Masterarbeit, 2016
135 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation und Problemstellung
1.1.1. Einführung
1.1.2. Forschungsfrage und Zielsetzung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen und Stand der Forschung
2.1. Unternehmenskultur
2.1.1. Begriffsbestimmung Kultur
2.1.2. Kulturdimensionen nach Geert Hofstede (2001)
2.1.3. Begriffsbestimmung Unternehmenskultur
2.1.4. Das Drei-Ebenen-Modell der Unternehmenskultur nach Schein (2010)
2.1.5. Veränderung der Unternehmenskultur
2.1.6. Entscheidende Einflussfaktoren auf die Unternehmenskultur
2.1.7. Entstehung von Unternehmenskultur und ihrer Funktionen
2.2. Digitale Transformation
2.2.1. Begriffsbestimmung Digitalisierung
2.2.2. Begriffsbestimmung digitale Transformation
2.2.3. Ziel und Vorteile der digitalen Transformation
2.2.4. Einflussfaktoren und Treiber der digitalen Transformation
2.2.5. Warum verlangt die digitale Transformation eine Kultur?
2.2.6. Herausforderungen für Unternehmen
2.2.7. Unternehmenskultur als Herausforderung für die digitale Transformation
3. Digitalisierungsgrad im Branchenvergleich
3.1. Studie „Branchenatlas – digitale Transformation“
3.2. Studie „Digital Transformation Award (DTA)“
3.3. Studie „HR-Report 2015/2016 Schwerpunkt Unternehmenskultur“
3.4. Studienzusammenfassung und -vergleich
4. Durchführung von Unternehmenskulturanalysen
4.1. Unternehmenskulturanalyse im Branchenvergleich
4.2. Unternehmenskulturanalyse Google
4.3. Unternehmenskulturanalyse Daimler AG
4.4. Gründe für das Scheitern einer Unternehmenskulturtransformation
4.5. Digitale Unternehmenskultur
5. Zusammenfassung und Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss der Digitalisierung auf Unternehmen und ihre Unternehmenskultur zu untersuchen. Anhand quantitativer, methoden- und leitfadengestützter Analysen wird ein Leitfaden entwickelt, der Organisationen bei der digitalen Transformation unterstützt, indem er analytische Impulse liefert und ein Vorgehensmodell zur Steigerung des digitalen Reifegrades bereitstellt.
2.1.1. Begriffsbestimmung Kultur
„Eine neue Kultur zu schaffen bedeutet nicht nur, individuell ›originelle‹ Entdeckungen zu machen, es bedeutet auch und besonders, bereits entdeckte Wahrheiten kritisch zu verbreiten, sie sozusagen zu ›vergesellschaften‹ und sie dadurch Basis vitaler Handlungen, Element der Koordination und der intellektuellen und moralischen Ordnung werden zu lassen.“ (Antonio Gramsci, o.J.)
Bevor auf den Begriff der Unternehmenskultur eingegangen wird, muss zunächst der Begriff der Kultur erörtert werden. Die aktuelle Forschung zu diesem Thema liefert ergänzende, widersprechende oder teilweise identische Definitionen des Begriffs (vgl. Halder 2010, o.S.). Jeder Forscher und Autor ist um eine konkrete Definition bemüht. Als Ausgangspunkt für die Bestimmung kultureller Unterschiede und im Hinblick auf die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, ist eine anwendungs- und handlungsbezogene Definition notwendig (vgl. Genkova et al. 2013, S. 41). Aber auch an dieser Stelle unterscheiden sich die Definitionen voneinander:
Trompenaars und Hampden-Turner (1997, S. 6) definieren Kultur als „the way in which a group of people solves problems and reconciles dilemmas“. Damit nehmen sie eine anwendungsbezogene Perspektive ein, beschränken jedoch die Funktion von Kulturen auf die Lösung von Problemen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsfrage und das Ziel der Arbeit, wobei auf die Ausgangssituation und die Problemstellung der digitalen Transformation eingegangen wird.
2. Theoretische Grundlagen und Stand der Forschung: Hier werden zentrale Begriffe wie Unternehmenskultur und digitale Transformation definiert, relevante Modelle wie das Drei-Ebenen-Modell von Schein vorgestellt und Einflussfaktoren diskutiert.
3. Digitalisierungsgrad im Branchenvergleich: Anhand verschiedener Studien wird der digitale Reifegrad unterschiedlicher Branchen ermittelt und verglichen, um Faktoren für einen Kulturwandel abzuleiten.
4. Durchführung von Unternehmenskulturanalysen: Dieses Kapitel führt Unternehmenskulturanalysen für ausgewählte Unternehmen durch, untersucht Gründe für das Scheitern von Transformationen und definiert Anforderungen an eine digitale Unternehmenskultur.
5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse sowie konkreten Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation ab.
Kultur, Digitalisierung, digitale Transformation, Unternehmenskultur, Change-Management, Organisationsentwicklung, Führung, digitale Strategie, Branchenvergleich, Reifegrad, Transformation, Kommunikation, Wissensmanagement, Prozessoptimierung, Unternehmensführung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen der fortschreitenden Digitalisierung und der Unternehmenskultur.
Die zentralen Themen sind Unternehmenskultur, digitale Transformation, Change-Management, Führung und Strategieentwicklung.
Die Forschungsfrage lautet: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Unternehmenskultur?
Es wurde eine quantitative, methoden- und leitfadengestützte Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung relevanter Studien und Literatur basiert.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, den Branchenvergleich des Digitalisierungsgrades, spezifische Unternehmenskulturanalysen und die Ableitung eines Handlungsmodells.
Die wichtigsten Begriffe sind Unternehmenskultur, digitale Transformation, Digitalisierung und Change-Management.
Während Google eine feminine, durch Individualität geprägte und auf Innovation ausgerichtete Unternehmenskultur verfolgt, zeigt die Daimler AG ein eher maskulines, hierarchisches und auf Stabilität ausgerichtetes Bild.
Oftmals scheitern Unternehmen, weil sie die Transformation lediglich als technisches Problem betrachten und die kulturelle Ebene, wie fehlende Akzeptanz oder mangelnde Führung, vernachlässigen.
Durch die Einführung neuer Verhaltensnormen, eine transparente Kommunikation, die Übertragung von Eigenverantwortung und eine klare strategische Ausrichtung durch die Führungsebene.
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