Diplomarbeit, 2004
69 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen der Variantenkonfiguration
2.1 Definition Variante
2.2 Definition Variantenvielfalt
2.3 Definition Variantenkonfigurator
2.3.1 Allgemein
2.3.2 Bei XXX
2.4 Voraussetzungen für den Einsatz eines Variantenkonfigurators
2.5 Anforderungen an einen Variantenkonfigurator
3 Technische Analyse der betroffenen IT Systeme
3.1 Komplexitätsbedingte Einschränkung der Untersuchungsmerkmale
3.2 SAP R/3
3.2.1 Aufbau der Konfigurationslogik
3.2.2 Modellierung
3.2.2.1 Konfigurierbare Materialien
3.2.2.2 Maximalstückliste
3.2.2.3 Merkmale und Merkmalswerte
3.2.2.4 Merkmalsklassen
3.2.2.5 Konfigurationsprofile
3.2.2.6 Beziehungswissen
3.2.2.6.1 Globales Beziehungswissen
3.2.2.6.2 Lokales Beziehungswissen
3.2.2.6.3 Vorbedingungen
3.2.2.6.4 Auswahlbedingungen
3.2.2.6.5 Prozeduren
3.2.2.6.6 Constraints
3.2.2.6.7 Actions (obsolet)
3.2.2.6.8 Variantentabellen
3.2.2.6.9 Benutzerdefinierte Funktionen
3.2.2.6.10 Variantenkonditionen
3.2.3 Konfiguration innerhalb des SAP R/3 Frontend
3.2.4 Knowledge Base
3.3 SAP CRM Internet Pricing & Configurator als zentrales Konfigurationstool
3.3.1 Funktion
3.3.2 Sales Configuration Engine (SCE)
3.3.3 Sales Pricing Engine (SPE)
3.3.4 Schnittstellenbetrachtung zu CRM bzw. R/3
3.3.5 Konfiguration innerhalb des IPC
3.3.6 Unterschiede zwischen R/3 und IPC Konfigurationslogik
3.4 SAP CRM Mobile Sales als Konfigurationstool für den Außendienst
3.4.1 Funktionen
3.4.2 Schnittstellenbetrachtung zu CRM
3.4.3 Möglichkeiten der Konfiguration innerhalb von Mobile Sales
3.5 SAP CRM Internet Sales als Konfigurationstool für den Kunden
3.5.1 Funktionen
3.5.2 Schnittstellenbetrachtung zu CRM und IPC
3.5.3 Möglichkeiten der Konfiguration innerhalb Internet Sales
4 Implementierung eines Prototyps
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Spezifikation des Leistungsumfanges
4.3 Datenmodellierung
4.4 Realisierung
4.4.1 Aufbau der Wissensbasis in SAP R/3
4.4.1.1 Konfiguration innerhalb von SAP R/3
4.4.1.2 Bereitstellung einer Knowledge Base
4.4.2 Verwendung der Wissensbasis innerhalb des IPC
4.4.3 Verwendung der Wissensbasis innerhalb von Internet Sales
4.4.4 Verwendung der Wissensbasis innerhalb von Mobile Sales
5 Resümee und kritische Auseinandersetzung
Die Arbeit zielt darauf ab, nach einer theoretischen Einführung in das Themenfeld der Variantenkonfiguration, ein Datenmodell und einen Prototyp zu entwickeln, um das explodierende Produktwissen im SAP-Umfeld effizient zu erfassen und zu verwalten. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie die Variantenkonfiguration des SAP R/3 Systems erfolgreich in die SAP CRM Umgebung (Internet Sales und Mobile Sales) integriert werden kann, um eine konsistente Produktkonfiguration über verschiedene Vertriebskanäle hinweg zu ermöglichen.
3.2.2.6.6 Constraints
Constraints sind vor allem für hochinteraktive und komplexe Konfigurationsaufgaben vorgesehen, in denen Abhängigkeiten zwischen den Merkmalen mehrerer Objekte berücksichtigt werden müssen. Speziell im Zusammenhang mit einer mehrstufigen Konfiguration, bei der Zusammenhänge auf den verschiedenen Ebenen der Konfiguration berücksichtigt werden müssen, kommen constraintbasierte Ansätze zum Einsatz.
Constraints sind dementsprechend Restriktionen der Auswahlmöglichkeiten einer Konfiguration. Durch Constraints werden bestimmte Varianten explizit ausgeschlossen. Im Vergleich zu den bisher genannten Arten von Beziehungswissen dienen Constraints im Normalfall nicht einer expliziten Aktion (wenn-dann), sondern der Überprüfung eines Teilausschnittes der Gesamtkonfiguration. Constraints drücken ungerichtete Beziehungen zwischen verschiedenen Konfigurationsobjekten aus und werden in einem Constraints - Netz zusammengefasst. Der constraintbasierte Ansatz innerhalb der R/3 Variantenkonfiguration weist folgende Charakteristika auf:
- Constraints können Beziehungen zwischen völlig unterschiedlichen Objekten und deren Merkmalen ausdrücken.
- Für Constraints wird angegeben, welche Beziehungen erfüllt sein müssen, damit die Konfiguration konsistent ist.
- Constraints werden nicht einzelnen Objekten zugeordnet, sondern in Constraints – Netzen zusammengefasst und dem konfigurierbaren Material im Konfigurationsprofil zugeordnet.
- Innerhalb der Constraints werden Objekte über ihre Klassenzugehörigkeit angesprochen.
1 Einleitung: Stellt das Problem des zunehmenden Produktwissens und der wachsenden Variantenvielfalt dar, welche eine effiziente, EDV-gestützte Variantenkonfiguration in SAP-Systemen erforderlich macht.
2 Grundlagen der Variantenkonfiguration: Definiert zentrale Begriffe wie Variante, Variantenvielfalt und den Variantenkonfigurator sowie die Anforderungen und Voraussetzungen für deren Implementierung.
3 Technische Analyse der betroffenen IT Systeme: Untersucht die technischen Komponenten der SAP R/3 Variantenkonfiguration, den SAP CRM Internet Pricing & Configurator (IPC) sowie die spezifischen Einsatzmöglichkeiten in Mobile Sales und Internet Sales.
4 Implementierung eines Prototyps: Beschreibt die praktische Umsetzung des Datenmodells, den Aufbau der Wissensbasis in SAP R/3 und die Integration in die CRM-Szenarien zur Beschlagauflösung.
5 Resümee und kritische Auseinandersetzung: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Bedeutung einer CRM-konformen Modellierung für den Unternehmenserfolg bei komplexen Produktkonfigurationen.
Variantenkonfiguration, SAP R/3, SAP CRM, Produktwissen, Konfigurationsprofil, Wissensbasis, Stückliste, Merkmale, Beziehungswissen, Constraints, Prozeduren, Internet Pricing & Configurator, Mobile Sales, Internet Sales, Modellierung.
Die Diplomarbeit behandelt die Konzeption und den prototypischen Aufbau einer Variantenkonfiguration innerhalb der SAP CRM-Umgebung, basierend auf dem führenden SAP R/3-System.
Die Schwerpunkte liegen auf der Modellierung von Produktwissen, der technischen Anbindung von Konfigurations-Tools (IPC) und der systemübergreifenden Konsistenz zwischen ERP und CRM.
Ziel ist es, die Grundlagen für einen Prototyp zu schaffen, der eine konsistente Produktkonfiguration sowohl im R/3-Backend als auch in den CRM-Frontends Mobile Sales und Internet Sales ermöglicht.
Die Arbeit basiert auf einer systemtheoretischen Analyse der SAP-Architektur sowie einem praxisorientierten Modellierungsansatz zur Abbildung von Produktdaten und Regelwerken.
Der Hauptteil analysiert detailliert die SAP-Komponenten (SCE, SPE), erläutert das Beziehungswissen (Constraints, Vorbedingungen) und beschreibt den Aufbau einer Wissensbasis für die Konfiguration komplexer Beschlagsysteme.
Die zentralen Schlagworte sind Variantenkonfiguration, SAP R/3, SAP CRM, Wissensbasis, Konfigurationsprofil, Constraints und Prozessintegration.
Die Unterschiede liegen primär in der Datenhaltung (ABAP vs. Java-basiertes Modell), der Unterstützung von Konfigurationsprofilen und der Art und Weise, wie Stücklisten aufgelöst und Merkmale validiert werden.
Eine CRM-konforme Modellierung stellt sicher, dass die im R/3 entwickelten Regeln und Strukturen in den webbasierten oder offline-fähigen CRM-Umgebungen korrekt verarbeitet werden können, ohne die technische Konsistenz zu gefährden.
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