die Hartree-Näherung für Mehrelektronensysteme [08][11]
Alles beginnt mit der Schrödingergleichung: ĤΨ=EΨ (2.01). Die Schrödingergleichung ist eine Eigenwertgleichung, bei der der Hamiltonoperator Ĥ auf die Wellenfunktion Ψ angewendet die Wellenfunktion Ψ, multipliziert mit einem skalaren Eigenwert, reproduziert. Dieser Eigenwert, hier als E bezeichnet, würde für die exakte Wellenfunktion die exakte Energie des Gesamtsystems angeben.
Mit einer guten Näherungsfunktion Ψ zur exakten Wellenfunktion können die Energieeigenwerte E näherungsweise berechnet werden. Dafür wird formal von links mit der komplex-konjugierten Wellenfunktion Ψ* multipliziert und über den gesamten Raum integriert. E kann als Konstante vor das Integral gezogen werden und man erhält die Energie des Systems, indem durch ∫ Ψ*Ψ dτ geteilt wird, nach: E = ∫ Ψ*ĤΨ dτ / ∫ Ψ*Ψ dτ (2.03).
Für normierte Wellenfunktionen ist ∫ Ψ*Ψ dτ = 1 und die Gleichung vereinfacht sich zu: E = ∫ Ψ*ĤΨ dτ (2.04). In diesem Kapitel werden zunächst Elektronen betrachtet, die nur von drei räumlichen Dimensionen abhängig sind. Der Elektronenspin soll dabei erst mal vernachlässigt werden.
Beim Hartree-Ansatz wird die Gesamtwellenfunktion Ψ formal in ein Produkt aus Einelektronenwellenfunktionen Φ zerlegt, das sogenannte Hartree-Produkt: Ψ(r1, r2, ..., rn) = Φ1(r1)Φ2(r2)...Φn(rn) (2.07).
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung mathematischer Methoden in der Chemie, führt in die Problematik der Perfluorcarbone ein und begründet das wissenschaftliche Interesse an der Modellierung der Wechselwirkung zwischen Perfluormethan und Sauerstoff.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die quantenmechanischen Methoden, von der Hartree-Näherung über die Hartree-Fock-Theorie bis hin zu Coupled-Cluster-Verfahren und F12-Korrekturen, die zur Berechnung der Potentialenergiehyperfläche verwendet wurden.
3. Durchführung und Messergebnisse: Dieser zentrale Teil dokumentiert die methodische Umsetzung der Berechnungen, präsentiert Vorberechnungen an Edelgasen und detailliert die systematische Bestimmung der fünfdimensionalen Hyperfläche für verschiedene räumliche Konstellationen.
4. Auswertung und Schlussfolgerungen: Hier werden die gewonnenen Daten analysiert, die Genauigkeit der verschiedenen Rechenniveaus (Basissätze und F12-Korrekturen) kritisch bewertet und die Bedeutung der Ergebnisse für die Charakterisierung des CF4-O2-Systems zusammengefasst.
5. Mit der Software aufgetretene Probleme: Dieser Abschnitt thematisiert technische Herausforderungen bei der Durchführung der Berechnungen mit Molpro, einschließlich Koordinatenfehlern, Konvergenzschwierigkeiten bei RHF-Rechnungen und Fehlern bei der automatisierten Tabellierung.
6. Quellen: Ein Verzeichnis der verwendeten Literatur, Online-Ressourcen und der im Verlauf der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Grundlagen.
Perfluormethan, Sauerstoff, Potentialenergiehyperfläche, Coupled-Cluster, CCSD(T)-F12, Ab-initio, Quantenchemie, Hartree-Fock, Molekülorbitale, Wechselwirkungsenergie, Basissätze, Geometrieoptimierung, Molpro, Edelgase, Lennard-Jones-Potential.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Perfluormethan (CF4) und Sauerstoff (O2) auf Basis von quantenchemischen Berechnungen.
Zentrale Schwerpunkte sind die methodischen Grundlagen der Hartree-Fock- und Coupled-Cluster-Theorie sowie die Berechnung und Analyse der fünfdimensionalen Potentialenergiehyperfläche des Systems CF4-O2.
Das Hauptziel ist die energetische Charakterisierung des Systems durch die Berechnung einer fünfdimensionalen Potentialenergiehyperfläche, um zu verstehen, welchen Wechselwirkungen der Sauerstoff in der direkten Umgebung von CF4 unterliegt.
Es werden hochpräzise Ab-initio-Methoden verwendet, speziell die Coupled-Cluster-Theorie für dreifach angeregte Zustände inklusive der F12-Korrekturen (CCSD(T)-F12a,b).
Der Hauptteil widmet sich der technischen Durchführung der Simulationen in einem Computer-Cluster, der detaillierten Auswertung der berechneten Energiewerte für verschiedene räumliche Orientierungen sowie der Diskussion auftretender Softwareprobleme.
Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Potentialenergiehyperfläche, Coupled-Cluster-Theorie, CF4, Sauerstoff, Wechselwirkungsenergie und Ab-initio-Berechnungen zu beschreiben.
Sie dienen als Validierung der verwendeten F12-Methoden und Basissätze, um zu prüfen, wie gut die gewählten theoretischen Ansätze experimentell bekannte Wechselwirkungspotentiale reproduzieren können.
Der Autor verzichtete aus Zeitgründen auf die analytische Herleitung, da die optische Darstellung der berechneten Punkte für das Anliegen der Arbeit bereits als ausreichend angesehen wurde.
Durch die manuelle Anpassung der Lauf-Skripte und die Änderung der Reihenfolge der Abstands-Loops konnte die Stabilität der Berechnungen verbessert werden, um physikalisch plausible Ergebnisse zu erhalten.
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