Diplomarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrundbeschreibung
1.2 Problemdarstellung
1.3 Leitende Fragestellung
1.4 Zielsetzung und Zielgruppe
1.5 Methodik
1.6 Erwartende Ergebnisse
2 Begriffserklärung Patientenedukationsmaßnahmen und interdisziplinäres Team
3 Medizinische Grundlagen der Epilepsie
3.1 Funktionen des Gehirns
3.2 Vorgänge im Gehirn bei einem epileptischen Anfall
3.3 Abgrenzung Epilepsie von epileptischen Anfall
3.4 Anfallsformen
3.4.1 Fokale Anfälle
3.4.2 Generalisierte tonisch-klonische Anfälle (Grand-Male-Anfälle)
3.4.3 Myoklonische Anfälle
3.4.4 Absencen
3.4.5 Gelegenheitsanfälle
3.4.6 Status Epilepticus
3.5 Ursachen von Epilepsie
3.5.1 Genetische Epilepsien
3.5.2 Epilepsie aufgrund von Ursachen in der Gehirnstruktur oder im Stoffwechsel
3.5.3 Epilepsien unbekannter Ursache
3.6 Diagnostische Abklärung
3.6.1 Anamnese
3.6.2 Elektroencephalographie (EEG)
3.6.3 Magnetresonanztomographie (MRT)
3.6.4 Blutuntersuchung
3.6.5 Differenzialdiagnose
3.7 Therapiemöglichkeiten
3.7.1 Medikamentöse Therapie
3.7.2 Operative Therapie
3.7.3 Ketogene Diät
3.8 Prognose
4 Pflegerische Beratung und Prävention
4.1 Schule und Epilepsie
4.2 Berufsleben und Epilepsie
4.3 Schlafgewohnheiten und Stressvermeidung
4.4 Alkohol und Nikotin
4.5 Freizeitgestaltung
4.5.1 Epilepsie und Reisen
4.5.2 Visuelle Lichteffekte
4.5.3 Körperliche Gesundheit und Sport
4.6 Führerschein und Autofahren
4.7 Psychische Gesundheit
4.8 Probleme in der Sexualität und Fertilität, Verhütungsmethoden, Schwangerschaft, Vererbungsrisiko und die Geburt
4.8.1 Sexualität und Fertilität
4.8.2 Schwangerschaftsverhütung
4.8.3 Schwangerschaft und Vererbungsrisiko
4.8.4 Geburt
4.9 Behindertenausweis
4.10 Einnahme der Medikamente
4.11 Relevante Informationen für Angehörige
4.11.1 Richtiges Verhalten im Notfall – Erste Hilfe-Maßnahmen
4.11.2 Überprotektion vermeiden – Selbständigkeit erlernen lassen
4.12 Selbsthilfegruppen
4.13 Soziale Netzwerke und Bücher
5 Fragebogenauswertung
6 Resümee
Die Fachbereichsarbeit untersucht, durch welche Beratungs- und Patientenedukationsmaßnahmen das Pflegepersonal die Sicherheit und Lebensqualität von Menschen mit Epilepsie und deren Angehörigen optimieren kann, wobei zusätzlich der Wissensstand verschiedener Bevölkerungsgruppen evaluiert wird.
1.1 Hintergrundbeschreibung
Epilepsie stammt von dem altgriechischen Wort „epilepsis“ ab und kann am besten im heutigen Sprachgebrauch mit „der Anfall“ verglichen werden (HEXAL AG, 2011).
Die Epilepsie ist gegenwärtig eine der häufigsten chronischen, neurologischen Erkrankungen mit einer Prävalenz von vier bis acht pro 1.000 Personen in Österreich. Jeder kann in seinem Leben einen epileptischen Anfall bekommen, die Schätzung liegt bei zwei von hundert Personen, doch nur bei einem Teil davon treten wiederholt Anfälle auf, wodurch eine Epilepsie entwickelt wird (Epilepsie Dachverband Österreich, 2015).
Im Gehirn stehen die einzelnen Nervenzellen durch elektrische Impulse im laufenden Kontakt zueinander. In den gesunden Zellen liegt ein Gleichgewicht von hemmenden oder erregenden Botenstoffen sogenannten Neurotransmitter vor, die spezifische Reaktionen an den jeweiligen Zellen auslösen (zirka achtzig-mal in der Sekunde). Während eines epileptischen Anfalls ist dieses Gleichgewicht gestört, es kommt zu ungebremsten Stromstößen (zirka fünfhundert-mal in der Sekunde), was zu einem „Gewitter im Gehirn“ führt und sich in einem Krampfanfall zeigt (HEXAL AG, 2011).
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Verfasserin, die Relevanz der Thematik für die Pflege und definiert die Forschungsfrage.
2 Begriffserklärung Patientenedukationsmaßnahmen und interdisziplinäres Team: Definiert die Grundlagen der Patientenschulung und die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen.
3 Medizinische Grundlagen der Epilepsie: Erläutert die Entstehung von Anfällen, Anfallsformen, Ursachen, diagnostische Verfahren und Behandlungsmethoden.
4 Pflegerische Beratung und Prävention: Bietet praxisnahe Ratschläge für Betroffene in allen Lebensbereichen, von der Schule bis zur Schwangerschaft.
5 Fragebogenauswertung: Analysiert den Wissensstand über Epilepsie bei Laien und medizinischem Fachpersonal.
6 Resümee: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Wichtigkeit professioneller Beratung für die Lebensqualität Betroffener.
Epilepsie, Patientenedukation, Pflegeberatung, Lebensqualität, Anfallsformen, Antiepileptika, Ersthilfe, Neurologie, Gesundheitswesen, Chronische Erkrankung, Prävention, Diagnostik, Selbsthilfe, Wissensstand, Therapiemöglichkeiten.
Die Arbeit widmet sich dem Thema Leben mit Epilepsie aus der Perspektive der pflegerischen Beratung und Edukation für Patienten und Angehörige.
Die Schwerpunkte liegen auf medizinischen Hintergründen, pflegerischen Präventionsmaßnahmen, Alltagsbewältigung sowie der Analyse von Wissensdefiziten in der Gesellschaft.
Ziel ist es, dem gehobenen Dienst für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege als Handbuch zu dienen, um eine hochwertige Unterstützung und Beratung zur Alltagsbewältigung für Betroffene anzubieten.
Neben einer intensiven Literaturrecherche wurde eine eigene quantitative Befragung mittels Fragebögen bei 38 Probanden durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Grundlagen, pflegerische Beratungsansätze für diverse Lebensbereiche sowie die Auswertung des selbst erstellten Fragebogens.
Die zentralen Begriffe sind Epilepsie, Patientenedukation, pflegerische Beratung, Lebensqualität und Anfallsmanagement.
Wichtig sind Ruhe bewahren, auf die Uhr schauen, den Betroffenen aus Gefahrenzonen bringen und keine Gegenstände in den Mund schieben oder gewaltsam festhalten.
Faktoren wie regelmäßiger Schlaf, Stressvermeidung und der bewusste Umgang mit Alkohol sind entscheidend, da sie Anfallsauslöser minimieren können.
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