Bachelorarbeit, 2016
53 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Stand der Forschung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen und Begriffserklärungen
2.1.1 Definition „Just-In-Time“
2.1.2 Definition “Logistik”
2.1.3 Definition „Global Sourcing“
2.2 Global Sourcing im Kontext der Forschungsfrage
2.3 Just-In-Time
2.3.1 Just-In-Time im Kontext des Toyota-Produktionssystems
2.3.2 Werkzeuge des Just-In-Time
2.3.3 Bedingungen einer erfolgreichen Just-In-Time Produktion
2.4 Innovationen im Bereich der Logistik
2.4.1 Informations- und Kommunikationssysteme
2.4.2 Logistik in der Industrie 4.0
2.4.3 Künstliche Intelligenz und autonome Logistiksysteme
2.4.4 Zusammenfassung des Kapitels
3 Analyse
3.1 Hierarchie der Anforderungen an die Logistik
3.1.1 Anforderungen 1. Grades
3.1.2 Anforderungen 2. Grades
3.2 Lösung der Forschungsfrage
3.3 Diskussion
4 Schlussbetrachtung
4.1 Zukunftsausblick
4.2 Offene Fragen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Konflikt zwischen Just-In-Time-Produktionssystemen und globalen Beschaffungsstrategien. Ziel ist es, unter Berücksichtigung moderner technologischer Möglichkeiten, die logistischen Anforderungen zu definieren, die für eine 100-prozentige Prozesssicherheit in einem solchen Umfeld erforderlich sind.
2.4.3.1 Autonome Kraftfahrzeuge
Automobilhersteller werben bereits seit einiger Zeit mit neuen Funktionen wie zum Beispiel das autonome Einparken. Mercedes kündigt für das Jahr 2025 den „Mercedes Future Truck“ an, einen autonom fahrenden Lastkraftwagen. Im Bereich der autonomen Verkehrsmittel, die den öffentlichen Verkehrsraum nutzen, bedarf es neben der Entwicklung funktionierender Systeme auch den Beweis für die Tauglichkeit dieser im öffentlichen Verkehr sowie der Klärung weiterer rechtlicher Rahmenbedingungen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Konflikts zwischen schlanken Produktionssystemen und der Globalisierung der Beschaffung ein und leitet die zentrale Forschungsfrage der Arbeit ab.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Just-In-Time, Logistik und Global Sourcing definiert sowie der aktuelle Stand der Technik in Bezug auf logistische Innovationen wie Industrie 4.0 und autonome Systeme beleuchtet.
3 Analyse: In diesem Kapitel werden die logistischen Anforderungen aus den theoretischen Erkenntnissen abgeleitet, in eine Hierarchie eingeordnet und im Kontext der aktuellen technischen Möglichkeiten bewertet.
4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfrage durch die Definition der "Anforderung 1. Grades" und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Rolle der Logistik im Kontext autonomer Netzwerke.
Just-In-Time, Global Sourcing, Logistik, Prozesssicherheit, Industrie 4.0, Wertschöpfungskette, Autonome Logistiksysteme, RFID, Supply Chain Management, Toyota-Produktionssystem, Prozessoptimierung, Zeitfaktor.
Die Arbeit analysiert die logistischen Herausforderungen, die entstehen, wenn eine Just-In-Time-Produktion mit einer globalen Beschaffungsstrategie (Global Sourcing) kombiniert wird.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen räumlich-zeitlicher Entfernungen auf die Prozesssicherheit, die Philosophie des Toyota-Produktionssystems sowie moderne technologische Entwicklungen wie autonome Systeme und das Internet der Dinge.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, welche spezifischen logistischen Anforderungen erfüllt sein müssen, um trotz der Unsicherheiten beim Global Sourcing eine 100-prozentige Prozesssicherheit zu gewährleisten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, durch die theoretische Grundlagen erarbeitet und in einer anschließenden Analyse zur Identifikation der logistischen Anforderungen (eingeteilt in 1. und 2. Grades) synthetisiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu JIT und Global Sourcing, eine Untersuchung logistischer Innovationen (z.B. RFID, autonomes Fahren) und eine Analyse der notwendigen logistischen Voraussetzungen.
Die zentralen Begriffe sind Just-In-Time, Global Sourcing, Prozesssicherheit, Industrie 4.0 und die "Anforderung 1. Grades" als zentraler logistischer Maßstab.
Dies ist die "zuverlässig präzise pünktliche Lieferung zu jeder Zeit an jeden Ort". Sie stellt das oberste Gebot der Logistik dar und muss als neues Themenfeld in der Forschung anerkannt werden.
Der Autor argumentiert, dass durch aktuelle Fortschritte in der KI und Vernetzung ("virtuelles Gehirn") Aufgaben lösbar werden, die 2003 bei der ursprünglichen Betrachtung des Problems durch Krüger noch als unrealistisch galten.
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