Examensarbeit, 2010
64 Seiten, Note: 1,0
Die Zulassungsarbeit befasst sich mit der Pell-Gleichung, einer speziellen diophantischen Gleichung, die seit Jahrhunderten Mathematiker beschäftigt. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Geschichte der Pell-Gleichung aufzuzeigen, die Theorie der Kettenbrüche zu erläutern und diese auf die Lösung der Pell-Gleichung anzuwenden.
Das erste Kapitel behandelt die Geschichte der Pell-Gleichung und beleuchtet die Beiträge von Brahmagupta, Bhaskara II., Narayana und europäischen Mathematikern im 17. Jahrhundert. Das zweite Kapitel führt in die Theorie der Kettenbrüche ein, die im dritten Kapitel zur Lösung der Pell-Gleichung angewendet wird. Das dritte Kapitel zeigt, wie die Kettenbruchzerlegung von √d zur Lösung der Pell-Gleichung verwendet werden kann. Im vierten Kapitel werden anhand von Beispielen die erlernten Methoden zur Lösung der Pell-Gleichung veranschaulicht.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Pell-Gleichung, diophantische Gleichungen, Kettenbrüche, Kettenbruchzerlegung, Näherungsbrüche, periodische Kettenbrüche, √d.
Die Pell-Gleichung ist eine spezielle diophantische Gleichung der Form x² − dy² = 1, wobei d eine positive, nicht-quadratische ganze Zahl ist und Lösungen für ganze Zahlen x und y gesucht werden.
John Pell (1611–1685) war ein englischer Mathematiker, nach dem diese Gleichungsform benannt wurde, obwohl er selbst nicht maßgeblich an deren Lösung beteiligt war.
Ein gängiges Verfahren zur Lösung ist die Kettenbruchzerlegung von √d. Die Näherungsbrüche dieser Zerlegung liefern die gesuchten ganzzahligen Lösungen.
Bereits im Altertum und Mittelalter untersuchten indische Mathematiker wie Brahmagupta, Bhaskara II. und Narayana Methoden zur Lösung ähnlicher Gleichungssysteme.
Diophantische Gleichungen sind Polynomgleichungen, bei denen man ausschließlich an ganzzahligen Lösungen interessiert ist.
Wäre d eine Quadratzahl (z. B. d=4), gäbe es außer der trivialen Lösung (±1, 0) keine weiteren ganzzahligen Lösungen für die Gleichung x² - dy² = 1.
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