Diplomarbeit, 2004
94 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 AUSGANGSSITUATION
1.2 MOTIVATION UND ZIEL DER ARBEIT
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2. Begriffliche Abgrenzungen
2.1 WISSENSMANAGEMENT
2.1.1 Begriff
2.1.2 Wissensmanagement-Ansätze
2.1.3 Ziele und Nutzen
2.2 CHANGE MANAGEMENT
2.2.1 Begriff
Verneinung
Einsicht
2.2.2 Ziele und Nutzen
2.3 PROJEKTMANAGEMENT
2.3.1 Begriff
2.3.2 Ziele und Nutzen
3. Einführung von Wissensmanagement
3.1 MODELLE DES WISSENSMANAGEMENTS
3.2 WISSENSFÖRDERNDE RAHMENBEDINGUNGEN
3.2.1 Erfolgsfaktoren
3.2.1.2 Change Management-Erfolgsfaktoren
3.2.1.3 Projektmanagement-Erfolgsfaktoren
3.2.1.4 Synthese
3.3 BARRIEREN DES WISSENSMANAGEMENTS
3.4 EINFÜHRUNGSSTRATEGIEN
3.4.1 Top-Down
3.4.2 Bottom-Up
3.4.3 Middle-up-down
3.5 EINFÜHRUNGSGRUNDSPFADE NACH NORTH
3.6 WISSENSMANAGEMENT-ARCHITEKTUR
3.6.1 Gestaltungsdimensionen der Wissensmanagement-Architektur
3.6.2 Die Strategische Ebene
3.6.3 Die Operative Ebene
4. Projektorientierte Einführung von Wissensmanagement
4.1 INITIIERUNG DES PROJEKTES
4.2 ANALYSE DES WISSENSMANAGEMENT-STATUS
4.3 ENTWICKLUNG EINER INDIVIDUELLEN WISSENSMANAGEMENT-LÖSUNG
4.5 BEURTEILUNG DES PROJEKTES
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement-Initiativen in Unternehmen durch die Anwendung projektorientierter Methoden und Strukturen zu demonstrieren. Dabei werden theoretische Konzepte des Wissensmanagements, des Change Managements und des Projektmanagements integriert, um eine ganzheitliche Architektur für den Wissensaufbau und -transfer zu schaffen.
3.4.1 Top-Down
Bei dieser Vorgehensweise werden Ziele von oben nach unten vorgegeben und dabei immer weiter in Unterziele aufgegliedert [Grau01, 159].
Die Unternehmensleitung erreicht vereinfachte selektierte Informationen entlang der verschiedenen Hierarchiestufen. Aus diesen Informationen werden dann auf oberster Ebene Pläne, Konzepte oder Instruktionen entwickelt. Anschließend werden diese auf die einzelnen Abteilungen im Unternehmen heruntergebrochen. Die Vorgaben von oben sind für die mittlere Führungsebene verbindlich und müssen von den fachlichen Mitarbeitern anschließend operativ umgesetzt werden. Die Führungskräfte treten sozusagen als Befehlshaber auf, die mittlere Führungsebene als Informationsverarbeiter. [NoTa97, 142].
Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in der Berücksichtigung weitreichender widerspruchsfreier zukunftsträchtiger Aspekte [Grau01, 160].
Gerade die strategische Relevanz und die Notwendigkeit einer Unterstützung durch das Top-Management legen es nahe, Wissensmanagement von der Führung zur Arbeitsebene Top-down einzuführen.
Diese Vorgehensweise ist jedoch auch mit einigen Nachteilen behaftet. Zum einem ist die Gefahr groß, dass durch die Top-down-Vorgehensweise die Mitarbeiter an Motivation verlieren [Grau01, 160]. Diese bekommen fertige Anweisungen vorgesetzt und sind somit nicht an der Entwicklung der Grundkonzepte und Entscheidungen beteiligt. Das Wissen der Mitarbeiter wird vernachlässigt und unter Umständen somit keine ausreichende Realitätsnähe erreicht [BePe95, 58].
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Motivation der Arbeit sowie den strukturellen Aufbau zur projektorientierten Wissensmanagement-Einführung.
2. Begriffliche Abgrenzungen: Klärt die Kernbegriffe Wissensmanagement, Change Management und Projektmanagement mitsamt ihren jeweiligen Zielen und Nutzen.
3. Einführung von Wissensmanagement: Erläutert Modelle, wissensfördernde Rahmenbedingungen, Barrieren, Einführungsstrategien sowie eine Architektur des Wissensmanagements.
4. Projektorientierte Einführung von Wissensmanagement: Verknüpft die Wissensmanagement-Architektur mit einem fünfphasigen Projektmanagement-Modell zur praktischen Implementierung.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Bedeutung der ganzheitlichen Integration von Wissensmanagement und betont den hohen Stellenwert projektorientierter Ansätze.
Wissensmanagement, Change Management, Projektmanagement, Wissensbausteinmodell, Unternehmenskultur, Strategische Ebene, Operative Ebene, Wissensfördernde Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren, Wissensstrategie, Implementierung, Geschäftsprozessorientiertes Wissensmanagement, Wissensidentifikation, Wissenstransfer, Innovationsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der ganzheitlichen Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen unter Nutzung strukturierter, projektorientierter Methoden.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Wissensmanagements, die notwendigen Change-Management-Prozesse sowie die Anwendung des Projektmanagements als Implementierungsrahmen.
Das Ziel ist es, den Nachweis zu erbringen, dass der Projektmanagement-Ansatz besonders geeignet ist, Wissensmanagement ganzheitlich, strategisch fundiert und operativ erfolgreich in Unternehmen umzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Zusammenführung bestehender Ansätze zu einer Wissensmanagement-Architektur und deren Verknüpfung mit einem fünfphasigen Projektmodell.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der drei Managementdisziplinen, identifiziert Erfolgsfaktoren sowie Barrieren und entwirft eine integrierte Wissensmanagement-Architektur, die anschließend in einem fünfphasigen Projektmodell zur Anwendung kommt.
Wissensmanagement, Change Management, Projektmanagement, Wissensbausteinmodell, Unternehmenskultur und die projektorientierte Implementierung sind die prägenden Begriffe.
Sie bildet das Fundament, da Wissensmanagement ohne die aktive Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter scheitert; eine Kultur der Offenheit verhindert Barrieren wie Wissensmonopole oder die Angst vor Machtverlust.
Sie fungiert als Übersetzer, indem sie die strategische Vision des Top-Managements in konkrete, realistische Konzepte und Arbeitsanweisungen für die operativen Mitarbeiter transformiert.
Während die Kodierungsstrategie ("Mensch zu System") auf die Speicherung von Wissen in Datenbanken zur Standardisierung setzt, fokussiert die Personalisierungsstrategie ("Mensch zu Mensch") auf den direkten, persönlichen Austausch zwischen Experten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

