Masterarbeit, 2010
102 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
1.1 Aktuelle Lage der Wirtschaft
1.2 Ziel der Arbeit
2 Hauptteil A - Supply Chain Management/Logistik Unterschiede und Gemeinsamkeiten
2.1 Definition Supply Chain
2.2 Theoretische Grundlagen der Supply Chain
2.3 Verschiedene Instrumente (tools) des Supply Chain Managements
2.4 Logistikaufgaben der Supply Chain
2.4.1 Abgrenzung von Supply Chain und dem Logistikbegriff
2.4.2 Beschaffungslogistik
2.4.3 Produktionslogistik
2.4.4 Distributionslogistik
2.4.5 Entsorgungslogistik
2.5 Charakteristische Aufgaben des Supply Chain Managements
2.5.1 Virtuelles Netzwerk (virtual company network)
2.5.2 Lean production
2.5.3 Fraktale Unternehmen/Agile Manufacturing
2.5.4 Fertigungsinseln/Montagegruppen (production cell/assembly cell)
2.6 Integrationskonzepte des Supply Chain Management im Einzelhandels
2.6.1 Virtuelles Netzwerk
2.6.2 Integration von „Lean Production“ in die SC des Einzelhandels
2.6.3 Fraktale Unternehmen
3 Hauptteil B - Steuerungskonzepte und Störfaktoren beim Einsatz des Supply Chain Management im Einzelhandel
3.1 Supply Chain Monitoring (SCMo)
3.1.1 „Humane Störfaktoren“
3.1.2 Technische Störfaktoren
3.2 Vendor Managed Inventory (VMI)
3.3 Demand Capacity (DCP)
3.4 Collaborative Planning Forecasting & Replenishment (CPFR)
3.5 Supply Chain Event Management (SCEM)
4 Hauptteil C - Die verschiedenen Phasen der Implementierung des Supply Chain Management in Einzelhandels-Unternehmen
4.1 Phase 1 - Anstoß und Vision
4.2 Phase 2 - Lösungsstrategien wählen
4.3 Phase 3 - Erfolgskriterien und Performancemaße festlegen
4.4 Phase 4 - Gestaltung der Prozesse
4.4.1 Analyse der Ist-Situation
4.5 Phase 5 - Gestaltung der IT
4.6 Phase 6 - Umsetzung des SCM Konzeptes
4.6.1 Umsetzung des SC-Konzeptes durch das Fachmanagement
4.6.2 Verantwortliche der Prozessimplementierung
4.6.2.1 Prozessverantwortlicher
4.6.2.2 Prozessmitarbeiter
4.6.2.3 Prozessbegleiter
4.6.2.4 Der Prozesscoach
4.6.2.5 Das Führungsgremium
4.6.3 Training der Auftraggeber
4.6.4 Kontinuierliche Bewertung des SC – Konzeptes
5 Hauptteil D - Beispiele aus der Praxis
5.1 Lego
5.2 Trigema
5.3 Lidl/Kik
6 Hauptteil E - Supply Chain Management im Wandel
7 Schlussbetrachtung
Das primäre Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie Supply Chain Management als Steuerungsansatz im Einzelhandel erfolgreich implementiert werden kann, um durch optimal organisierte Logistik und Dienstleistung nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen ökologische Anforderungen mit ökonomischer Effizienz in Einklang bringen können.
2.4.2 Beschaffungslogistik
Die Beschaffungslogistik hat die Aufgabe, wie bereits im Abschnitt 2.1. dieser Arbeit definiert wurde, die richtigen Güter in der richtigen Menge, am richtigen Ort, in der richtigen Qualität, zum richtigen Zeitpunkt und zu den richtigen Kosten bereitzustellen. Um die genannten Aktivitäten „richtig“ auszuführen, bedarf es selbstverständlich gründlicher Planungen, und schon im Vorhinein sind eventuelle negative oder ungünstige Auswirkungen in die Vorentscheidungen mit einzubeziehen, um mögliche Renditeverluste zu verringern oder auch vollkommen auszuschließen.
Da sich die Unternehmensziele immer mehr hin zu einer Einbeziehung der Kundenwünsche ändern, sind nunmehr nicht nur ausschließlich operative Gesichtspunkte der Beschaffungslogistik von Bedeutung, sondern auch strategische Komponenten - wie z.B. Lieferantenbeziehung, Lieferantenportfolio, Bezugspolitik und Sourcing-Strategien - Themen der Beschaffungslogistik.
Es geht also bei dieser „richtigen“ Betrachtungsweise nicht nur darum, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Organisation der Speditionsunternehmen und Beschaffenheit der Verkehrswege zu überprüfen, sondern gleichermaßen um die Evaluierung und Verfügbarkeit der Rohstoffe zu minimalen Kosten.
Bei den potentiellen Standorten der Bezugsquellen wäre eine „Beschaffung der kurzen Wege“ optimal, sofern die Transportmöglichkeiten sicher sind und keine Risiken aufgrund von wetterbedingten Unsicherheiten, Arbeitskämpfen oder politischen Auseinandersetzungen bestehen. So müssen eventuell mehrere Transportmöglichkeiten ins Auge gefasst werden, um Versorgungsrisiken zu vermeiden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die veränderte wirtschaftliche Lage und die Relevanz umweltpolitischer Faktoren ein, die ein Umdenken im Management erfordern.
2 Hauptteil A - Supply Chain Management/Logistik Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Es wird der theoretische Rahmen definiert und die Abgrenzung sowie die Verzahnung von Logistik und Supply Chain Management erläutert.
3 Hauptteil B - Steuerungskonzepte und Störfaktoren beim Einsatz des Supply Chain Management im Einzelhandel: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Instrumente der Steuerung und identifiziert potenzielle Störfaktoren, die den reibungslosen Ablauf gefährden können.
4 Hauptteil C - Die verschiedenen Phasen der Implementierung des Supply Chain Management in Einzelhandels-Unternehmen: Es wird ein strukturierter Prozess von der Vision bis zur kontinuierlichen Bewertung für die Implementierung des SCM vorgestellt.
5 Hauptteil D - Beispiele aus der Praxis: Anhand ausgewählter Unternehmen (Lego, Trigema, Lidl/Kik) wird die Anwendung der SCM-Konzepte in der Realität analysiert.
6 Hauptteil E - Supply Chain Management im Wandel: Hier wird der Fokus auf ökologische Aspekte gelegt und das Konzept der "Green Supply Chain" als notwendige Weiterentwicklung diskutiert.
7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Entwicklungen und der Bedeutung von Nachhaltigkeit und Vernetzung für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Supply Chain Management, Logistik, Green Supply Chain, Einzelhandel, Prozessoptimierung, Nachhaltigkeit, Implementierung, Effizienz, Wettbewerbsvorteil, Lean Production, Lieferkette, Störfaktoren, Ressourcenmanagement, Wertschöpfungskette, Kooperation
Die Masterthesis untersucht das Supply Chain Management als strategischen Erfolgsfaktor im Einzelhandel, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Anforderungen.
Neben den theoretischen Grundlagen der Logistik und des SCM stehen Implementierungsprozesse, Steuerungskonzepte, Störfaktoren im Prozess sowie die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Fokus.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Supply Chain Management im Einzelhandel eingesetzt werden sollte, um sowohl ökonomische Gewinne als auch eine ökologisch verantwortliche Ressourcennutzung zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Aufarbeitung sowie einer Analyse praxisnaher Beispiele von Unternehmen zur Illustration der dargelegten Konzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung (Logistik vs. SCM), die Analyse von Steuerungskonzepten (wie VMI oder SCEM), die schrittweise Implementierung von SCM-Systemen und eine Betrachtung des Wandels hin zur "Green Supply Chain".
Die wichtigsten Schlagworte sind Supply Chain Management, Logistik, Green Supply Chain, Prozessoptimierung und Nachhaltigkeit.
Humane Störfaktoren, wie mangelnde Kommunikation oder das Nichterkennen kritischer Situationen durch verantwortliche Personen, werden als eine der wesentlichen Gefahren für das SCMo-Konzept eingestuft.
Laut dem Autor wird die Reorganisation der Logistik hin zur "Green Supply Chain" für Unternehmen zur Überlebensfrage, da sowohl der Druck durch offizielle Stellen als auch das Bewusstsein der Endkunden für Nachhaltigkeit stetig wachsen.
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