Bachelorarbeit, 2014
107 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemdarstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau und Abgrenzung der Arbeit
1.4 Aufbau und Ablauf der Interviews
2 Begriffe und theoretische Grundlagen der Logistik
2.1 Logistikbegriffe
2.2 Einflussfaktoren und Kennzahlen auf logistische Netzwerke
2.2.1 Einfluss von Service und Kosten
2.2.2 Einfluss der Sortimentsstruktur
2.2.3 Einfluss der Kundenstruktur
2.3 Netzwerktypen
2.3.1 Grundlegende Netzwerktypen
2.3.2 Netzwerktypen der Industrie
2.3.3 Netzwerktypen des Handels
2.3.4 Netzwerktypen des Logistikdienstleistergewerbe
2.3.5 der Ersatzteillogistik
2.4 Grundlegende logistische Zusammenhänge
2.4.1 Zielkonflikt zwischen Service und Kosten
2.4.2 Gestaltungsmöglichkeiten bei der Netzkonfiguration
2.4.3 Konzepte in der Distributionslogistik
3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
3.1 Einflussfaktoren auf logistische Netzwerke
3.1.1 Produzent am Beispiel eines Produzenten
3.1.2 Handel (Non-Food) am Beispiel eines Einzelhändlers
3.1.3 Handel (Food & Non-Food) am Beispiel eines Lebensmitteleinzelhändlers
3.1.4 Internethandel am Beispiel von Onlinehändler
3.1.5 Ersatzteilen am Beispiel des Ersatzteilhändlers
3.2 Bewertung der empirischen Ergebnisse
3.2.1 Ganzheitliche Bewertung von Einflussfaktoren auf Logistiknetzwerke
3.2.2 Branchenspezifische Bewertung von Einflussfaktoren auf Logistiknetzwerke
4 Zusammenfassung und Reflexion der Ergebnisse
4.1 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
4.2 Kritische Reflexion der Ergebnisse und weiterer Forschungsbedarf
Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Einflussfaktoren und Kennzahlen in logistischen Netzwerken zu strukturieren und durch eine branchenübergreifende Analyse einen Gesamtüberblick zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Einflussfaktoren auf logistische Netzwerke gibt es und was sind deren Auswirkungen?“
1.1 Ausgangssituation und Problemdarstellung
Dem Endverbraucher ist es in der Regel egal wie die Produkte ins Regal des Supermarkts um die Ecke gelangen, oder wie die beim Internetversandhändler gekaufte Ware zu ihm nach Hause gelangt. Der Endverbraucher wird erst neugierig, wenn er im Supermarkt vor einer Lücke im Regal steht, oder wenn er auf das Paket vom Internetversandhändler länger als gewohnt warten muss.
Vorfälle wie diese sind heutzutage, dank ausgeklügelter und hocheffizienter logistischer Netzwerke und Prozesse, eher die Seltenheit. Interessanterweise weisen gleichermaßen effiziente Netzwerke, von verschiedenen Unternehmen, oft erhebliche Unterschiede in ihrer Struktur auf. Der Supermarkt um die Ecke wird beispielsweise aus einem regionalen Nachschublager mit Waren beliefert, wohingegen die Ware vom Internetversandhändler aus einem im Zentrum Deutschlands gelegenem Zentrallager direkt zum Endkunden versandt wird. Wie kann es aber sein, dass diese logistischen Netzwerke in ihrer Struktur so verschieden, aber gleichzeitig für das jeweilige Unternehmen effizient sind?
Die Gründe dafür, warum ein logistisches Netzwerk eine gewisse Struktur aufweist, sind vielseitig und hängen von zahlreichen, sich teilweise gegenseitig beeinflussenden, Faktoren ab. Dabei sind die Einflussfaktoren, die zu den bestehenden Strukturen und Abläufen in einem Logistiknetzwerk geführt haben, meist im Erfahrungswissen von Logistikern begründet. Diese folgen dabei mehr oder weniger bekannten Regeln und Gesetzmäßigkeiten.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das Problemfeld und die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der qualitativen Analyse logistischer Netzwerke beschäftigt.
2 Begriffe und theoretische Grundlagen der Logistik: Hier werden zentrale Begriffe, die wichtigsten Einflussfaktoren und verschiedene Netzwerktypen sowie grundlegende logistische Zusammenhänge theoretisch hergeleitet.
3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse aus fünf Experteninterviews und bewertet diese sowohl ganzheitlich als auch branchenspezifisch.
4 Zusammenfassung und Reflexion der Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Forschungsergebnisse zusammen und reflektiert diese kritisch unter Berücksichtigung von weiterem Forschungsbedarf.
Logistische Netzwerke, Netzwerktypen, Einflussfaktoren, Kennzahlen, Distributionslogistik, Ersatzteillogistik, Zielkonflikt, Service und Kosten, Lieferzeit, Termintreue, Logistikstrategie, Supply Chain Management, Unternehmensbefragung, Lagerstruktur, Netzwerkgestaltung.
Die Arbeit untersucht die qualitativen Einflussfaktoren und Kennzahlen, die die Struktur und Effizienz logistischer Netzwerke bestimmen, und liefert eine strukturierte Übersicht des aktuellen wissenschaftlichen Standes.
Die Arbeit deckt die Kategorien Service und Kosten, Sortimentsstruktur sowie Kundenstruktur ab und betrachtet dabei unterschiedliche Branchen wie Industrie, Handel und Ersatzteillogistik.
Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage „Welche Einflussfaktoren auf logistische Netzwerke gibt es und was sind deren Auswirkungen?“ fundiert zu beantworten und eine wissenschaftliche Strukturierung dieses Themengebiets zu liefern.
Neben einer umfassenden Literaturrecherche führt der Autor eine empirische Untersuchung in Form von fünf Experteninterviews mit Logistikverantwortlichen aus verschiedenen Branchen durch.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Netzwerktypen, Gestaltungsmöglichkeiten) dargelegt. Anschließend werden die Ergebnisse der Unternehmensbefragungen detailliert analysiert und grafisch ausgewertet.
Wesentliche Begriffe sind logistische Netzwerke, Lieferzeit, Termintreue, Netzwerktypen, Transportkosten, Distributionslogistik und Lagerstruktur.
Die Art der Kundenbeziehung beeinflusst die logistische Abwicklung massiv; während B2B-Prozesse häufig durch Stückgutlogistik geprägt sind, dominieren im B2C-Geschäft Paketdienste und Anforderungen an eine schnelle Laufzeit.
Die Analyse zeigt, dass breite Sortimente tendenziell eher in zentralen Strukturen gelagert werden, wobei die optimale Lagerstufe auch stark von der Drehgeschwindigkeit und Wertigkeit der einzelnen Artikel abhängt.
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