Masterarbeit, 2016
126 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe für Migrantinnen und Migranten darstellt. Sie analysiert die Faktoren, die diesen Übergang beeinflussen, und untersucht, wie sich die Bildungskarriere von Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu ihren einheimischen Peers entwickelt.
Kapitel 1 bietet einen einleitenden Überblick über die Arbeit und die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 definiert die zentralen Begriffe Migration und Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe. Kapitel 3 beleuchtet die aktuelle Verteilungssituation von allochthonen und autochthonen Lernenden auf die verschiedenen Sekundarschulformen. Kapitel 4 formuliert die Fragestellung der Arbeit. Kapitel 5 untersucht die theoretischen Grundlagen der Ungleichheitsforschung, insbesondere Bourdieus Kapitalformen und Bourdons Herkunftseffekte. Kapitel 6 analysiert die Bedeutung von außerschulischen Faktoren für einen erfolgreichen Übergang, wie z. B. das Alter bei der Migration, die vorschulische Bildung, die deutsche Sprache und das häusliche Umfeld. Kapitel 7 untersucht innerschulische Faktoren und ihre Auswirkungen auf die Bildungskarriere, wie z. B. Sprachförderung, die Rolle der Deutschnote und die Klassenzusammensetzung. Das Kapitel beleuchtet auch die Problematik der institutionellen Diskriminierung in der Primarstufe.
Migration, Bildung, Sekundarstufe, Übergang, Sprachförderung, Ungleichheit, Bourdieu, Kapitalformen, Herkunftseffekte, außerschulische Faktoren, innerschulische Faktoren, Bildungskarriere, Diskriminierung.
Dies liegt oft an einer Kombination aus Sprachbarrieren, geringerem sozioökonomischem Status der Familie, Bildungsaspirationen der Eltern sowie institutioneller Diskriminierung im Schulsystem.
Primäre Effekte beziehen sich auf die tatsächliche Schulleistung aufgrund des sozialen Umfelds. Sekundäre Effekte beschreiben das Entscheidungsverhalten der Eltern bei der Schulwahl, das oft unabhängig von der tatsächlichen Leistung durch die soziale Schicht geprägt ist.
Sprachkenntnisse sind die Grundvoraussetzung für den Erfolg in einem monolinguistischen Bildungssystem. Insbesondere die Deutschnote dient oft als entscheidender Indikator für den Übergang in die Sekundarstufe.
Institutionelle Diskriminierung bezeichnet Strukturen oder Abläufe innerhalb der Schule, die Kinder mit Migrationshintergrund systematisch benachteiligen, beispielsweise bei Übergangsempfehlungen nach der vierten Klasse.
Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital der Familie bestimmen maßgeblich die Startbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten der Kinder im Bildungssystem.
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