Bachelorarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Risiko
2.1 Definition des Begriffs „Risiko“
2.2 Risikokategorien im Unternehmen
2.2.1 Strategisches Risiko
2.2.2 Operationales Risiko
2.2.3 Finanzrisiko
3 Risikomanagement
3.1 Definition
3.2 Ziele des Risikomanagements
3.3 Gesetzliche Richtlinien
3.3.1 KonTraG
3.3.2 Basel II/III
3.3.3 Solvency II
3.4 Risikomanagementsystem
3.4.1 Risikostrategie
3.4.2 Risikocontrolling
3.4.3 Risikosteuerung/Risikooptimierung
3.4.3.1 Risikovermeidung
3.4.3.2 Risikoverminderung
3.4.3.3 Risikobegrenzung
3.4.3.4 Risikoüberwälzung
3.4.3.5 Risikoakzeptanz
4 Währungsrisiko
4.1 Entwicklung des Wechselkurssystems
4.2 Währungsrisikoarten
4.2.1 Währungstransaktionsrisiko
4.2.2 Ökonomisches Währungsrisiko
4.2.3 Währungsumrechnungsrisiko
4.3 Devisen
4.3.1 Devisenhandel
4.3.2 Devisenkassageschäft
4.3.3 Devisentermingeschäft
4.4 Sicherungsinstrumente
4.4.1 Leading & Lagging
4.4.2 Matching & Netting
4.4.3 Devisenoptionen
4.4.4 Devisenforwards
4.4.5 Devisenfutures
4.4.6 Währungsswaps
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit gibt einen Überblick über das Risikomanagementsystem in Unternehmen und untersucht spezifisch das Währungsrisiko sowie entsprechende Absicherungsmaßnahmen. Ziel ist es, dem Leser die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der Risikoidentifikation und -steuerung zu vermitteln.
4.4.3 Devisenoptionen
Devisenoptionen sind bedingte Finanztitel, bei denen der Käufer einer Option das Wahlrecht hat, den Basiswert zu einem vereinbarten Preis zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt (europäische Optionen) oder während einer fixierten Laufzeit (amerikanische Optionen) zu kaufen bzw. zu verkaufen.70 Für das Recht dieses Geschäftes zahlt der Optionskäufer dem Stillhalter eine Optionsprämie.71 Eine Option bei der der Käufer das Wahlrecht zum Kauf hat, wird als call-Option bezeichnet, während eine Option bei der der Käufer das Wahlrecht zum Verkauf hat put-Option genannt wird. Demnach gibt es folgende vier Grundpositionen:
• long-call: Kauf einer Kaufoption
• short-call: Verkauf einer Kaufoption
• long-put: Kauf einer Verkaufsoption
• short-put: Verkauf einer Verkaufsoption
Devisenoptionen werden von Unternehmen benutzt, um Export- oder Importgeschäfte aus Fremdwährungsräumen abzusichern. Im folgenden Beispiel wird der Einsatz einer Devisenoption verdeutlicht.
1 Einleitung: Stellt die zunehmende Bedeutung des Risikomanagements im Kontext der globalisierten Wirtschaft dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Risiko: Definiert den Begriff Risiko in den Wirtschaftswissenschaften und klassifiziert Unternehmensrisiken in strategische, operationale und Finanzrisiken.
3 Risikomanagement: Erläutert das Risikomanagementsystem, dessen Ziele sowie relevante gesetzliche Rahmenbedingungen wie KonTraG und Basel II/III.
4 Währungsrisiko: Analysiert verschiedene Währungsrisikoarten und diskutiert sowohl unternehmensinterne als auch derivative Sicherungsinstrumente im Detail.
5 Schlussbetrachtung: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und bewertet die Notwendigkeit einer strukturierten Hedging-Strategie für Unternehmen.
Risikomanagement, Währungsrisiko, Devisenhandel, Derivate, KonTraG, Basel III, Risikosteuerung, Währungsoptionen, Devisenforwards, Währungsswaps, Absicherung, Hedging, Fremdwährung, Unternehmensrisiko, Finanzmanagement.
Die Arbeit behandelt die systematische Steuerung von Risiken in Unternehmen, mit einem besonderen Fokus auf die Absicherung von Währungsrisiken im internationalen Geschäft.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Risikokategorien, das Risikomanagementsystem als Führungsaufgabe, gesetzliche Regularien und eine tiefgehende Analyse von Sicherungsinstrumenten für Devisen.
Das Ziel ist es, dem Leser einen praxisnahen Überblick über das Risikomanagementsystem zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen Währungsrisiken effektiv identifizieren und absichern können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie modellhafte Darstellungen und Fallbeispiele, um die Wirkungsweise der Risikosteuerung zu verdeutlichen.
Im Hauptteil werden neben den allgemeinen Prozessen des Risikocontrollings und der Risikosteuerung insbesondere Instrumente wie Leading & Lagging, Matching & Netting sowie derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Forwards und Swaps behandelt.
Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte mit konkreten Rechenbeispielen, um die Vor- und Nachteile verschiedener Absicherungsstrategien transparent und nachvollziehbar zu machen.
Das KonTraG verpflichtet Unternehmen, ein Überwachungssystem einzurichten, um existenzgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen, was das Risikomanagement zur zwingenden Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung macht.
Der Autor betont, dass Derivate wertvolle Instrumente zur Risikoübertragung sind, jedoch nur nach einer genauen Analyse und im Rahmen einer fundierten, unternehmensspezifischen Hedging-Strategie eingesetzt werden sollten.
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