Masterarbeit, 2015
111 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Kultureinrichtung und ihre Eigenschaften
2.1.1 Der Kulturbetrieb
2.1.2 Das Kulturprodukt
2.2 Das Internet – Ein gesellschaftlicher Wandel
2.2.1 Begriffsabgrenzung – Web 2.0 und Social Web
2.2.2 Begriffsabgrenzung – Social Media, Social Software, Social Network
2.2.3 Soziale Plattformen im Web 2.0
2.2.3.1 Facebook
2.2.3.2 Twitter
2.3 Marketing
2.3.1 Kulturmarketing
2.3.2 Beziehungsmarketing im Rahmen der Kommunikationspolitik
3 Social Media-Marketing im Kulturbereich
3.1 Einordnung des Social Media-Marketings
3.2 Chancen und Risiken des Social Media Marketings für Unternehmen
3.2.1 Chancen
3.2.2 Risiken
3.3 Nutzen von Social Media als Instrument der Kommunikationspolitik von Kulturbetrieben
3.3.1 Erfolgsmessung
3.3.2 Erfolgsfaktoren von Social-Media-Kommunikation
4 Empirische Erhebung
4.1 Forschungsdesign – Die Online-Inhaltsanalyse
4.2 Methodisches Vorgehen
4.2.1 Forschungsfragen und Annahmen
4.2.2 Untersuchungsgegenstand
4.2.3 Grundgesamtheit, Analyseeinheiten und Untersuchungsobjekte
4.3 Entwicklungsphase
4.3.1 Kategoriensystem
4.3.2 Operationalisieren einzelner Begriffe
4.3.3 Codebuch
4.4 Anwendungsphase
4.5 Datenaufbereitung
5 Auswertung der Studienergebnisse
5.1 Ergebnisse der Facebookanalyse
5.1.1 Aktivität und Regelmäßigkeit der Kommunikation
5.1.2 Themen und Inhalte
5.1.3 Mediale Einbindung
5.1.4 Schreib- und Sprachstil
5.1.2 Dialogorientierung
5.2 Ergebnisse der Twitteranalyse
5.2.1 Aktivität und Regelmäßigkeit
5.2.2 Mediale Einbindung
6 Handlungsempfehlungen
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Kölner Kultureinrichtungen Social Media (insbesondere Facebook und Twitter) in ihrer Öffentlichkeitsarbeit nutzen und ob dies strategisch in ihr Kommunikationskonzept integriert ist. Dabei steht die Analyse des tatsächlichen Nutzerverhaltens und die Identifikation von Erfolgsfaktoren im Vordergrund, um einen Leitfaden für Kultureinrichtungen zu entwickeln.
Die Kultureinrichtung und ihre Besonderheiten
Eine Kultureinrichtung weist – verglichen zu Handelsunternehmen – in Bezug auf ihr zu vermarktendes Leistungsangebot Besonderheiten auf, die im Folgenden betrachtet werden. Dies dient als Grundlage für das Kulturmarketing und die entsprechenden Anforderungen an die Social Media-Kommunikation, die im weiteren Verlauf der Arbeit eingehend betrachtet werden.
Der Kulturbetrieb versteht sich als eine institutionalisierte Form kulturellen Lebens und umfasst die „Gesamtheit der Organisationen und Institutionen, die sich mit der Produktion und Vermittlung von Kultur befassen.“ Kulturelle Einrichtungen treten in unterschiedlichen Organisationsformen auf und lassen sich nach der Enquete Kommission „Kultur in Deutschland“ in folgende Sparten unterteilen:
• Theater (u.a. Sprechtheater, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater)
• Musik und Musiktheater (u.a. Opernhäuser, Orchester)
• Museen und Ausstellungshäuser (u.a. Sammlungen, Galerien)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Web 2.0 im Kontext der Kommunikation von Kultureinrichtungen ein und definiert das Ziel, den Status quo der Nutzung von Social Media durch Kölner Kultureinrichtungen zu analysieren.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des Kulturbetriebs, die Grundlagen des Internetwandels, die Begriffe des Marketings sowie die spezifischen Rahmenbedingungen für Kultureinrichtungen im Social Web.
3 Social Media-Marketing im Kulturbereich: Hier werden Social Media und Marketing verknüpft, um das Social-Media-Marketing für den Kulturbereich zu definieren und Chancen, Risiken sowie Erfolgsfaktoren der Kommunikation zu erörtern.
4 Empirische Erhebung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Design der Inhaltsanalyse, die Auswahl der Untersuchungsobjekte (Kölner Museen, Theater, Opernhäuser, Orchester) und die Entwicklung des Kategoriensystems zur Datenauswertung.
5 Auswertung der Studienergebnisse: Die Auswertung präsentiert die Resultate der Facebook- und Twitter-Analyse, untersucht Themen, mediale Einbindung, Dialogorientierung und den Einfluss auf die Nutzerinteraktion.
6 Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den Studienergebnissen werden Best-Practice-Beispiele und Empfehlungen für Kultureinrichtungen zur Gestaltung einer erfolgreichen Social-Media-Strategie formuliert.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung digitaler Kommunikationsstrategien im Kulturbereich.
Social Media, Kulturmarketing, Kulturbetriebe, Facebook, Twitter, Online-Inhaltsanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Besucherbindung, Dialogorientierung, Nutzerinteraktion, Content-Strategie, Web 2.0, Kommunikation, Best-Practice, Digitale Strategie
Die Arbeit analysiert, wie Kölner Kultureinrichtungen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen und inwieweit diese Aktivitäten strategisch geplant sind.
Zu den zentralen Themen gehören Social-Media-Marketing, Kulturmarketing, die Besonderheiten von Kulturprodukten, der Aufbau von Kundenbeziehungen im Netz sowie die inhaltsanalytische Untersuchung von Social-Media-Beiträgen.
Ziel ist es, den Status quo der Social-Media-Nutzung Kölner Kulturbetriebe abzubilden und auf Basis dieser Erkenntnisse einen Leitfaden sowie Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie im Kulturbereich zu erstellen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Online-Inhaltsanalyse, um Statusmeldungen und die darauf folgende Nutzerresonanz (Interaktionen) systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Erhebung der Daten und die detaillierte Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Aktivität, Themenwahl, medialer Einbindung und Dialogstruktur.
Kulturmarketing, Social Media, Kultureinrichtungen, Dialogorientierung, Authentizität und Erfolgsmessung bilden den inhaltlichen Kern der Arbeit.
Es schafft Transparenz, stärkt das Zugehörigkeitsgefühl der Nutzer und ermöglicht einen authentischen Einblick in betriebliche Prozesse, die Besuchern normalerweise verborgen bleiben, was die Bindung fördert.
Die Analyse zeigt, dass automatisierte Tweets, die lediglich Inhalte von Facebook spiegeln, kaum Resonanz erzeugen, da ihnen Individualität und Charakter fehlen, was sie als ungeeignetes Instrument für einen lebendigen Dialog ausweist.
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