Bachelorarbeit, 2016
139 Seiten
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation dieser Arbeit
1.2. Ziel und Aufbau dieser Arbeit
2. Theorie und Stand der Forschung
2.1. E-Learning
2.1.1. Blended Learning (semi-virtuelle Lernkonzepte)
2.1.2. Virtuelle Lernkonzepte
2.2. Allgemeine- und soziale Systemtheorie
2.2.1. Allgemeine Systemtheorie
2.2.2. Soziale Systemtheorie
2.3. Organisationales Lernen
2.3.1. Anpassungs- oder erfahrungsorientierter Ansatz
2.3.2. Interpretationsorientierter- oder Kultureller Ansatz
2.3.3. Wissensorientierter Ansatz
2.3.4. Informations- und wahrnehmungsorientierter Ansatz
2.4. Zusammenfassung
2.5. Eigenes, Integratives Modell zum organisationalen Lernen und Einfluss semi-virtueller Lernkonzepte darin
3. Empirische Analyse
3.1. Hypothesen
3.2. Methodik
3.3. Ergebnisse
3.3.1. Deskriptive Ergebnisse
3.3.2. Faktorenanalyse
3.3.3. Item- und Reliabilitätsanalyse
3.3.4. Überprüfung der Skalen auf Normalverteilung
3.3.5. Exkurs: Prüfung der internen Validität in Bezug auf die mögliche Störvariable Alter
3.3.6. Hypothesenüberprüfung
3.4. Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Vergleich der Erkenntnisse aus Literatur und Empirie mit agilen Ansätzen des Lernens in Organisationen
4.1. Design Thinking Ansatz
4.2. Action Learning Ansatz
4.3. Prüfung auf Eignung der Ansätze für ein Implementierungskonzept.
4.4. Entwicklung eines Implementierungskonzeptes für organisationales Lernen
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob semi-virtuelle Lernkonzepte (Blended Learning) effektiver als rein virtuelle Konzepte dazu beitragen, die Problemlösungs- und Handlungsfähigkeit einer Organisation zu stärken. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überprüfung, ob durch Präsenzphasen mit Kommunikation, Reflexion und Selbstreferentialität ein Transfer des Gelernten in die organisationale Wissensbasis gelingt.
2.3.1. Anpassungs- oder erfahrungsorientierter Ansatz
Der anpassungsorientierte Ansatz des organisationalen Lernens basiert auf den Stimulus Response (SR) - Theorien des individuellen Lernens, die der behavioristischen Schule der Psychologie entstammen. (Vgl. Liebsch, B., 2011. S.57). Um aber den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wird die SR-Theorie nur kurz angeschnitten. Im Wesentlichen entsteht in diesem Modell Lernen durch einen von der Umwelt kommenden Reiz oder Stimulus (S) der dann zu einer Reaktion (R) des Individuums führt. Der Prozess des Lernens selbst, ist dabei zunächst nicht erklärt, da die kognitiven Vorgänge im Gehirn (Blackbox) nicht direkt beobachtbar sind und gemäß der Forschungsmethode im Behaviorismus nicht eindeutig erklärt werden kann. Lernen wird hierbei als Anpassung an eine veränderte Umwelt verstanden. (Vgl. Güldenberg, S., 1998, S. 79-81). (Siehe hierzu auch Abbildung 1)
In Anlehnung daran entwickelten im Wesentlichen James G. March und Johann P. Olsen den anpassungsorientierten Ansatz des organisationalen Lernens. (Vgl. Klimecki, R. & Thomae M., 1997, S.3) In diesem wird organisationales Lernen als die Veränderung und Anpassung von organisationalen Routinen und Arbeitsabläufen (standard operating procedures) verstanden. (Vgl. Klimecki, R. & Thomae M., 1997. S.101). Gemäß der SR-Theorien existiert hier eine Veränderung der Umwelt der Organisation (Reiz S) der als Lernergebnis (Reaktion R) eine Änderung bzw. Anpassung von organisationalen Routinen und Arbeitsabläufen vornimmt. Die Organisation wird somit als anpassungsfähiges adaptiv- rationales System wahrgenommen. (Vgl. Wiegand, M. 1996. S.182)
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Dynamik und Komplexität in Organisationen und stellt das organisationale Lernen als zentrales Erfolgskriterium sowie den Einfluss semivirtueller Lernkonzepte dar.
2. Theorie und Stand der Forschung: Es erfolgt eine theoretische Einordnung von E-Learning, Systemtheorien und verschiedenen Ansätzen des organisationalen Lernens, ergänzt durch ein eigenes integratives Modell.
3. Empirische Analyse: Anhand eines Testgruppenvergleichs wird empirisch untersucht, ob semi-virtuelle Lernkonzepte für organisationales Lernen besser geeignet sind als rein virtuelle Ansätze.
4. Vergleich der Erkenntnisse aus Literatur und Empirie mit agilen Ansätzen des Lernens in Organisationen: Erkenntnisse aus Literatur und Empirie werden mit Design Thinking und Action Learning verknüpft, um ein Implementierungskonzept für organisationales Lernen zu entwickeln.
5. Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert Limitationen der empirischen Untersuchung und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungen.
Organisationales Lernen, Blended Learning, semi-virtuelle Lernkonzepte, E-Learning, Design Thinking, Action Learning, Wissensmanagement, Handlungstheorien, Systemtheorie, Wissensbasis, Kompetenzlernen, Implementierungskonzept, empirische Analyse, Lernfähigkeit, organisationales Wissen.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss semi-virtuelle Lernkonzepte (Blended Learning) auf das Lernen in Organisationen haben und wie diese gezielt eingesetzt werden können, um organisationales Lernen zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf E-Learning-Modellen, Organisationstheorien (insbesondere Systemtheorie), dem organisationalen Lernen sowie agilen Methoden wie Design Thinking und Action Learning.
Das Ziel ist die Überprüfung der Eignung semi-virtueller Lernkonzepte zur Sicherung organisationalen Lernens sowie die Entwicklung eines darauf aufbauenden Implementierungskonzepts.
Es wurde ein integrativer Forschungsansatz gewählt, der eine Literaturanalyse mit einer quantitativen, quasi-experimentellen Studie (Testgruppenvergleich) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine empirische Untersuchung anhand von Fragebögen und eine darauf basierende Ableitung eines praktischen Implementierungskonzepts.
Zentrale Begriffe sind organisationales Lernen, Blended Learning, Design Thinking, Action Learning, Wissensbasis und die Veränderung von Handlungstheorien.
Die Arbeit betont, dass organisationales Lernen mehr ist als die Summe individueller Lernprozesse. Daher ist es für das Modell wichtig zu unterscheiden, ob Individuen oder Subsysteme als Elemente des Lernsystems fungieren.
Der Ansatz integriert Kommunikation, Reflexion und Selbstreferentialität direkt in den Arbeitsalltag durch iterative Schritte (Verstehen, Definieren, Ideenfinden, Prototyping, Testen), anstatt Lernen als separaten Prozess zu betrachten.
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