Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Ausgangssituation und theoretischer Rahmen
2.1 Rezeptionsforschung
2.2 Die Generation Online und die Digital Natives
2.3 Forschungsstand
2.4 Forschungshypothesen
3. Empirischer Teil
3.1 Produktanalyse
3.1.1 Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und das Ressort „Wissen“
3.1.2 Ausgewählter Artikel „Wozu ein Handy?“
3.1.3 Ausgewählter Artikel „Die perfekte Erinnerung“
3.1.4 Vergleich der beiden Darstellungsweisen und mögliche Problem-Elemente
3.2 Methodenauswahl
3.2.1 Methode: Lautes Denken
3.2.2 Methode: Blickaufzeichnung/Eye-Tracking
3.2.3 Methode: Leitfadeninterview
3.2.4 Methode: Fragebogen
3.2.5 Durchführung
4. Forschungsergebnisse
4.1 Aspekt: Orientierung und Gestaltung
4.2 Aspekt: Leseerlebnis
4.3 Aspekt: Situation und Präferenz (Print vs. App/Digital)
5. Zusammenfassung und Diskussion
6. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht das Rezeptionsverhalten junger Erwachsener (Digital Natives) im Hinblick auf journalistische Artikel. Dabei werden die Unterschiede in der Nutzung und Wahrnehmung von Print-Artikeln im Vergleich zu digitalen App-Ausgaben der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ analysiert, um zu verstehen, wie diese Generation Medien konsumiert und bewertet.
3.1.2 Ausgewählter Artikel „Wozu ein Handy?“
Der Artikel „Wozu ein Handy?“ von Fritz Habekuss und Stefan Schmitt ist am 1. Oktober 2015 im Ressort „Wissen“ erschienen (Ausgabe No.40/2015). Der Artikel stellt dem Leser die Bedeutsamkeit von Smartphones für Flüchtlinge dar. Er erstreckt sich über eine gesamte Zeitungsseite und besteht, wenn man eine grobe Einteilung vornimmt, aus drei Spalten. Diese wiederum können in einzelne Elemente aufgegliedert werden. Hauptelement stellt der sich in der Seitenmitte befindende Haupttext dar, welcher wiederum in drei Spalten gegliedert ist und von einem großen Bildelement, das ein Smartphone darstellt, gerahmt ist. Das Medienangebot erfüllt mehrere journalistische Funktionen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem „Informieren“ (Textelemente) und „Illustrieren“ (Bildelemente). Bei einer linearen Rezeption ergibt sich folgende Themensequenz: Zunächst wird eine Situation in einer Flüchtlings-Wohngemeinschaft beschrieben, dann ein Fallbeispiel gegeben und anhand dessen die Relevanz und Bedeutsamkeit von Smartphones für bereits geflüchtete Menschen, sowie Menschen die sich momentan auf der Flucht befinden, erklärt.
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert das veränderte Mediennutzungsverhalten der sogenannten „Digital Natives“ im Zuge der Digitalisierung und stellt die Forschungsfrage nach den Unterschieden in der Rezeption von Print- und Digitalmedien.
2. Ausgangssituation und theoretischer Rahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Rezeptionsforschung sowie Charakteristika der Generation Online und der Digital Natives erörtert, um eine Basis für die aufgestellten Forschungshypothesen zu schaffen.
3. Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Analyse des ausgewählten Medienangebots der „ZEIT“, die methodische Vorgehensweise durch eine Kombination aus Eyetracking, lauten Denken und Interviews sowie die Durchführung der Studie mit den Probanden.
4. Forschungsergebnisse: Hier werden die durch die Datenerhebung gewonnenen Erkenntnisse zu Aspekten wie Orientierung, Gestaltung, Leseerlebnis und Medienpräferenzen präsentiert und in den Kontext der untersuchten Print- und App-Varianten gesetzt.
5. Zusammenfassung und Diskussion: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der qualitativen Untersuchung zusammen und diskutiert diese im Hinblick auf das Verhalten der Zielgruppe bei unterschiedlichen Ausgabeformaten.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die eingangs gestellten Forschungsfragen und überprüft die aufgestellten Hypothesen, während der Ausblick mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen aufzeigt.
Generation Online, Digital Natives, Rezeptionsforschung, Printmedien, digitale Medien, Eyetracking, Mediennutzung, Zeitungsdesign, Leseerlebnis, Medienkompetenz, mobile Nutzung, Journalismus, qualitative Sozialforschung, Informationsbeschaffung, Medienaffinität
Die Arbeit untersucht, wie junge Erwachsene der Generation Online journalistische Inhalte rezipieren, wenn sie ihnen in unterschiedlichen Formaten – gedruckt auf Papier oder digital via App – präsentiert werden.
Im Zentrum stehen die Mediennutzungsgewohnheiten, die Wirksamkeit von Gestaltungselementen (Text-Bild-Verhältnis), Orientierungshilfen in verschiedenen Formaten sowie das Leseerlebnis der Probanden.
Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie das Ausgabemedium (Print vs. App) die Art und Weise der Informationsaufnahme, die Orientierung und die Einschätzung der Artikelqualität durch junge Erwachsene beeinflusst.
Die Studie nutzt einen qualitativen methodischen Ansatz, bestehend aus Eyetracking (Blickaufzeichnung) zur Objektivierung des Rezeptionsverhaltens, lauten Denken (Verbalisierung der Gedanken) sowie Leitfadeninterviews und Fragebögen zur Ermittlung subjektiver Einschätzungen.
Der Hauptteil analysiert das konkrete Medienangebot der „ZEIT“, stellt die methodische Auswahl und Durchführung der Studie dar und präsentiert die daraus resultierenden Forschungsergebnisse bezüglich Orientierung, Bildwirkung und Leseempfinden.
Wichtige Begriffe sind Generation Online, Digital Natives, Rezeptionsforschung, Eyetracking, Printmedien, App-Rezeption, Mediennutzung und Zeitungsdesign.
Die Probanden schätzen zwar den „Gesamtüberblick“ der großen Zeitungsseite, kritisieren jedoch das „unhandliche Format“ und die mangelnde Flexibilität bei der Nutzung unterwegs im Vergleich zum mobilen Tablet.
Das Scrollen fördert eine stärker lineare Rezeption, erschwert jedoch die Orientierung innerhalb des Artikels, da der Leser zu Beginn der Lektüre keinen Überblick über die gesamte Artikellänge erhält.
Die Probanden betrachteten diese Form der Bebilderung als zu alltäglich und „Standard“, da die meisten Nutzer mit der Funktionsweise und dem Aussehen von Smartphone-Oberflächen bereits bestens vertraut sind.
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