Bachelorarbeit, 2016
75 Seiten, Note: 1,6
Einleitung
1. Definitionen
1.1. Definition von Armut
1.1.1. Formen von Armut : Absolute und relative Armut
1.2. Messung von Armut
1.2.1. Wie kann man Armut messen?
1.2.2 Wann gilt man in Deutschland als arm?
1.3. Definition von Kinderarmut
1.3.1. Was ist ein Kind? – Definition des Begriffs „Kind“ in Bezug auf diese Ausarbeitung
1.3.2 Kinderarmut in Deutschland (Zahlen und Fakten)
1.3.3. Allgemeine Ursachen für Kinderarmut in Deutschland
1.3.4 Besondere Risikogruppen von Kinderarmut
2. Die Auswirkungen der Kinderarmut
2.1. Folgen von Armut - Multiple Deprivation
2.1.1. Auswirkungen auf die materielle Situation und Versorgung der Kinder ( „familiäre Armut“)
2.1.2. Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder
2.1.3. Auswirkungen auf die Wohnsituation der Kinder
2.1.4. Auswirkungen im sozialen Bereich für die Kinder
2.1.5. Auswirkungen auf die Bildungssituation der Kinder ( Schulische Laufbahn)
2.2. (Eigene) Armut aus Sicht des Kindes
3. Vererbung von Armut
3.1. Definition „Soziale Vererbung“
3.2. Einmal arm immer arm ?
3.2.1. Die Armutsspirale und ihre Auswirkungen
3.2.2. Teufelkreis der Armut
3.3. Bildungsarmut der Eltern –Auswirkungen auf die soziale Vererbung von Armut?
3.4. Die Folgen der „ sozialen Vererbung“ und eine Zusammenfassung
4. Kinderarmut in Deutschland als Herausforderung für die Soziale Arbeit
4.1. Position der Sozialen Arbeit zu Kinderarmut und der Sozialen Vererbung
4.1.1. Position der Wohlfahrtsverbände zur Kinderarmut in Deutschland
4.1.2. Position der Wohlfahrtsverbände zur sozialen Vererbung
4.2. Präventionen und Interventionen gegen Kinderarmut
4.2.1 Was heißt Armutsprävention?
4.2.2. Was ist Armutsprävention bei Kindern?
4.3. Aufgaben, Anforderungen und Grenzen für die Sozialen Arbeit in Bezug auf Kinderarmut und soziale Vererbung in Deutschland
5. Schlussbetrachtung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob eine „soziale Vererbung“ beziehungsweise eine generationelle Weitergabe von Armut in Deutschland existiert. Dabei wird analysiert, welche Auswirkungen dies auf die Lebenssituation betroffener Kinder hat und welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Prävention und Bekämpfung dieser Problematik spielt.
2.1.3. Auswirkungen auf die Wohnsituation der Kinder
Wenn Kinder von Armut betroffen sind, wirkt sich das auch zwangsläufig auf ihre Wohnsituation aus. Sie müssen (gezwungenermaßen) dorthin ziehen oder umziehen wo die Mieten vergleichsweise niedrig(er) sind und von den Trägern der Sozialleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Frührente/Rente) übernommen werden. Dies sind dann häufig sozial benachteiligte Wohnviertel mit prekären Wohnverhältnissen, bekannt als soziale Brennpunkte, einer erlebnisarmen Umwelt und weit von der Mittelschicht entfernt. So kommt es zu einer sozialen Segregation. (Kinder-) Armut wirkt somit auch sozialräumlich ausgrenzend. In diesen Wohnvierteln kommt es oftmals zu weiteren Belastungen, wie z.B. in etwa einer viel befahrenen Straße (Lärm), erhöhte Luftverschmutzung, fehlenden Naherholungsgebieten, Schimmelbildung durch feuchte Wohnungen und unzureichender Dämmung oder Platzmangel durch beengte Wohnverhältnisse, da die Wohnungen für die Anzahl der Familienmitglieder oftmals zu klein sind und damit ein verbundener Mangel an Rückzugs-und Regenerationsmöglichkeiten einhergeht. Im schlimmsten Fall sind oder werden diese Familien obdachlos. Die Wohnsituation steht wegen dieser Einflüssen auch im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Ausgangslage von Armut betroffener Kinder, denn die oben genannten Belastungen, wirken sich ebenfalls auf ihren Gesundheitszustand aus. Für sie und ihre Familien besteht ein wesentlich erhöhtes Expositionsrisiko, gegenüber den schädlichen Umwelteinflüssen. Zudem haben die Wohnverhältnisse auch Auswirkungen auf den Bereich der Bildung, beispielsweise wenn der Platz oder die Möglichkeiten fehlen ungestört Hausaufgaben zu erledigen oder für die Schule zu lernen. Letztendlich kann man sagen, dass das Wohnumfeld auch entscheidende Einflüsse auf die individuelle Entwicklung von armen Kindern hat.
1. Definitionen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Begriffe von Armut, die Herausforderungen ihrer Messung in Deutschland und definiert den spezifischen Begriff der Kinderarmut im Kontext der Arbeit.
2. Die Auswirkungen der Kinderarmut: Hier werden die vielfältigen negativen Folgen von Armut für Kinder beleuchtet, unter anderem im Hinblick auf Materielles, Gesundheit, Wohnen, soziale Teilhabe und den Bildungsweg.
3. Vererbung von Armut: Dieser Hauptteil analysiert die Mechanismen, wie Armut über Generationen verfestigt wird, wobei Konzepte wie die Armutsspirale, der Teufelskreis und die Bedeutung von Bildungsarmut im Fokus stehen.
4. Kinderarmut in Deutschland als Herausforderung für die Soziale Arbeit: Das Kapitel diskutiert die Position der Wohlfahrtsverbände, erörtert Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sowie die spezifischen Aufgaben und Grenzen der Sozialen Arbeit.
5. Schlussbetrachtung und Fazit: Der Autor zieht Bilanz und bestätigt die Existenz der sozialen Vererbung, während er gleichzeitig auf Ausnahmen und notwendige politische sowie sozialarbeiterische Handlungsbedarfe hinweist.
Kinderarmut, soziale Vererbung, generationelle Weitergabe, Armutsspirale, Soziale Arbeit, Multiple Deprivation, Bildungsarmut, Chancengleichheit, Armutsprävention, soziale Mobilität, Lebenslagenkonzept, Armutsrisiko, Sozialpolitik, Bildungsbenachteiligung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Kinderarmut in Deutschland und untersucht die Frage, ob diese Armut über Generationen hinweg „sozial vererbt“ wird.
Die Arbeit behandelt die Definition von Armut, die Auswirkungen von Armut auf Kinder in verschiedenen Lebensbereichen, Mechanismen der generationellen Weitergabe sowie die Rolle der Sozialen Arbeit.
Das Ziel ist es zu beantworten, ob eine generationelle Weitergabe von Armut existiert und welche Konsequenzen dies für die Soziale Arbeit im Hinblick auf Prävention und Intervention hat.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien und Berichte zur Armutssituation in Deutschland basiert.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Vererbung von Armut. Dabei werden Konzepte wie die Armutsspirale, der Teufelskreis der Armut und der Einfluss der elterlichen Bildungsarmut auf die Bildungschancen der Kinder tiefgehend analysiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Kinderarmut, soziale Vererbung, Armutsspirale, Soziale Arbeit, Bildungsarmut und Chancengleichheit.
Der Begriff beschreibt Menschen, die über mehrere Generationen hinweg von Sozialleistungen abhängig sind, wodurch die Armut wie ein Erbe weitergegeben wird und die Chancen auf gesellschaftliche Integration schwinden.
Ja, der Autor betont, dass Armut keine zwangsläufige „genetische“ Vorbestimmung ist. Es gibt zahlreiche Fälle von sozialem Aufstieg, die zeigen, dass Kinder trotz Armut durch positive Faktoren und Interventionen ihr Leben erfolgreich gestalten können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

