Bachelorarbeit, 2014
58 Seiten, Note: 1,3
1 Problemstellung und Herangehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Stand der Forschung zum Sportkonsum
2.2 Stand der Forschung zum (Sport-) Marketing
2.3 Stand der Forschung zur Kundensegmentierung
2.4 Forschungsfragen
3 Darstellung der Untersuchung
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Untersuchungsdurchführung
3.3 Untersuchungsanalyse
4 Ergebnisdarstellung
4.1 Stichprobe und Cluster-Lösung
4.1.1 Merkmale des Clusters „Aktive“
4.1.2 Merkmale des Clusters „Passive“
4.1.3 Merkmale des Clusters „Mittel-Aktive“
4.1.4 Merkmale des Clusters „Kaum-Aktive/Passive“
4.2 Ausblick Sportmarketingimplikationen
5 Implikationen für das Sportmarketing auf Basis der Kundensegmente
5.1 Marketingimplikationen für die „Aktiven“
5.2 Marketingimplikationen für die „Passiven“
5.3 Marketingimplikationen für die „Mittel-Aktiven“
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Kunden auf dem Sportmarkt anhand ihres aktiven und passiven Sportkonsumverhaltens in homogene Segmente zu unterteilen, um daraus zielgruppenspezifische Implikationen für das Sportmarketing abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich die Stichprobe der Studie „Sport und Stadt 2014“ clusteranalytisch in Gruppen einteilen lässt und welche marketingrelevanten Strategien für diese Segmente geeignet sind.
2.1 Stand der Forschung zum Sportkonsum
Um einen allgemeinen Überblick zum Sportkonsum der deutschen Bevölkerung geben zu können, ist das Kapitel in aktiven Sportkonsum und in passiven Sportkonsum unterteilt.
Da der Begriff Sport oft in verschiedenster Art und Weise umgangssprachlich genutzt wird, soll hier auf eine genaue Definition verzichtet und auf die einschlägige Literatur verwiesen werden. Bei Fragen zum Sportkonsum greift die Studie „Sport und Stadt 2014“ auf eine Nominaldefinition zurück: Sport wird demnach durch die befragte Person selbst definiert (vgl. Kapitel 3.1). Nur bei Fragen zum aktiven Sporttreiben findet eine Beschränkung der Antwortmöglichkeiten durch die Vorgabe des Begriffs Sportart statt.
Der Untersuchungsraum von empirischen Studien zum aktiven Sportkonsum der deutschen Bevölkerung bezieht sich meist nur auf kommunale Gebietskörperschaften. Da in den letzten 30 Jahren eine Vielzahl (über 218) solcher Studien durchgeführt wurde und diese sich über ganz Deutschland verteilen, ist eine Verallgemeinerung der Ergebnisse für das gesamte Bundesgebiet zulässig. Wieland (2000, 10) hält fest, dass in den untersuchten Studien „alle wichtigen Merkmale des derzeitigen Sportverhaltens der Bevölkerung und alle zentralen Entwicklungstendenzen weitestgehend übereinstimmen“.
1 Problemstellung und Herangehensweise: Einleitung in die Relevanz der Kundensegmentierung auf dem Sportmarkt und Vorstellung der methodischen Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Konzepte von Sportkonsum, Sportmarketing und der theoretischen Basis der Kundensegmentierung.
3 Darstellung der Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der CATI-Datenerhebung und der angewendeten statistischen Analyseverfahren.
4 Ergebnisdarstellung: Präsentation der Clusterlösung und detaillierte Charakterisierung der einzelnen Kundensegmente anhand ihrer soziodemografischen und verhaltensorientierten Merkmale.
5 Implikationen für das Sportmarketing auf Basis der Kundensegmente: Ableitung konkreter Marketinginstrumente und Strategien für die ausgewählten Segmente.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen für weiterführende Forschung im Sportmarketing.
Kundensegmentierung, Sportkonsum, Sportmarketing, Clusteranalyse, Marktsegmentierung, Marketing-Mix, Zielgruppensegmentierung, Sportverhalten, Konsumentenverhalten, Sportorganisationen, Sportdienstleistungen, Sportgüter, STP-Konzept, empirische Studie, Sport und Stadt 2014.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Unterteilung des Sportmarktes in homogene Kundengruppen basierend auf ihrem aktiven und passiven Sportkonsum, um das Marketing für diese Gruppen effizienter zu gestalten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen Sportkonsum, Konsumentenverhalten und der Anwendung klassischer Marketinginstrumente auf Basis einer empirischen Datengrundlage.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis der Daten der Studie „Sport und Stadt 2014“ Cluster zu bilden, die eine segmentspezifische Marktbearbeitung durch Sportunternehmen ermöglichen.
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem die Daten mittels standardisierter telefonischer Einzelbefragungen erhoben und anschließend durch eine hierarisch-agglomerative Clusteranalyse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Einbettung das Forschungsdesign, die statistische Durchführung der Clusteranalyse, die Beschreibung der resultierenden Segmente sowie darauf basierende Marketingempfehlungen dargelegt.
Zentrale Begriffe sind Kundensegmentierung, Sportkonsum, Marketing-Mix, Clusteranalyse und zielgruppenspezifische Marketingimplikationen.
Die Cluster differenzieren sich primär durch ihr Ausmaß an aktivem Sporttreiben (Stunden pro Woche) und ihr Interesse an passivem Sportkonsum (TV, Internet, Stadionbesuche).
Weil die „Aktiven“ hohen Wert auf sportliche Leistung und Qualität bei Sportgütern legen, während bei den „Passiven“ der emotionale Unterhaltungswert und die mediale Präsenz (insbesondere TV) bei Sportübertragungen im Vordergrund stehen.
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