Masterarbeit, 2016
81 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
2. Real Estate Private Equity
2.1. Definition von Private Equity und Real Estate Private Equity
2.2. Klassifizierung von Real Estate Private Equity Funds
2.3. Historische Entwicklung
2.4. Aufbau von Real Estate Private Equity Funds
2.4.1. Struktur
2.4.2. Managementgebühren und Erfolgsbeteiligung
2.4.3. Investoren
2.4.4. Ausschüttungspolitik
2.4.5. Berichterstattung
2.4.6. Sekundärmarkt
2.4.7. Performancemessung
2.5. Wertschöpfungs- und Investitionsstrategien
2.5.1. Core
2.5.2. Core Plus
2.5.3. Value Added
2.5.4. Opportunistic
2.6. Initiatoren von Real Estate Private Equity Funds
2.6.1. The Blackstone Group
2.6.2. Lone Star Funds
2.6.3. Brookfield Asset Management
2.7. Vor- und Nachteile von Real Estate Private Equity Funds
3. Der europäische Immobilienmarkt
3.1. Markteingrenzung
3.2. Marktvolumen
3.3. Aktuelle Entwicklungen auf dem europäischen Immobilienmarkt
3.4. Bedeutende Arten von Immobilieninvestitionen in Europa
3.4.1. Offene Immobilienfonds
3.4.2. Geschlossene Immobilienfonds
3.4.3. Börsennotierte Immobiliengesellschaften
4. Die Performance von Real Estate Private Equity Funds auf dem europäischen Immobilienmarkt im Vergleich
4.1. Vorgehensweise
4.2. Performance von Immobilieninvestitionen auf dem europäischen Immobilienmarkt
4.2.1. Real Estate Private Equity Funds
4.2.2. Offene Immobilienfonds
4.2.3. Geschlossene Immobilienfonds
4.2.4. Börsennotierte Immobiliengesellschaften
4.3. Zusammenführung der Ergebnisse
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Real Estate Private Equity Funds langfristig ein tragfähiges Investitionskonzept für den europäischen Immobilienmarkt darstellen, indem sie deren Performance mit anderen Immobilienanlageformen vergleicht.
2.4.1. Struktur
Real Estate Private Equity Funds werden typischerweise als US-amerikanische Gesellschaft in der Rechtsform der Limited Partnership geführt. Dies liegt insbesondere daran, dass die meisten Investmentgesellschaften die Real Estate Private Equity Funds auflegen ihren Sitz in den USA haben und an den mit der Rechtsform verbundenen steuerlichen Vorteilen. Im Vergleich zu anderen Rechtsformen erfolgt die Besteuerung von Gewinnen erst auf Ebene des Investors und nicht bereits auf Ebene der Gesellschaft, so dass keine Doppelbesteuerung erfolgt.
Eine Limited Partnership entspricht in der gesellschafts- und steuerrechtlichen Ausgestaltung in etwa einer Kommanditgesellschaft in Deutschland. Sie besteht aus einem General Partner und mehreren Limited Partnern. Der General Partner ist vergleichbar mit dem Komplementär einer Kommanditgesellschaft, er hat die Geschäftsführung inne und ist persönlich haftender Gesellschafter. Die Stellung der Limited Partner entspricht der von Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft. Da die Limited Partner in ihren Kontroll- und Mitspracherechten eingeschränkt sind, werden bei Real Estate Private Equity Funds in der Regel zwei weitere Gremien eingerichtet, das Advisory Board und das Investment Committee.
Das Advisory Board berät den General Partner, es vertritt die Interessen der Investoren gegenüber dem Management und vermittelt in Schlichtungsfällen zwischen den Investoren und dem Management. Darüber hinaus hat es aber auch Mitbestimmungs- beziehungsweise Entscheidungsbefugnisse. Der General Partner muss einmal jährlich die aktiven Investments bewerten, das Advisory Board hat in diesem Zusammenhang die Aufgabe die Angemessenheit der Bewertung der einzelnen Investments zu bestätigen beziehungsweise abzulehnen. Im Advisory Board sind üblicherweise die größten Investoren eines Fonds vertreten.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den Anstieg des Transaktionsvolumens am europäischen Immobilienmarkt sowie die Motivation für Investitionen in Real Estate Private Equity.
2. Real Estate Private Equity: Dieses Kapitel definiert die Anlageklasse, erläutert die historische Entstehung und detailliert die operative Struktur, Akteure sowie Strategien der Fonds.
3. Der europäische Immobilienmarkt: Es erfolgt eine Eingrenzung und Analyse des europäischen Immobilienmarktes sowie die Vorstellung bedeutender Anlageformen wie offene und geschlossene Fonds.
4. Die Performance von Real Estate Private Equity Funds auf dem europäischen Immobilienmarkt im Vergleich: Der Hauptteil vergleicht empirisch die Performance von Private Equity Funds mit anderen Immobilieninvestitionen anhand diverser Kennzahlen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung von Real Estate Private Equity Funds als Investitionskonzept für Europa.
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Die Arbeit analysiert die Relevanz und Leistungsfähigkeit von Real Estate Private Equity Funds als Investmentmodell für den europäischen Immobilienmarkt.
Die Untersuchung umfasst die Struktur und Verwaltung von Private-Equity-Fonds, die verschiedenen Investitionsstrategien sowie einen Vergleich zu traditionellen Immobilienanlageformen.
Die zentrale Frage ist, ob Real Estate Private Equity Funds langfristig als ein nachhaltiges und sinnvolles Investitionskonzept für den europäischen Raum angesehen werden können.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie einen empirischen Performancevergleich unter Verwendung von Kennzahlen wie IRR, TVPI und PME.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Performanceanalyse von Non-Core Real Estate Private Equity Funds im Vergleich zu offenen, geschlossenen und börsennotierten Immobilienanlagen.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Immobilieninvestitionen, Private Equity, Performance, Asset Management und Risikokapital definieren.
Die Limited Partnership ist steuerlich transparent konzipiert, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, und wird durch ein spezielles Gremiensystem (Advisory Board, Investment Committee) gesteuert.
Die Analyse zeigt, dass diese Fonds insbesondere im betrachteten Zeitraum eine hohe Abhängigkeit von Marktzyklen aufweisen und die erzielten Renditen teilweise hinter anderen Anlageformen zurückblieben.
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