Bachelorarbeit, 2016
42 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung:
2. Mozart-Bilder:
3. Populärkultur und populäre Musik:
4. Don Giovanni. Letzte Party – Inszenierungsanalyse:
4.1 Globaler Diskurs der Inszenierung:
4.2 Bühnenbild, System der Beleuchtung, Kostüme, Requisiten:
4.3 Musikalische Analyse – Zur Musik Mozarts Don Giovanni am Thalia Theater:
4.3.1 Die Band als Orchester:
4.3.2 Performanz des Publikums, Chor, Ouvertüre:
4.3.3 Gassenhauer; welche Musiken werden verwendet?:
4.3.4 Figuren und deren musikalische Umsetzung:
4.3.5 Der Tod:
4.3.6 Verbindung des Mythos Mozarts mit dem des Don Giovanni:
5. Fazit:
6. Anhang:
6.1 Flyer Thalia Theater:
6.2 Tabelle Vergleich Don Giovanni Mozart mit Don Giovanni. Letzte Party Thalia Theater:
6.3 Bilder Programmheft:
6.4 Fragenkatalog zur Inszenierungsanalyse nach Patrice Pavis:
7. Verzeichnis der zitierten Literatur:
Die Arbeit untersucht die Inszenierung „Don Giovanni. Letzte Party“ am Thalia Theater Hamburg als Beispiel für eine aktuelle Mozart-Rezeption, die das klassische Werk in einen popkulturellen Kontext überführt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Mozart-Bilder in der Bearbeitung erzeugt werden und warum eine solche Transformation im Kontext der heutigen Populärkultur funktioniert.
4.3.1 Die Band als Orchester:
Die Band besteht aus einem Baritonsaxophon, einer Tom-Tom zum Umhängen, aufgerüstet mit einem daran befestigten Minibecken und einem Degen zum Erzeugen von Kampfgeräuschen, einem Mini-Keyboard, das meist Hammond-Orgel-Sound erzeugt, einer Trompete, zwei Gitarren und den Stimmen der Sängerinnen, die mit Mikro verstärkt werden. Alle Frauen der Band sind somit mit mobilen Instrumenten ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, die gesamte Bühne – sowohl im musikalischen, als auch im szenischen Sinne – zu ‚bespielen’. Dies war dem Regisseur und dem musikalischen Leiter wichtig. Bei vielen ihrer gemeinsamen Arbeiten sei eine enge Verbindung und gegenseitige Beeinflussung von Musik und Spiel vorhanden gewesen und man versuche mit der Musik wie mit einem zusätzlichen Spieler umzugehen.
1. Einleitung: Die Arbeit stellt die Inszenierung „Don Giovanni. Letzte Party“ vor und definiert das Ziel, die zeitgenössische Mozart-Rezeption des Stücks zu analysieren.
2. Mozart-Bilder: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung verschiedener Mythen und Klischees um die Person und das Werk Mozarts.
3. Populärkultur und populäre Musik: Hier werden theoretische Grundlagen zu Populärkultur und populärer Musik erarbeitet, um den Kontext der Inszenierung zu bestimmen.
4. Don Giovanni. Letzte Party – Inszenierungsanalyse: Dies ist der Hauptteil, der die ästhetischen Prinzipien der Inszenierung, das Bühnenbild, die musikalische Analyse und die Figurengestaltung detailliert untersucht.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie das Stück Mozart-Bilder durch Verfahrensweisen des Pop zu einer neuen, offenen Collage zusammenfügt.
Mozart, Don Giovanni, Thalia Theater, Inszenierungsanalyse, Populärkultur, Popmusik, Klassik-Adaption, Musiktheater, Regietheater, Mythos, Mozart-Bilder, Aufführungspraxis, Musik-Arrangement, Postmodernes Theater.
Die Arbeit analysiert die Inszenierung „Don Giovanni. Letzte Party“ am Thalia Theater Hamburg als ein Beispiel für eine moderne Mozart-Rezeption, die das Opernerbe in einen popkulturellen Kontext übersetzt.
Die Arbeit verknüpft die musikwissenschaftliche Analyse der Mozart-Oper mit theaterwissenschaftlichen Ansätzen, insbesondere im Kontext von Populärkultur, der Konstruktion von Mozart-Bildern und zeitgenössischen Inszenierungspraktiken.
Das Ziel ist es, zu verstehen, warum die Inszenierung beim Publikum funktioniert, welche spezifischen Mozart-Bilder hierbei durch Pop-Ästhetik konstruiert werden und wie die musikalische Reduktion des Originals gelingt.
Die Autorin nutzt eine Inszenierungsanalyse, orientiert am Fragenkatalog von Patrice Pavis, ergänzt durch einen analytischen Vergleich des Notentextes mit der szenischen Umsetzung sowie eine Untersuchung der Rezeptionsebene.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die ästhetischen Prinzipien der Produktion, die Funktion der Live-Band, die Rolle des Publikums als Performer sowie eine detaillierte musikalische Untersuchung einzelner Rollen und Nummern.
Kernbegriffe sind Mozart-Rezeption, Populärkultur, Inszenierungsanalyse, Musik-Arrangement, intertextuelle Praktiken und das Phänomen der „Klassik-Adaption“.
Das Stück nutzt ein Baukastenprinzip, bei dem die Oper von 24 Nummern auf 15 reduziert und mit aktuellen Pop-Stilen sowie ironischen Verweisen auf andere Werke Mozarts angereichert wird.
Die Figur des toten Komturs wird semantisch transformiert; sie tritt als omnipräsente „Femme fatale“ auf, die den Tod nicht als Ende, sondern als Begleiter und ständige Verführer-Figur thematisiert.
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