Masterarbeit, 2016
99 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Bedeutung von Mehrsprachigkeit für die politische und gesellschaftliche Teilhabe von Zuwanderern in Deutschland. Sie untersucht, wie sich die Sozialisationserfahrungen in der Generationenfolge von Zuwanderern auf deren Integrations- und Partizipationsmöglichkeiten auswirken. Die Arbeit betrachtet sowohl historische Entwicklungen als auch die gegenwärtige Situation der Zuwanderung, insbesondere am Beispiel der türkischen Gastarbeiter.
Die Arbeit beginnt mit einer historischen Analyse der Wanderungen nach Deutschland seit 1950, wobei verschiedene Gruppen wie Aussiedler, Flüchtlinge und Arbeitsmigranten beleuchtet werden. Insbesondere die Geschichte der türkischen Gastarbeiter und deren Familieneingliederung wird in diesem Kontext detailliert betrachtet. Das zweite Kapitel widmet sich den Begriffen Integration, Assimilation und Partizipation und beleuchtet deren Bedeutung für die gesellschaftliche Teilhabe von Zuwanderern. Das dritte Kapitel untersucht die Funktionen der Sprache und den Einfluss von Mehrsprachigkeit auf die kognitive Entwicklung und den Spracherwerb. Im Fokus stehen die verschiedenen Spracherwerbstypen, der Prozess des Spracherwerbs sowie das Konzept des Code-Switching. Das vierte Kapitel beleuchtet die Relevanz der Erstsprache für die Entwicklung von Kompetenzen in der Zweitsprache.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit der politischen Teilhabe von Zuwanderern im Kontext der politischen Bildung. Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Sprachkompetenz für die politische Partizipation und betrachtet die Subsprache Politik als Herausforderung. Das sechste Kapitel untersucht die Rolle der Integrationspolitik und deren Einfluss auf die sprachliche Kommunikation von Zuwanderern. Der Fokus liegt auf den verschiedenen Formen der politischen Teilhabe von Zuwanderern und der Analyse eines Beispiels für eine gelungene politisch-gesellschaftliche Teilhabe.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Mehrsprachigkeit, Integration, Partizipation, politische Bildung, sprachliche Kommunikation, Migrationshintergrund, türkische Gastarbeiter, Familieneingliederung und politische Teilhabe. Sie untersucht den Einfluss von Sprache auf die kognitive Entwicklung, den Spracherwerb und die gesellschaftliche Teilhabe von Zuwanderern.
Sprachkompetenz ist die Basis für politische Bildung und Kommunikation. Nur wer die Landessprache beherrscht, kann aktiv an demokratischen Prozessen und gesellschaftlichen Debatten teilnehmen.
Integration zielt auf die Einbeziehung in die Gesellschaft unter Wahrung kultureller Identität ab, während Assimilation die vollständige Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft beschreibt.
Eine starke Basis in der Erstsprache (Muttersprache) fördert die kognitiven Fähigkeiten, die notwendig sind, um Kompetenzen in der Zweitsprache (Landessprache) erfolgreich aufzubauen.
Code-Switching bezeichnet den fließenden Wechsel zwischen zwei Sprachen innerhalb eines Gesprächs, was ein typisches Merkmal gelebter Mehrsprachigkeit ist.
Oft stellt die „Subsprache Politik“ mit ihren Fachbegriffen eine Barriere dar. Mangelndes Sprachvermögen kann somit zu einem Ausschluss von politischer Partizipation führen.
Ja, die Arbeit nennt Politiker mit Migrationshintergrund als Vorbilder für eine erfolgreiche Integration und aktive Mitgestaltung der Gesellschaft.
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