Bachelorarbeit, 2012
47 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund der Financial Due Diligence
2. 1 Definition und Begriffsabgrenzung
2. 2 Funktionen und Ziele
2. 3 Anlässe
3 Vorbereitende Maßnahmen der Financial Due Diligence
3. 1 Rahmenbedingungen
3. 2 Organisation und Zusammenstellung des Teams
3. 3 Informationsgrundlagen
3.3.1 Informationsquellen
3.3.2 Offenlegung
4 Durchführung und Analyseergebnisse der Financial Due Diligence
4. 1 Analyse wesentlicher Finanzinformationen
4. 1.1 Analyse der Vergangenheitsdaten
4. 1.2 Plausibilität der Zukunftsplanung
4. 2 Dokumentation und Berichterstattung
4. 3 Ergebnisse
4. 4 Auswirkungen auf den weiteren Transaktionsverlauf
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Financial Due Diligence aus unternehmensexterner Sicht, um die Probleme bei der Informationsbeschaffung zu analysieren und Wege zur Reduzierung der Informationsasymmetrie zwischen Käufer und Verkäufer aufzuzeigen.
3. 3. 1 Informationsquellen
Die Informationen, die bei der Financial Due Diligence zur Verfügung stehen, bestimmen die Qualität der Prüfung maßgeblich. Je detaillierter der Einblick in das zu erwerbende Unternehmen ist, desto leichter kann über die Durchführung bzw. Unterlassung der Transaktion entschieden werden. Hat ein Interessent einen stark eingeschränkten Zugang zu den Unterlagen des Zielunternehmens, wird es schwer fallen, eine sinnvolle Entscheidung im Bezug auf eine mögliche Übernahme zu treffen. Die Durchführung der Übernahme anhand nur weniger Informationen ist mit einem erhöhten Risiko verbunden. Demzufolge muss der potenzielle Erwerber sich im Vorfeld der Transaktion mit dem Problem auseinandersetzen, an alle für ihn relevanten Informationen zu gelangen. Damit soll verhindert werden, dass nach der Übernahme unerwartete Nachteile für den Käufer entstehen.
Die erforderlichen Informationen können vom externen Unternehmer mithilfe von Checklisten einholt werden. Sie ermöglichen, die Financial Due Diligence möglichst effizient zu gestalten. Die Checklisten sind jedoch meist sehr allgemein aufgestellt und nicht individuell an den jeweiligen Erwerber angepasst. In der Praxis ist zu beobachten, dass die potenziellen Käufer die Informationsbeschaffung sehr breit gefächert handhaben. Das kann zu dem Problem führen, dass „der Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr erkannt wird. Kaufinteressenten versuchen in der kurzen Zeit möglichst viele Dokumente und Informationen zu gewinnen und riskieren dabei, den Überblick über das Wesentliche zu verlieren. Allgemeine Checklisten können folglich als Orientierung verwendet werden, sollten aber vor Beginn der Analyse individuell an die Ziele des möglichen Käufers angepasst werden. Eine Anregung über die Informationen, die bei der Financial Due Diligence erfragt werden sollten, kann die Checkliste im Anhang geben.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Fusionen und Akquisitionen sowie die Notwendigkeit der Financial Due Diligence zur Risikominimierung.
2 Theoretischer Hintergrund der Financial Due Diligence: Hier werden Definitionen, Ziele und Anlässe der Due Diligence wissenschaftlich hergeleitet und vom Jahresabschluss abgegrenzt.
3 Vorbereitende Maßnahmen der Financial Due Diligence: Dieser Teil behandelt die Rahmenbedingungen, die Organisation des Prüfungsteams und die Quellen der Informationsbeschaffung.
4 Durchführung und Analyseergebnisse der Financial Due Diligence: Das Kernstück der Arbeit befasst sich mit der Analyse von Finanzkennzahlen, der Dokumentationspflicht und den Auswirkungen auf den Transaktionsprozess.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Sinnhaftigkeit der Financial Due Diligence trotz hoher Kosten und Informationsbarrieren.
Financial Due Diligence, M&A, Informationsasymmetrie, Zielunternehmen, Unternehmensakquisition, Transaktionsprozess, Kaufpreis, Unternehmensbewertung, Risikominimierung, Datenraum, Bilanzanalyse, Zukunftsplanung, Due Diligence Report, Unternehmensexterne Sicht, Transaktionskosten.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die bei der Durchführung einer Financial Due Diligence aus der Perspektive eines externen Erwerbers entstehen.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Due Diligence, der Prozess der Informationsbeschaffung, die Analyse von Finanzdaten und die Bedeutung der Dokumentation für den Transaktionserfolg.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Informationsasymmetrien zwischen Käufer und Verkäufer reduziert werden können und welche Rolle die Financial Due Diligence bei der Entscheidungsfindung für eine Übernahme spielt.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit der Auswertung empirischer Studien, insbesondere der Untersuchung von Berens/Strauch, um die praktische Relevanz zu untermauern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Prüfung, die detaillierte Analyse der Finanzlage (Vergangenheit und Planung) sowie die Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Kaufpreis und Transaktionsverlauf.
Die Arbeit zeichnet sich primär durch Begriffe wie Financial Due Diligence, Informationsasymmetrie, Risikominimierung und Unternehmensbewertung aus.
Während die Abschlussprüfung gesetzlich normiert ist und primär historische Daten prüft, ist die Financial Due Diligence auftragsindividuell gestaltbar und legt einen starken Fokus auf zukunftsbezogene Informationen und Risiken.
Sie dienen als zentrale Informationsquelle für den Erwerber, wobei moderne elektronische oder virtuelle Datenräume den physischen Datenräumen aufgrund ihrer effizienteren Handhabung und niedrigeren Kosten oft vorgezogen werden.
Zielunternehmen neigen dazu, Prognosen zu optimistisch zu gestalten – etwa durch den "Hockeyschläger-Effekt" oder die "Scheren-Planung" –, weshalb der Prüfer diese auf logische Konsistenz hinterfragen muss.
Diese vom Verkäufer initiierte Prüfung ist besonders bei Auktionsverhandlungen sinnvoll, um bei mehreren Interessenten Zeit zu sparen und den Transaktionsprozess zu beschleunigen.
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