Bachelorarbeit, 2016
155 Seiten, Note: 1,7
A: Theoretischer Teil
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Herangehensweise und Forschungsfrage
1.3 Abgrenzung
2. Definition und Begriffsklärung
2.1 Digitalisierung
2.2 Web 2.0
2.3 Führung und Organisation
2.4 Kommunikation
3. Relevante Auswirkungen der Digitalisierung
3.1 Auswirkung auf die Organisationsstrukturen
3.2 Auswirkung auf Wertschöpfungsketten
4. Relevante IuK im Web 2.0
4.1.1 Soziale und berufliche Netzwerke
4.1.2 E-Mail
4.1.3 Microblogging
4.1.4 Web-Blogs
5. Führung
5.1 Gestaltung von Führung
5.1.1 Strukturell
5.1.2 Personell
5.2 Aktuelle relevante Führungstheorien
5.2.1 Transformationale Führung
5.2.2 Dyadische Führung
5.2.3 Servant Leadership
6. Relevante Inhalte der Führung
6.1 Relevante Inhalte der personellen Führung
6.1.1 Einflussnahme
6.1.2 Kommunikation
6.1.3 Kontrolle und Gratifikation
6.2 Relevante Inhalte der strukturellen Führung
6.2.1 Unternehmensstrategie
6.2.2 Unternehmensorganisation
6.2.3 Organisationskultur
6.2.4 Qualitative Personalstruktur
B: Praktischer Teil
7. Datenerhebung und Forschungsinstrumente
7.1 Wahl der Methodik
7.1.1 Das Leitfadeninterview als Methode der qualitativen Forschung
7.1.2 Die Inhaltsanalyse von Mayring zur Auswertung von qualitativen Interviews
7.2 Durchführung der Leitfadeninterviews
7.2.1 Fragestellung
7.2.2 Auswahl der Befragten
7.2.3 Umgang mit dem Leitfaden
7.2.4 Ort des Interviews
7.2.5 Transkription
7.3 Auswertung
7.3.1 Kategorienbildung
7.3.2 Auswertung der Daten und Interpretation
8. Diskussion und Ausblick
8.1 Überprüfung der relevanten aktuellen Führungstheorien
8.2 Kommunikationstheorie
8.3 Neue Führungstheorie
9. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Führungskräfte in dezentralen, durch Digitalisierung geprägten Strukturen die essenziellen Führungsinhalte in der Interaktion mit Mitarbeitern mittels Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) ersetzen können. Dabei werden die Auswirkungen auf strukturelle Rahmenbedingungen analysiert sowie notwendige Maßnahmen für Unternehmen abgeleitet, um die Führungsqualität in virtuellen Arbeitswelten zu sichern.
Einflussnahme
In allen oben genannten Theorien versucht die Führungskraft, Einfluss auf den Mitarbeiter zu nehmen.
Die Einflussnahme wird als Mittel zur Einstellungsänderung beim Mitarbeiter angesehen. Diese Einstellungsänderung wird durch die Vorbildfunktion, die individuelle Berücksichtigung des Mitarbeiters, Beziehungen, die Art der Ziele sowie die Zielüberprüfung, über charismatisches Auftreten, Vertrauensbildung, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Wertschätzung und Motivation beeinflusst. Die einzelnen Einflussfaktoren werden nachfolgend beschrieben.
Diese Einflussnahme der Führungskraft auf den Mitarbeiter könnte durch die Digitalisierung gefährdet sein, wenn dezentral gearbeitet wird und die Mitarbeiter physisch weit entfernt zur Führungskraft sind. Hierdurch entsteht zum einen ein geringerer persönlicher Kontakt untereinander und zum anderen die Schwierigkeit, die Interessen des Gegenübers vernünftig berücksichtigen zu können.
Vorbildfunktion
Der Wunsch eines Mitarbeiters, so zu sein wie die Führungskraft, die ihn leitet, führt zu einer Macht bei der Führungskraft. Raven und Kruglanski beschreiben dies als „referent power“ oder „Vorbildmacht“. Diese Macht entsteht durch Identifikation des Mitarbeiters mit Eigenschaften der Organisation oder der Führungskraft, die er als positiv betrachtet.
Visionsvermittlung
Eine Vision ist ein kommuniziertes Gedankenkonstrukt über die Zukunft, das Emotionen bei den Menschen auslöst, sie für diese Zukunftsidee begeistert und sie in ihren Handlungen inspiriert.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Digitalisierung für die moderne Führung und definiert die Problemstellung sowie die Forschungsziele der Arbeit.
2. Definition und Begriffsklärung: Erläutert zentrale Begriffe wie Digitalisierung, Web 2.0, Führung, Organisation und Kommunikation im Kontext der vorliegenden Untersuchung.
3. Relevante Auswirkungen der Digitalisierung: Analysiert den Einfluss von Digitalisierungsprozessen auf Organisationsstrukturen und Wertschöpfungsketten.
4. Relevante IuK im Web 2.0: Listet verschiedene Informations- und Kommunikationstechnologien auf, die für die Führung von Bedeutung sind.
5. Führung: Betrachtet gestalterische Aspekte der Führung (strukturell und personell) und stellt aktuelle Theorien zur Führungsforschung vor.
6. Relevante Inhalte der Führung: Detailliert die inhaltlichen Schwerpunkte der personellen und strukturellen Führung, die als Grundlage für die qualitative Befragung dienen.
7. Datenerhebung und Forschungsinstrumente: Beschreibt die methodische Vorgehensweise, insbesondere die Durchführung von leitfadengestützten Experteninterviews und deren Auswertung mittels der Inhaltsanalyse nach Mayring.
8. Diskussion und Ausblick: Interpretiert die Ergebnisse der Befragung im Hinblick auf aktuelle Führungstheorien und entwickelt eine neue Kommunikationstheorie sowie Handlungsempfehlungen.
9. Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Substituierbarkeit persönlicher Führung durch digitale Medien.
Digitalisierung, Führung, Kommunikation, IuK, Web 2.0, Organisationsstruktur, Dezentralisierung, Führungstheorien, Transformationale Führung, Servant Leadership, Qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Inhaltsanalyse, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt 4.0
Die Arbeit untersucht, wie sich die zunehmende Digitalisierung der Kommunikation auf die Führungsarbeit in Unternehmen auswirkt, insbesondere bei dezentralen Strukturen.
Die zentralen Felder sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf Führungsprozesse, der Wandel von Organisationsstrukturen, die Rolle von IuK-Technologien sowie die Relevanz persönlicher Interaktion.
Das Ziel ist herauszufinden, ob Führungskräfte die essenziellen, auf Interaktion basierenden Inhalte der Führung durch digitale Kommunikationsmittel substituieren können.
Es wurde eine qualitative Forschungsstrategie gewählt, die auf leitfadengestützten Experteninterviews mit sechs Führungskräften basiert und durch die Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Führungstheorien und IuK-Grundlagen darlegt, und einen praktischen Teil, in dem die Interviews ausgewertet und daraus Hypothesen abgeleitet werden.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Digitalisierung, dezentrale Führung, IuK, Führungstheorien (z.B. Transformationale Führung) und die qualitative Inhaltsanalyse.
Digitale Kommunikation kann nonverbale Aspekte wie Mimik, Gestik und emotionale Untertöne nur unzureichend übertragen, was in dezentralen Strukturen das Konfliktpotenzial erhöht und eine qualitativ hochwertige Beziehungsarbeit erschwert.
Ältere Generationen stehen digitalen Medien teils skeptisch gegenüber, während Jüngere zwar technikaffin sind, aber teilweise andere Wertvorstellungen in Bezug auf Datenschutz und Kommunikation einbringen, was die Unternehmenskultur vor Integrationsaufgaben stellt.
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