Bachelorarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Qualitätsbegriff
2.1 Merkmale und Beurteilung
2.2 Qualitätsmanagement
2.3 Qualitätssicherung
2.4 Modelle und Instrumente (Qualitätsmanagementsysteme)
3. Krankenhausmanagement
3.1 Controlling als Managementinstrument eines Krankenhauses
4. Qualitätsbegriff in der Medizin
4.1 Gesetzliche Vorgaben
4.2 Ansprüche an das Qualitätsmanagement
5. Qualitätsmanagementsysteme und -normen in der Medizin
5.1 TQM (Total Quality Management)
5.2 DIN EN ISO 9000 ff.
5.3 DIN EN 15224:2012
5.4 EFQM (European Foundation for Quality Management)
5.5 KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen)
6. Problematik von QM Instrumenten im Krankenhaus
7. Beispiel „Klinikum Bremerhaven“
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen im Krankenhaussektor unter Berücksichtigung der ökonomischen Notwendigkeiten und der spezifischen Bedürfnisse des Patientenwohls. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welches Qualitätsmanagement-Modell den höchsten Erfolg im Krankenhausumfeld verspricht und wie dabei der Spagat zwischen wirtschaftlicher Effizienz und patientenzentrierter Versorgung gelingt.
2.1 Merkmale und Beurteilung
Die Qualitätsmerkmale eines Produktes oder einer Dienstleistung hängen von den Erwartungen und Anforderungen der Kunden ab. Qualitätsmerkmale können handlungs- oder ergebnisorientiert sein. Sie sind die kennzeichnenden Eigenschaften eines Produktes. Handlungsorientiert bedeutet, dass der Kunde eine Anforderung stellt, an die Dauer der Lieferung eines Produktes beispielsweise. Wenn der Kunde die Lieferung innerhalb von 3 Tagen erwartet, diese rechtzeitig oder sogar früher erscheint als erwartet, ist dieses handlungsorientierte Qualitätsmerkmal positiv zu bewerten. Kommt dann jedoch das falsche oder ein defektes Produkt beim Kunden an, so ist das ergebnisorientierte Qualitätsmerkmal als negativ zu bewerten.
Es gibt vier Kategorien an Qualitätsmerkmalen, welche zum Teil beeinflussbar sind durch den Kunden oder den Hersteller, aber auch gesetzlich verankert sein können. Die vorgegebenen Merkmale eines Produktes müssen sich an einen spezifischen Rahmen halten, welcher durch Gesetz, Norm oder Vorschrift bestimmt sein kann, sie sind also nicht beeinflussbar oder können durch den Hersteller oder Kunden geändert werden. Die vereinbarten Merkmale eines Produktes ergeben sich aus Absprachen zwischen Hersteller und Kunde, sie sind also eine vertragliche Vereinbarung um den Anforderungen des Kunden zu entsprechen. Diese können beispielsweise ein Lieferdatum beinhalten oder auch die Beschaffenheit des Produktes, wie Design, Farbe, Größe, etc. Desweiteren gibt es erwartete Merkmale, diese werden vom Kunden vorausgesetzt, jedoch nicht spezifisch gefordert da der Kunde vom Vorhandensein dieser Merkmale ausgeht. Dies könnte beispielsweise die übliche Lebensdauer des Produktes dieser Art sein. Schließlich gibt es die unbewussten Merkmale, dies können technische Eigenschaften eines Produktes sein, die eine Funktionsfähigkeit des Produktes garantieren, jedoch keine Kenntnis des Kunden benötigen.
Bei der Untersuchung der Erfüllung der geforderten Qualitätsmerkmale gibt es verschiedene Verfahren der Ermittlung. Es können zum einen rein technische Daten mit den vorhandenen Vorgaben und Toleranzen abgeglichen und überprüft werden, dies kann durch die Ermittlung von Zahlenwerten durchgeführt werden. Zum anderen ist eine Überprüfung der Eignung zur Erfüllung des festgelegten Zwecks nötig, aber auch die Sicherheit des Kunden bei Anwendung oder Benutzung eines Produktes ist wichtig. Jegliche Gefahrenquellen müssen von vorne herein erkannt und behoben oder verhindert werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Qualitätsmanagement in Unternehmen und im Krankenhausbereich sowie die Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2. Qualitätsbegriff: Dieses Kapitel definiert den Begriff Qualität, erläutert die Qualitätsmerkmale, die Rolle des Qualitätsmanagements und die Bedeutung der Qualitätssicherung.
3. Krankenhausmanagement: Es wird die besondere Managementform im Krankenhaus beschrieben, inklusive der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Rolle des Controllings.
4. Qualitätsbegriff in der Medizin: Dieses Kapitel überträgt den Qualitätsbegriff auf den medizinischen Dienstleistungssektor und analysiert die gesetzlichen Anforderungen sowie Stakeholder-Ansprüche.
5. Qualitätsmanagementsysteme und -normen in der Medizin: Es folgt eine detaillierte Beschreibung und Gegenüberstellung gängiger Modelle wie TQM, ISO-Normen, EFQM und KTQ.
6. Problematik von QM Instrumenten im Krankenhaus: Hier werden Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen im Krankenhausalltag thematisiert.
7. Beispiel „Klinikum Bremerhaven“: Eine praktische Anwendung der Theorie anhand des Qualitätsberichts und der Zertifizierungen des Klinikums Bremerhaven.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Modelle für den Krankenhaussektor.
Qualitätsmanagement, Krankenhausmanagement, Qualitätssicherung, DIN EN ISO 9001, KTQ, TQM, Patientenorientierung, Controlling, Gesundheitswesen, EFQM, Ergebnisqualität, Prozessqualität, Strukturqualität, Zertifizierung, Dienstleistungsqualität.
Die Arbeit untersucht, wie Qualitätsmanagementsysteme in Krankenhäusern implementiert werden können, um die Versorgungsqualität zu sichern und gleichzeitig wirtschaftlich zu handeln.
Die zentralen Themen sind das Krankenhausmanagement, die verschiedenen Qualitätsmanagement-Normen (ISO, KTQ, TQM, EFQM) und deren spezifische Eignung für den Gesundheitssektor.
Das Ziel ist die Identifikation des am besten geeigneten Qualitätsmanagement-Systems für Krankenhäuser, um Patientenanforderungen mit wirtschaftlicher Effizienz in Einklang zu bringen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer praxisorientierten Fallstudie am Beispiel des Klinikums Bremerhaven.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, die Rolle des Controllings im Krankenhaus sowie die verschiedenen QM-Modelle im Detail beschrieben und kritisch analysiert.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Qualitätsmanagement, Krankenhausmanagement, Patientenorientierung, Prozess- und Ergebnisqualität sowie spezifische Normen wie DIN EN ISO 9001 und KTQ.
Da viele Entscheidungen über Behandlungsmethoden direkt von Ärzten und Pflegepersonal getroffen werden, ist ein krankenhausspezifisches Controlling notwendig, um wirtschaftliche Auswirkungen medizinischer Entscheidungen rational zu steuern.
Die Ergebnisqualität ist ein zentrales Ziel der KTQ, wobei das KTQ-Modell insbesondere durch die doppelte Bewertung seitens des Krankenhauses und externer Visitoren eine hohe Glaubwürdigkeit bei der Erfüllung dieser Qualitätsaspekte anstrebt.
Die DIN EN 15224 wurde speziell für den Gesundheitsbereich entwickelt und adressiert durch spezifische Begriffsangleichungen die Interpretationsschwierigkeiten, die bei der allgemeineren ISO 9001 im Krankenhausumfeld häufig auftreten.
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