Bachelorarbeit, 2016
89 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen des Cloud-Computing
2.1 Definition und Eigenschaften von Cloud-Computing
2.2 Cloud Technologien
2.2.1 Virtualisierung
2.2.2 Serviceorientierte Architekturen
2.2.3 Web Services
2.3 Service Ebenen des Cloud-Computing
2.3.1 Infrastructure-as-a-Service (IaaS)
2.3.2 Platform-as-a-Service (PaaS)
2.3.3 Software-as-a-Service (SaaS)
2.4 Organisationsformen des Cloud-Computing
2.4.1 Private Cloud
2.4.2 Public Cloud
2.4.3 Hybrid Cloud
3. Anforderungen an Applikationen für den Betrieb in der Cloud
3.1 Cloud Applikationsdesign
3.2 Cloud Server Bereitstellung
3.3 Cloud-Netzwerk
3.4 Datenschutz
3.5 Informationssicherheit
3.6 Verifizieren der Anforderungen mit Hilfe von Experteninterviews
3.6.1 Auswahl der Experten
3.6.2 Durchführung der Interviews
3.6.3 Auswertung der Interviews
4. Bewertung der Cloud Fähigkeit von Applikationslandschaften
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.2 Cloud-Bewertungskriterien und deren Abstufungen
4.2.1 Applikationsdesign
4.2.2 Server
4.2.3 Datenbank
4.2.4 Netzwerk
4.2.5 Datenschutz
4.2.6 Informationssicherheit
4.3 Erstellung der Machbarkeits- und Potentialanalyse
4.4 Evaluation des Kriterienkatalogs anhand einer SAP ERP Applikation
4.4.1 Beschreibung der Anwendung
4.4.2 Machbarkeits- und Potentialanalyse
4.4.3 Handlungsempfehlung
4.5 Evaluation des Kriterienkatalogs anhand einer Web Applikation
4.5.1 Beschreibung der Anwendung
4.5.2 Machbarkeits- und Potentialanalyse
4.5.3 Handlungsempfehlung
5. Zusammenfassung und Fazit
5.1 Reflexion des Vorgehens
5.2 Beantwortung der Forschungsfragen
5.3 Kritische Betrachtung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Modells zur Bewertung der Eignung von Applikationslandschaften für den Betrieb in einer Cloud. Dabei soll geklärt werden, welche Kriterien über eine Cloud-Tauglichkeit entscheiden und welche Eigenschaften von Anwendungen eine Migration verhindern oder den Aufwand signifikant erhöhen können.
2.1 Definition und Eigenschaften von Cloud-Computing
Trotz verbreitetem Nutzen des Cloud Begriffs gibt es keine einheitlich anerkannte Definition von Cloud-Computing. Daher werden im folgenden Abschnitt verschiedene Definitionsansätze und Eigenschaften über Cloud-Computing dargelegt. Die von wissenschaftlichen Arbeiten am meisten zitierte Quelle ist die des NIST. Das National Institute of Standards and Technology ist als Bundesbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika für die Beschreibung von Standards und Normen zuständig. Die Behörde definiert Cloud-Computing wie folgt:
„Cloud computing is a model for enabling ubiquitous, convenient, on-demand network access to a shared pool of configurable computing resources (e.g., networks, servers, storage, applications, and services) that can be rapidly provisioned and released with minimal management effort or service provider interaction.“
Aus der Definition des NIST geht indirekt hervor, dass Cloud-Computing die Mechanismen der Virtualisierung und das Internet als Basistechnologie nutzt, um Dienste dynamisch bereit zu stellen. Nach Baun u. a. (2010) ist auch die nutzungsabhängige Abrechnung der Dienste ein Definitionsmerkmal von Cloud-Computing, daher lautet seine Definition folgendermaßen:
„Unter Ausnutzung virtualisierter Rechen- und Speicherressourcen und moderner Web-Technologien stellt Cloud-Computing skalierbare, netzwerk-zentrierte, abstrahierte IT-Infrastrukturen, Plattformen und Anwendungen als on-demand Dienste zur Verfügung. Die Abrechnung dieser Dienste erfolgt nutzungsabhängig.“
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Cloud-Computing als Sourcing-Methode ein und definiert die Zielsetzung zur Entwicklung eines Migrationsmodells für IT-Applikationen.
2. Theoretische Grundlagen des Cloud-Computing: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen sowie die technologischen Säulen wie Virtualisierung, SOA und Web Services, inklusive der Service-Ebenen und Organisationsformen der Cloud.
3. Anforderungen an Applikationen für den Betrieb in der Cloud: Hier werden technische und regulatorische Anforderungen identifiziert und mittels Experteninterviews verifiziert, um ein fundiertes Verständnis für Migrationshürden zu schaffen.
4. Bewertung der Cloud Fähigkeit von Applikationslandschaften: Dieses Kapitel stellt das entwickelte Bewertungsmodell vor und wendet es beispielhaft auf eine SAP-ERP-Applikation sowie eine Web-Applikation an, um die Machbarkeit zu prüfen.
5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion des Vorgehens, einer Beantwortung der Forschungsfragen sowie einer kritischen Betrachtung der Ergebnisse ab.
Cloud-Computing, Virtualisierung, Serviceorientierte Architektur, Software-as-a-Service, Platform-as-a-Service, Infrastructure-as-a-Service, Datenschutz, Informationssicherheit, Experteninterviews, Machbarkeitsanalyse, Applikationsmigration, Cloud-Readiness, IT-Infrastruktur, Cloud-Strategie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Modells, das IT-Anwendungen hinsichtlich ihrer Eignung für eine Migration in die Cloud bewertet.
Die Untersuchung umfasst die technische Applikationsarchitektur, Cloud-Technologien wie Virtualisierung, Sicherheitsaspekte und Datenschutzvorgaben.
Ziel ist es, ein Kriterienkatalog-basiertes Modell zu entwickeln, mit dem IT-Architekten objektiv entscheiden können, welche Anwendungen Cloud-fähig sind.
Neben einer umfangreichen Literaturanalyse nutzt die Arbeit qualitative Experteninterviews, die nach der Methode von Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Cloud-Computings, die Identifikation von Anforderungen an Anwendungen und die konkrete Entwicklung sowie Anwendung eines Bewertungsmodells.
Die Arbeit fokussiert auf Cloud-Computing, Migrationsmodelle, Cloud-Readiness, Datenschutz sowie die IT-Infrastruktur-Transformation.
Aufgrund der spezifischen Anforderungen an die Informationssicherheit und fehlender Cloud-Unterstützung durch den Hersteller erwies sich die Migration des SAP-Systems als nicht machbar.
Ein hohes Versionsalter deutet häufig auf komplexe, historisch gewachsene Strukturen hin, was den Migrationsaufwand und den notwendigen Testaufwand signifikant erhöht.
Experten betonen, dass diese Verbindungsdaten in Anwendungen verschlüsselt werden müssen, um Sicherheitsrisiken beim Betrieb in einer öffentlichen Cloud zu minimieren.
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