Bachelorarbeit, 2013
59 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theorien der Selbstkonzepte
2.1 Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie
2.1.1 Das psychodynamische Paradigma
2.1.2 Das behavioristische Paradigma
2.1.3 Das Eigenschaftsparadigma
2.1.4 Das Informationsverarbeitungs-/ sozial- kognitive Paradigma
2.2 Historische Betrachtung des Begriffs Selbstkonzept und aktuelle Diskussionen
2.3 Selbstkonzepttheorien
2.3.1 Selbstwerttheorien
2.3.2 Theorien sozialer Interaktion
2.3.3 Theorie der Selbstwirksamkeit
2.4 Selbstkonzeptstruktur
2.4.1 Das eindimensionale Modell
2.4.2 Das hierarchische Modell
3. Sport und Selbstkonzept
3.1 Sozialisationshypothese und Selektionshypothese – Überblick und Kritik
3.2 Aktuelle Diskussionen
4. Klettern – Begriffsbestimmung und Formen
5. Methoden
6. Analyse der Dokumente
6.1 Zeitschriftenartikel
6.1.1 Lernen fürs Leben- STEFAN WINTER
6.1.2 „Klettern macht stark“- CARMEN DEFFNER
6.1.3 „Mit dem Fels Tanzen...“- HANS GRUBER
6.2 Empirische Untersuchungen
6.2.1 Differentielle Effekte primärpräventiver, sportlicher Aktivität – OLIVER STOLL, R. BRAUN, C. SCHMIDT, K. DUERRENFELD
6.2.2 Sportklettern und Persönlichkeit – THOMAS BRANDAUER
6.2.3 Persönlichkeitsentwicklung durch Outdoor- Aktivitäten? - GÜNTER AMESBERGER
6.3 Erfahrungsberichte und Abschlussarbeiten
6.3.1 „Zur Psychologie des Bergsteigens“- Ulrich Aufmuth
6.3.2 Risikosportarten in der Sozialarbeit - ROLAND WOLFF
6.3.3 Sportklettern als persönlichkeitsbildendes Medium in der Kinder- und Jugendarbeit – RALF LEHMANN
7. Auswertung
7.1 Selbstkonzept und Klettern in den Zeitschriftenartikeln
7.2 Selbstkonzept und Klettern in den Empirischen Untersuchungen
7.3 Selbstkonzept und Klettern in den Erfahrungsberichte und Abschlussarbeiten
7.4 Analysekategorie Rahmendaten
7.5 Analysekategorie Klettern
Die Arbeit untersucht den wissenschaftlichen Forschungsstand hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen dem Selbstkonzept eines Menschen und der Ausübung der Sportart Klettern. Ziel ist es, die empirische Fundierung der weit verbreiteten Hypothese einer positiven Wirkung des Kletterns auf die Persönlichkeitsentwicklung zu kritisch zu hinterfragen und zu bewerten.
2.1.1 Das psychodynamische Paradigma
Auf Grund der langen Entwicklung ist es schwierig „das“ psychodynamische Paradigma zu besprechen (vgl. ASENDORPF, 1996). Trotzdem gehe ich von einer Art Kern bezüglich Grundannahmen über menschliches Leben und Verhalten und einem daraus folgenden grundlegenden methodischen Ansatz aus. M.E. stellt die Psychoanalyse FREUDS eine der bekanntesten Theorien innerhalb dieses Kontextes dar. Für die empirische Persönlichkeitspsychologie sind zwar nur einige wenige Konzepte FREUDs heute noch haltbar. Dennoch haben sie die Entwicklung der Persönlichkeitsforschung wesentlich beeinflusst und einige Konzepte haben sich auch in empirisch quantitativen Studien bestätigen lassen (vgl. ASENDORPF, 1996). Vor allem im alltagstheoretischen Wissen und Diskursen tauchen FREUDsche Konzepte auf. Beispielhaft seien hier der Ödipus-Komplex, die frühkindlichen Entwicklungsphasen oder der FREUDsche Versprecher genannt (vgl. zeit.de/schule, S.2, 2006; PERVIN, 1981; ASENDORPF, 1996). Ebenso wird, wie ich später in der Analyse der Forschungsarbeiten in Kapitel 6 detaillierter zeigen werde, im Zusammenhang mit dem Bergsteigen durchaus ein Bezug zu psychodynamischen Theorien hergestellt. So wurde die „Psychologie des Bergsteigens“ von AUFMUTH (1997) fast ausschließlich auf diesen Annahmen basierend verfasst und wird in aktuellen Untersuchungen und Studien als grundlegende Literatur genutzt und vielfach zitiert (vgl. Kapitel 6.1.3 und 6.3.2).
1. Einleitung: Vorstellung der Thematik, der Forschungsfrage sowie der Relevanz des Selbstkonzepts im Kontext des Kletterns.
2. Theorien der Selbstkonzepte: Darstellung der Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie, historischer Abriss des Selbstbegriffs sowie Einordnung von Selbstkonzepttheorien und -strukturen.
3. Sport und Selbstkonzept: Diskussion sportwissenschaftlicher Hypothesen (Sozialisation vs. Selektion) und aktueller Ansätze zur Erforschung des Selbstkonzepts im Sport.
4. Klettern – Begriffsbestimmung und Formen: Definition des Kletterns, Abgrenzung zum Bergsteigen und Skizzierung der Entstehung des Sportkletterns.
5. Methoden: Beschreibung des Vorgehens bei der Literaturrecherche und Begründung der Auswahl der analysierten Quellen.
6. Analyse der Dokumente: Detaillierte Untersuchung und Bewertung von Zeitschriftenartikeln, empirischen Studien sowie Erfahrungsberichten und Abschlussarbeiten.
7. Auswertung: Synthese der Ergebnisse aus der Dokumentenanalyse und Ableitung zukünftiger Forschungsfragen.
Selbstkonzept, Klettern, Sportklettern, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisationshypothese, Selbstwirksamkeit, Sportpsychologie, Identität, Körperkonzept, Erlebnispädagogik, Leistungsmotivation, Attribution, Persönlichkeitspsychologie.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Sportart Klettern das Selbstkonzept eines Menschen beeinflusst und ob es empirische Belege für die oft postulierten positiven Auswirkungen gibt.
Die Arbeit verknüpft psychologische Theorien zur Persönlichkeit und zum Selbstkonzept mit sportwissenschaftlichen Forschungsansätzen im Bereich des Kletterns.
Das Ziel ist eine kritische Überprüfung des Forschungsstandes, um zu klären, ob die Annahme einer persönlichkeitsfördernden Wirkung des Kletterns wissenschaftlich haltbar ist.
Die Autorin führt eine systematische Analyse unterschiedlicher Quellen (Fachartikel, Studien, Erfahrungsberichte) durch, basierend auf selbst entwickelten Analysekategorien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Paradigmen, Selbstkonzepttheorien) und eine detaillierte Analyse spezifischer Dokumente zum Klettern.
Selbstkonzept, Sozialisationshypothese, Selbstwirksamkeit, Sportpsychologie, Klettern und empirische Fundierung.
Sie diskutiert, dass das Seil nicht nur materielle Sicherung ist, sondern symbolisch für Vertrauen, soziale Verantwortung und Wertschätzung zwischen den Partnern steht.
Sie betont, dass es bislang keine validierten Belege dafür gibt, dass erworbene Kompetenzen wie Selbstwirksamkeit automatisch mechanistisch auf andere Lebensbereiche übertragbar sind.
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