Masterarbeit, 2016
119 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Aufbau der Untersuchung
2 Grundlagen des Working Capital Managements
2.1 Working Capital
2.1.1 Bilanzorientierte Sichtweise
2.1.2 Cashflow-orientierte Sichtweise
2.2 Working Capital Management
2.2.1 Inhaltliche Abgrenzung
2.2.2 Management der Hauptkomponenten
2.2.2.1 Vorratsmanagement
2.2.2.2 Forderungsmanagement
2.2.2.3 Verbindlichkeitsmanagement
2.3 Kennzahlenkonzepte des Working Capital Managements
2.3.1 Statische Kennzahlen
2.3.2 Dynamische Kennzahlen
2.3.3 Kritische Würdigung der Kennzahlenkonzepte
3 Grundlagen der Determinantenforschung
3.1 Regressionsmodelle
3.1.1 Klassisches lineares Regressionsmodell
3.1.2 Regressionsmodelle für Paneldaten
3.1.2.1 Gepooltes Modell
3.1.2.2 Fixed Effects Modell
3.1.2.3 Random Effects Modell
3.2 Regressionsvoraussetzungen
3.2.1 Linearität
3.2.2 Multikollinearität
3.2.3 Heteroskedastizität
3.2.4 Autokorrelation
3.2.5 Normalverteilung der Residuen
3.3 Gütekriterien zur Prüfung der Regressionsfunktion
3.3.1 Bestimmtheitsmaß
3.3.2 F-Statistik
3.3.3 t-Statistik
4 Aktueller Forschungsstand
4.1 Ausgewählte Studien zum Working Capital Management
4.1.1 Working Capital Management und Profitabilität
4.1.2 Determinanten des Working Capital Managements
4.1.3 Zusammenfassung des Forschungsstandes
4.2 Herleitung von Determinanten des Working Capital Managements
4.2.1 Unternehmensspezifische Faktoren
4.2.1.1 Profitabilität
4.2.1.2 Innenfinanzierungskraft
4.2.1.3 Investitionen
4.2.1.4 Kapitalstruktur
4.2.1.5 Wachstumspotential
4.2.1.6 Unternehmensgröße
4.2.1.7 Unternehmensalter
4.2.1.8 Branchenzugehörigkeit
4.2.2 Makroökonomische Faktoren
4.2.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
4.2.2.2 Preisniveau
4.2.2.3 Zinsniveau
4.2.3 Übersicht der abgeleiteten Determinanten
5 Empirische Analyse der Determinanten des Working Capital Managements
5.1 Analysestruktur
5.1.1 Abgrenzung der Stichprobe
5.1.2 Datenerhebung
5.2 Operationalisierung und deskriptive Analyse der Variablen
5.2.1 Abhängige Variable
5.2.2 Unabhängige Variablen
5.2.2.1 Unternehmensspezifische Faktoren
5.2.2.1.1 Profitabilität
5.2.2.1.2 Innenfinanzierungskraft
5.2.2.1.3 Investitionen
5.2.2.1.4 Kapitalstruktur
5.2.2.1.5 Wachstumspotential
5.2.2.1.6 Unternehmensgröße
5.2.2.1.7 Unternehmensalter
5.2.2.2 Makroökonomische Faktoren
5.2.2.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
5.2.2.2.2 Preisniveau
5.2.2.2.3 Zinsniveau
5.2.2.3 Kontrollvariable
5.3 Multivariate Regressionsanalyse
5.3.1 Prüfung der Regressionsvoraussetzungen
5.3.1.1 Linearität
5.3.1.2 Multikollinearität
5.3.1.3 Heteroskedastizität
5.3.1.4 Autokorrelation
5.3.1.5 Normalverteilung der Residuen
5.3.2 Spezifikation des Regressionsmodells
5.3.3 Ergebnis der Regressionsanalyse
5.3.4 Güte der Regressionsfunktion
5.3.4.1 Bestimmtheitsmaß
5.3.4.2 F-Statistik
5.3.4.3 t-Statistik
5.4 Diskussion der empirischen Ergebnisse
5.4.1 Unternehmensspezifische Faktoren
5.4.1.1 Profitabilität
5.4.1.2 Innenfinanzierungskraft
5.4.1.3 Investitionen
5.4.1.4 Kapitalstruktur
5.4.1.5 Wachstumspotential
5.4.1.6 Unternehmensgröße
5.4.1.7 Unternehmensalter
5.4.2 Makroökonomische Faktoren
5.5 Kritische Würdigung der Ergebnisse
6 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Master-Thesis ist die empirische Analyse der Determinanten des Working Capital Managements von 78 deutschen börsennotierten Unternehmen. Dabei soll untersucht werden, welche unternehmensspezifischen und makroökonomischen Faktoren das Working Capital Management beeinflussen und inwiefern Wirtschaftskrisen signifikante Veränderungen in diesen Einflussfaktoren bewirken, um ein tieferes Verständnis für Working Capital Entscheidungen unter Kriseneinfluss zu schaffen.
2.2.2.2 Forderungsmanagement
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Ansprüche eines Unternehmens gegenüber seinen Kunden, die aus der Veräußerung von Produkten oder Dienstleistungen entstanden und durch den Kunden noch nicht beglichen worden sind. Der in der Bilanz ausgewiesene Forderungsbestand reflektiert somit die Summe aller ausstehenden Rechnungen und stellt einen Kredit des Unternehmens gegenüber seinen Kunden dar.
Die Höhe der Forderungen wird maßgeblich durch die Kreditpolitik des Unternehmens bestimmt. Denn der Forderungsbestand ist unmittelbar abhängig von der Höhe des kreditieren Umsatzvolumens sowie den gewährten Zahlungszielen des Unternehmens gegenüber seinen Kunden. Unabhängig von der Branche sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen neben dem Vorratsvermögen für viele Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der Investitionen in das Working Capital. Dabei lassen sich folgende grundlegende Motive für die Gewährung von Kundenkrediten identifizieren.
- Finanzierungsmotiv: Unternehmen können ihren Kunden deutlich attraktivere Konditionen als Banken anbieten und dabei gleichzeitig aufgrund von höheren Verkaufspreisen bei Kreditfinanzierung höhere Renditen erzielen.
- Operatives Motiv: Nachfrageschwankungen und die damit verbundene Unausgeglichenheit der Produktion können durch nachfragestimulierende Kundenkredite reduziert werden.
- Vertragskostenmotiv: Dem Kunden wird vor Begleichung der Rechnung die Möglichkeit gegeben, eine Prüfung der Ware vorzunehmen und die Zahlung unter Umständen zu reduzieren oder zurückzuhalten. Zudem kann das Unternehmen aufgrund zunehmender Kenntnis der Kreditwürdigkeit des Kunden die Kreditkosten senken.
- Preismotiv: Die Gewährung von Kundenkrediten kann als Instrument der Preisgestaltung eingesetzt werden, wodurch dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet wird, für die gleiche Leistung unterschiedliche Preise zu fordern.
Im Rahmen des Forderungsmanagements sind vom Unternehmen Entscheidungen zu treffen, die sich auf die Höhe und Bedingung der Kreditvergabe beziehen. Dabei ist der Nutzen in Form von zusätzlichen Umsatzerlösen vor dem Hintergrund der damit verbundenen Risiken und Kosten zu beurteilen. Das primäre Ziel des Forderungsmanagements liegt in der Steigerung des Unternehmenswerts, woraus abzuleiten ist, dass Investitionen in Forderungen nur so lange vorzunehmen sind bis die daraus resultierenden Erträge kleiner als die Kosten sind. Darüber hinaus hat das Forderungsmanagement die Aufgabe, den Forderungsausfall zu reduzieren sowie die Konsistenz mit weiteren Investitionen des Unternehmens sicherzustellen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Working Capital Managements ein, benennt die Forschungsfrage zur empirischen Untersuchung von Determinanten bei deutschen Unternehmen unter Kriseneinfluss und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen des Working Capital Managements: Dieses Kapitel vermittelt die theoretische Basis des Working Capitals, grenzt verschiedene Konzepte wie Gross und Net Working Capital ab und stellt das Management der Hauptkomponenten sowie diverse Kennzahlenkonzepte kritisch vor.
3 Grundlagen der Determinantenforschung: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der Regressionsanalyse für Paneldaten, inklusive der Voraussetzungen und Gütekriterien für die empirische Untersuchung.
4 Aktueller Forschungsstand: Hier wird der Stand der empirischen Forschung zu Zusammenhängen zwischen Working Capital Management und Profitabilität sowie Determinanten des Working Capital Managements dargestellt und in Hypothesen überführt.
5 Empirische Analyse der Determinanten des Working Capital Managements: Dieses Kapitel enthält das Herzstück der Arbeit, in dem die Analysestruktur, die Stichprobe sowie die multivariate Regressionsanalyse der gewählten Determinanten für deutsche börsennotierte Unternehmen durchgeführt und diskutiert werden.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der empirischen Analyse zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsansätze.
Working Capital Management, Cash Conversion Cycle, Determinanten, Deutschland, Regressionsanalyse, Paneldaten, Profitabilität, Innenfinanzierung, Investitionen, Kapitalstruktur, Wirtschaftskrisen, Unternehmensgröße, Unternehmensalter, Branchenzugehörigkeit
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und empirischen Analyse von Determinanten des Working Capital Managements bei deutschen börsennotierten Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Wirtschaftskrisen.
Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des Working Capital Managements, die methodische Erforschung von Determinanten mittels Regressionsanalyse sowie die empirische Auswertung von Paneldaten deutscher Unternehmen über den Zeitraum von 2004 bis 2014.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie hoch das Working Capital deutscher börsennotierter Unternehmen ist, welche Faktoren das Management dieses Kapitals beeinflussen und inwiefern sich die Ergebnisse zwischen Krisen- und Nichtkrisenzeiten unterscheiden.
Zur empirischen Untersuchung wird die multivariate Regressionsanalyse unter Anwendung des Fixed Effects Modells verwendet, um den Einfluss verschiedener unternehmensspezifischer und makroökonomischer Faktoren auf den Cash Conversion Cycle zu bestimmen.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand, die Ableitung spezifischer Hypothesen zu Determinanten (wie Profitabilität, Innenfinanzierungskraft, Unternehmensgröße) und die Durchführung einer empirischen Analyse mit 78 Unternehmen aus den DAX-Auswahlindizes.
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Working Capital Management, Cash Conversion Cycle, Determinanten, Regressionsanalyse, Paneldaten und deutsche börsennotierte Unternehmen gekennzeichnet.
Der Cash Conversion Cycle wurde gewählt, da er eine dynamische, cashflow-orientierte Sichtweise bietet und im Gegensatz zu statischen Kennzahlen die Dauer der Kapitalbindung entlang des gesamten operativen Wertschöpfungsprozesses abbildet.
Die empirische Analyse ergab für den Krisenzeitraum keine Signifikanz des Gesamtmodells, was darauf hindeutet, dass während Wirtschaftskrisen andere, in dieser Arbeit nicht untersuchte Einflussfaktoren das Working Capital Management maßgeblich prägten.
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