Magisterarbeit, 2013
80 Seiten, Note: 2 ("gut")
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit zur Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen im Zusammenhang mit Fußballveranstaltungen. Die Arbeit analysiert die rechtlichen Grundlagen und praktischen Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Fußballkriminalität, insbesondere im europäischen Kontext.
Die Arbeit behandelt die Schlüsselthemen der polizeilichen Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalttätigkeiten bei Fußballveranstaltungen. Wichtige Themen sind die rechtlichen Grundlagen des deutschen Polizeirechts, die Sicherheitsmaßnahmen des Staates und des Veranstalters, die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union, insbesondere der Informationsaustausch und die Rolle von Europol, sowie der Datenschutz und die Grundrechtsfragen im Kontext der polizeilichen Maßnahmen.
Dazu gehören Gefährderansprachen, Datenerhebungen, Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote für bestimmte Orte, um die Anreise gewaltbereiter Personen zu verhindern.
Ein Abkommen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere beim Austausch von DNA-Daten, Fingerabdrücken und Fahrzeughalterdaten zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus.
NFIPs dienen als zentrale Anlaufstellen für den internationalen Informationsaustausch über gewaltbereite Fans zwischen den Polizeibehörden der EU-Mitgliedstaaten.
Staatliche Maßnahmen (wie Platzverweise) basieren auf dem Polizeirecht. Ein Stadionverbot hingegen ist eine zivilrechtliche Maßnahme des Veranstalters, basierend auf seinem Hausrecht.
Dies ist eine polizeiliche Taktik, bei der Fangruppen auf dem Weg zum oder vom Stadion eng begleitet werden, um Ausschreitungen und den Kontakt zu gegnerischen Fans zu verhindern.
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