Masterarbeit, 2015
274 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Forschungstradition – Der Geschichtsunterricht im Blick der SuS
1.2 Die Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts – Eine definitorische Annäherung
2. Was ist Geschichte?
3. Was ist Geschichtsunterricht?
3.1 Der Gegenstand als spezifisches Strukturelement des Geschichtsunterrichts
3.2 Der Geschichtsunterricht als spezifisches Wissensgebiet
4. Die Entwicklung des Geschichtsunterrichts
4.1 Der Geschichtsunterricht als Gesinnungsfach der Mächtigen
4.2 Der Geschichtsunterricht als Instrument der Demokratieförderung
4.3 Der Bildungsbeitrag des Geschichtsunterrichts
5. „Historisches Lernen“
5.1 Mögliche Abfolge des „Historischen Lernens“
5.2 Kompetenzen des „Historischen Lernens“
5.3 Die Kompetenzen des Kerncurriculums
6. Das Geschichtsbewusstsein
7. Zwischenfazit
7.1 Kategorie-Prozess-Modell der Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts
7.2 Definition der Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts
7.3 Ebenen-Kategorien-Modell des Verständnisses von der Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts
8. Methodisches Vorgehen
8.1 Qualitative Forschung
8.2 Qualitative Interviews
8.3 Die Datenerhebung – Das Problemzentrierte Leitfadeninterview
8.4 Stichprobe und Falldefinition
8.5 Die Datenaufbereitung
8.6 Die Datenauswertung
9. Ergebnisdarstellung
9.1 Allgemeines
9.2 Auswertung der Interviews
9.2.1 Kategorie 1
9.2.2 Kategorie 2
9.2.3 Kategorie 3
9.2.4 Kategorie 4
9.2.5 Kategorie 4.1
9.2.6 Kategorie 5
9.2.7 Kategorie 6 & 6.1
10. Fazit
10.1 Reflexion des Forschungsvorhabens
10.2 Mögliche Anschlussforschungen
Die Masterarbeit untersucht das subjektive Verständnis von Schülerinnen und Schülern (SuS) zur Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Lernenden über ein spezifisches Verständnis verfügen und wie sich dieses über verschiedene Jahrgangsstufen hinweg darstellt, um Impulse für die fachdidaktische Ausrichtung zu geben.
1. Einleitung
Der Geschichtsunterricht ist ein bildungspolitischer Gegenstand, der zur Zeit in der deutschen Bildungslandschaft immer wieder – vor allem im Bezug auf die Notwendigkeit einer Eigenständigkeit des Geschichtsunterrichts - kontrovers diskutiert wird. In einigen Bundesländern ist der Geschichtsunterricht bereits in einem fächerübergreifenden historischen, politischen, geografischen Lernen auf- bzw. untergegangen und hat somit seine Alleinstellung verloren. Mit der angesprochenen Diskussion einher geht die Frage nach den charakteristischen fachlichen Konstitutionsmerkmalen, dem spezifischen Bildungsbeitrag und den spezifischen Zielen, die der Geschichtsunterricht verfolgt und die in seiner Einzigartigkeit unersetzlich machen.
Kurzum: Was ist Geschichtsunterricht und warum sollte er weiter ein eigenständiger Teil der Schulbildung sein? Die Kompetenzorientierung hat diese Zielsetzung des Geschichtsunterrichts seit 2004 erheblich verändert. Seitdem stehen vor allem die Entwicklung und der Erwerb fachspezifischer historischer Kompetenzen und nicht mehr „nur“ die Vermittlung und Aufnahme von historischen Inhalten im Zentrum des Geschichtsunterrichts. Ein zunehmender Kompetenzerwerb zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Komplexität zunehmende Aufgabenstellungen lösen können. Dafür ist die Reflexion über den eigenen Kompetenzerwerb von großer Relevanz.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle bildungspolitische Relevanz und Kontroverse um die Eigenständigkeit des Geschichtsunterrichts.
2. Was ist Geschichte?: Hier werden grundlegende philosophische und fachwissenschaftliche Definitionen von Geschichte und deren Bedeutung für den Menschen erarbeitet.
3. Was ist Geschichtsunterricht?: Dieses Kapitel beleuchtet den Geschichtsunterricht als institutionalisiertes Wissensgebiet und seine spezifischen Strukturelemente.
4. Die Entwicklung des Geschichtsunterrichts: Ein historischer Rückblick zeigt die Wandlung von der Gesinnungsbildung hin zur modernen Demokratieförderung.
5. „Historisches Lernen“: Fokus auf die Prozesse, Kompetenzen und Anforderungen, die historisches Lernen definieren.
6. Das Geschichtsbewusstsein: Eine theoretische Fundierung des Geschichtsbewusstseins als zentrales Bildungsziel.
7. Zwischenfazit: Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse in ein Modell zur Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts.
8. Methodisches Vorgehen: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes und der problemzentrierten Interviews.
9. Ergebnisdarstellung: Präsentation und Analyse der Interviewdaten aus den verschiedenen Jahrgangsstufen.
10. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Geschichtsunterricht, Fachlichkeit, historisches Lernen, Geschichtsbewusstsein, Kompetenzorientierung, qualitatives Interview, Schülerverständnis, historische Kompetenzen, Bildungsbeitrag, Schulfächervergleich, Geschichtsdidaktik, subjektives Verständnis.
Die Arbeit untersucht das Verständnis von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich der spezifischen Fachlichkeit und des Sinns des Geschichtsunterrichts in verschiedenen Jahrgangsstufen.
Zu den Kernbereichen gehören das historische Lernen, Kompetenzmodelle im Geschichtsunterricht sowie das Geschichtsbewusstsein der Lernenden.
Es soll geklärt werden, ob SuS ein spezifisches Verständnis der Fachlichkeit des Geschichtsunterrichts haben und inwieweit die Kompetenzorientierung dieses Verständnis prägt oder verändert.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret wurden problemzentrierte Leitfadeninterviews mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Klärung der Fachlichkeit und einen empirischen Teil, in dem die subjektiven Vorstellungen der SuS analysiert und ausgewertet werden.
Wesentliche Begriffe sind Geschichtsunterricht, Fachlichkeit, Kompetenzerwerb, historisches Bewusstsein und qualitative Interviewanalyse.
Die Ergebnisse zeigen, dass ältere Jahrgangsstufen tendenziell über ein ausdifferenzierteres Verständnis verfügen, wobei jedoch alle befragten Gruppen den Wert des Geschichtsunterrichts überwiegend positiv bewerten.
Die Arbeit betont, dass das Schulfach durch spezifische didaktische Ziele und Kompetenzvermittlung geprägt ist, die über die bloße historische Forschung hinausgehen.
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