Masterarbeit, 2016
89 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
A. Einleitung
B. Grundlagen
I. Compliance
II. Mergers&Acquisitions
III. Due Diligence
C. Die Compliance Due Diligence bei M&A Transaktionen
I. Anwendungsgrund der Compliance Due Diligence
II. Verfahrensablauf der Compliance Due Diligence
1. Die Vorbereitungsphase
a) Informationsgewinnung vor Verhandlungsbeginn
b) Checklisten
2. Die Durchführung der Due Diligence
a) Untersuchung des Compliance-Management-Systems
aa) Grundlegende Elemente eines Compliance-Management-Systems
bb) Unternehmenskultur
cc) Compliance-Organisation
dd) Compliance-Überwachung
b) Untersuchung früherer Compliance-Verstöße
c) Gesetzliche Hindernisse der Informationsgewinnung
III. Bestehende Risiken und deren Präventionsmöglichkeiten
1. Haftungsrisiken
a) Der Share Deal als Transaktionsform
b) Der Asset Deal als Transaktionsform
c) Zwischenergebnis
2. Korruptionsrisiken
a) Risiken und mögliche Folgen von Korruptionsfällen
b) Präventionsmaßnahmen
3. Kartellrechtliche Risiken
a) Risiken und mögliche Folgen von Kartellrechtsverstöße
b) Präventionsmaßnahmen
IV. Ergebnis der Due Diligence
D. Reduzierung der Sanktionen nach der Durchführung von M&A Transaktionen
I. Maßnahmen nach dem Eintritt von Korruptionsverstößen
II. Maßnahmen nach dem Eintritt von Kartellrechtsverstößen
E. Schlussbetrachtung
Diese Arbeit analysiert die Risikopotenziale von M&A-Transaktionen aus Compliance-Sicht und untersucht, wie diese Risiken mittels einer Compliance Due Diligence identifiziert werden können und welche Strategien zur Sanktionsminderung nach einem möglichen Verstoß existieren.
Die Compliance Due Diligence bei M&A Transaktionen
Im Rahmen einer Compliance Due Diligence wird der Fokus der Chancen-Risiken-Analyse auf Compliance bezogene Themen erweitert. Es wird geprüft, ob in dem zu erwerbenden Unternehmen bereits Compliance Strukturen vorhanden sind und in wieweit diese an die bestehende Compliance Struktur des Käufers anzupassen sind. Sollten keine Compliance Strukturen vorhanden sein, ist der Aufwand einer Einführung zu berücksichtigen. Darüber hinaus lassen sich Schlüsse bzgl. der Risikokultur des Unternehmens ziehen.32 Die Prüfungsfelder erstrecken sich auf die Compliance-Organisation, die Unternehmenskultur, die Überwachungssysteme, sowie der Identifizierung wirtschaftskrimineller Handlungen.33 Damit schützt die Compliance Due Diligence das Unternehmen einerseits vor Haftung und ungewollten Risiken und andererseits liefert sie Erkenntnisse über die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Zielunternehmen und ihren Mitarbeitern.34
Bei dieser Form der Compliance Due Diligence muss es nicht zu einer konkreten Trennung der Untersuchung von den anderen Due Diligence Bereichen kommen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Prüfung aufzuspalten und auf Bereiche wie z. B. der Financial, Kulturelle oder Legal Due Diligence zu verteilen. Aufgrund von Compliance relevanten Aspekten in den unterschiedlichen Bereichen eines Unternehmens ergibt sich eine Verknüpfung der einzelnen Unternehmensbereiche unter dem Dach einer Compliance Due Diligence.35
A. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von M&A-Transaktionen und die wachsende Notwendigkeit einer Compliance Due Diligence zur Risikoprävention.
B. Grundlagen: Erläutert die Begrifflichkeiten Compliance, Mergers & Acquisitions und Due Diligence als Basis für die weiteren Untersuchungen.
C. Die Compliance Due Diligence bei M&A Transaktionen: Analysiert den Anwendungsgrund, den Verfahrensablauf sowie spezifische Haftungs-, Korruptions- und Kartellrechtsrisiken inklusive Präventionsmaßnahmen.
D. Reduzierung der Sanktionen nach der Durchführung von M&A Transaktionen: Untersucht Strategien zur Sanktionsminderung bei nach dem Closing auftretenden Verstößen gegen Korruptions- oder Kartellrecht.
E. Schlussbetrachtung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Rolle der Compliance Due Diligence als Element einer rechtssicheren Kaufentscheidung.
Compliance, Due Diligence, M&A Transaktionen, Risikoprävention, Compliance-Management-System, Haftungsrisiken, Korruption, Kartellrecht, Unternehmenskultur, Sanktionsminderung, Business Judgement Rule, Unternehmenskauf, Transaktionsrisiken, Compliance-Organisation, Whistleblowing-Systeme
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Compliance-Risiken im Kontext von M&A-Transaktionen und wie diese durch eine gezielte Compliance Due Diligence geprüft und gemindert werden können.
Die zentralen Felder umfassen das Compliance-Management, die Durchführung von Due Diligence, spezifische Risikokategorien (Haftung, Korruption, Kartellrecht) sowie Strategien zur Sanktionsvermeidung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Risiken bei Unternehmenskäufen identifiziert werden können und welche Möglichkeiten zur Risikominimierung und Sanktionsreduzierung bestehen.
Es handelt sich um eine systematische Analyse der bestehenden Literatur und gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Anwendungsmöglichkeiten der Compliance Due Diligence in der M&A-Praxis aufzuzeigen.
Der Hauptteil gliedert sich in den Verfahrensablauf der Due Diligence, die Analyse der Risikofelder inklusive Präventionsmaßnahmen sowie Strategien für das Verhalten nach entdeckten Verstößen.
Compliance, Due Diligence, M&A Transaktionen, Risikoprävention, Korruption, Kartellrecht, Haftungsrisiken.
Da Compliance-Verstöße des Zielunternehmens nach dem Kauf auf den Erwerber übergehen können und zu erheblichen Bußgeldern, Haftungsfolgen oder Reputationsschäden führen können.
Der BBA wird als ein Beispiel für international gültige, scharfe Antikorruptionsbestimmungen genannt, deren Einhaltung weitreichende Konsequenzen hat und die Notwendigkeit präventiver Systeme unterstreicht.
Ein Deal Breaker bezeichnet einen Sachverhalt, bei dessen Kenntnis ein potenzieller Käufer von den Vertragsverhandlungen für einen Unternehmenskauf zurücktreten könnte.
Neben Bußgeldern und strafrechtlichen Folgen können Verträge mit Geschäftspartnern als nichtig eingestuft werden, was erhebliche wirtschaftliche Beeinträchtigungen mit sich bringt.
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