Bachelorarbeit, 2016
35 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen des Streisand-Effektes und dessen Relevanz im Kontext von Social-Media-Krisen. Ziel der Arbeit ist es, den Streisand-Effekt als ein eigenständiges Phänomen zu analysieren und dessen Verbindung zu Social-Media-Krisen zu untersuchen. Dabei soll geklärt werden, ob der Streisand-Effekt als eine Form der Social-Media-Krise verstanden werden kann.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Begriff der Krise, wobei sowohl der allgemeine Krisenbegriff als auch der spezifische betriebswirtschaftliche Krisenbegriff beleuchtet werden. Es werden die Phasen, Ursachen, Wirkungen und Bewältigungsmöglichkeiten von Unternehmenskrisen dargestellt. Anschließend wird der Einfluss des Internets und der Social Media auf Unternehmenskrisen untersucht und die spezifischen Merkmale der Social-Media-Krise herausgestellt.
Im Anschluss wird der Streisand-Effekt definiert und seine Entstehung und wissenschaftliche Einordnung erklärt. Anschließend wird der Streisand-Effekt anhand eines Fallbeispiels auf die Social-Media-Krise angewendet. Dabei werden der Verlauf, die Ursachen, Wirkungen, Prävention und Bewältigungsmöglichkeiten sowie die Einflussfaktoren des Internets und der Social Media auf den Streisand-Effekt untersucht. Zudem wird die Definition des Streisand-Effektes im Kontext der Social-Media-Krise und Unternehmenskrise beleuchtet.
Der Abschnitt über die Zensur beschäftigt sich mit den Besonderheiten des Streisand-Effektes im Kontext von Zensurversuchen und verdeutlicht, warum der Streisand-Effekt im Zeitalter des Internets besonders wirksam ist.
Streisand-Effekt, Social-Media-Krise, Unternehmenskrise, Zensur, Internet, Social Media, Krisenprävention, Krisenbewältigung, Public Relations, Fallbeispiele, Medienöffentlichkeit
Der Streisand-Effekt bezeichnet das Phänomen, bei dem der Versuch, eine Information zu unterdrücken, genau das Gegenteil bewirkt und die Information erst recht bekannt macht.
Der Begriff geht auf eine Klage der Schauspielerin Barbra Streisand im Jahr 2003 zurück, die versuchte, Luftaufnahmen ihres Anwesens aus dem Internet entfernen zu lassen, was erst recht Aufmerksamkeit erregte.
Die Arbeit untersucht genau diese Fragestellung und analysiert, ob die Merkmale des Effekts mit den Definitionen einer Social-Media-Krise identisch sind.
Es wird der Fall des Bloggers Markus Beckedahl im Konflikt mit der Deutschen Bahn als Beispiel für den Verlauf und die Wirkung des Effekts analysiert.
Der Effekt stellt eine erhebliche Bedrohung für das Reputationsmanagement dar, da Zensurversuche im digitalen Zeitalter oft zu einer unkontrollierbaren Medienöffentlichkeit führen.
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