Examensarbeit, 2016
66 Seiten, Note: 2
Die Arbeit befasst sich mit ethischen Fragen zur heutigen Reproduktionsmedizin und zielt darauf ab, den Leser zum kritischen Hinterfragen der medizinischen Möglichkeiten im Bereich der menschlichen Fortpflanzung anzuregen.
Das erste Kapitel stellt die gängigsten Methoden der Reproduktionsmedizin vor, darunter IVF, ICSI, Samenspende und Kryokonservierung. Es werden Statistiken zu IVF und ICSI präsentiert und das Ziel der heutigen Reproduktionsmedizin kritisch hinterfragt.
Das zweite Kapitel untersucht den Begriff der Natürlichkeit im Zusammenhang mit der menschlichen Fortpflanzung und der Entwicklung der Reproduktionsmedizin. Es werden verschiedene Stufen der Künstlichkeit innerhalb der unterschiedlichen Verfahren anhand von Dieter Birnbachers Werk „Natürlichkeit, zur artifiziellen Fertilisation“ erläutert und mit Beispielen untermauert. Außerdem wird untersucht, warum der Begriff „künstlich“ heute so negativ konnotiert ist.
Das dritte Kapitel widmet sich ethischen Fragestellungen in drei Fallbeispielen: Einem unfruchtbaren Paar, das auf künstliche Befruchtung zurückgreifen möchte, einem homosexuellen Paar und einer körperlich eingeschränkten Frau, alle mit unerfülltem Kinderwunsch. Die gestellten Fragen zielen nicht nur auf die jeweiligen Lebenssituationen der Beispielpersonen, sondern versuchen auch, die ethischen Grundfragen herauszuarbeiten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Reproduktionsmedizin, assistierte Fertilisation, Natürlichkeit, Künstlichkeit, ethische Fragestellungen, Kinderlosigkeit, Unfruchtbarkeit, IVF, ICSI, Samenspende, Kryokonservierung, Mutterschaft, Elternschaft, Kindeswohl, reproduktive Autonomie, Wrongful life.
Dazu gehören die In-Vitro-Fertilisation (IVF), die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), die Samenspende und die Kryokonservierung (Einfrieren von Eizellen/Spermien).
Die Arbeit untersucht, warum „Natürlichkeit“ als ethische Norm gilt und technische Eingriffe in die Fortpflanzung oft als unnatürlich oder bedrohlich assoziiert werden.
Diese Frage wird anhand von Fallbeispielen diskutiert, wobei zwischen dem Wunsch nach Elternschaft und einem rechtlichen Anspruch unterschieden wird.
Hierbei stehen Fragen des Kindeswohls und die Verschiebung biologischer Grenzen im Fokus der ethischen Urteilsbildung.
Es ist eine juristische und ethische Debatte darüber, ob es ein „Recht auf Nicht-Existenz“ gibt, wenn ein Leben unter schweren Beeinträchtigungen vorhersehbar ist.
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