Bachelorarbeit, 2016
69 Seiten, Note: 1,6
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Einordnung der Bereiche BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz
3.1.1 Gesundheit
3.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.1.3 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
3.1.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
3.1.5 Arbeitsschutz
3.2 Aktueller Forschungsstand
3.2.1 Gesundheitssituation in Deutschland
3.2.2 Belastungen und Erkrankungen im Zusammenhang mit der Arbeit
3.3 Aktueller Kenntnisstand zu klassischen Ansätzen für ein BGM
3.4 Darstellung der Qualitätskriterien für ein BGM
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage / Hypothese
4.2 Stichprobe
4.3 Forschungsdesign
4.4 Datenerhebung
4.5 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Auswertung
5.2 Hypothesenprüfung / Beantwortung der Forschungsfragen
5.2.1 Hypothese H₁
5.2.2 Hypothese H₂
5.2.3 Teilfrage F₁
5.2.4 Teilfrage F₂
6 DISKUSSION
6.1 Vergleich mit Studienlage
6.2 Grenzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements / der Untersuchungsergebnisse
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Motivation von Unternehmensentscheidern bezüglich der Implementierung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) sowie die dabei relevanten Anforderungen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, welche Beweggründe für die Einführung von BGM-Maßnahmen in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche entscheidend sind und welche Kriterien an die Gestaltung eines solchen Managements gestellt werden.
3.1.1 Gesundheit
Zunächst hält der Autor der Arbeit es für sinnvoll, ein klares Verständnis von dem Begriff „Gesundheit“ zu schaffen.
„Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity“(WHO, 1948). Laut dieser Definition würde sich ein Mensch nur in einem „gesunden“ Zustand bei vollkommener Abstinenz von Unwohlsein befinden. Er müsste sich physisch, psychisch und sozial komplett zufrieden fühlen. Das Erreichen dieses Zustandes hält Bamberg für utopisch (1998, S.43).
Dagegen wirkt das salutogenetische Modell nach Antonovsky nicht ganz so streng. Dieser behauptet „solange wir einen Atemzug Leben in uns haben, sind wir alle bis zu einem gewissen Grad gesund“ (Franke, 1997, S.49 ff., nach Antonovsky, 1989). Laut Antonovsky ist ein Mensch nie komplett gesund oder krank, sondern bewegt sich stets zwischen diesen Endstadien. Er legt lediglich Wert auf eine Ausgeglichenheit zwischen Körper, Geist und Sozialleben. Ist dies gegeben, ist ein Mensch tendenziell gesund – auch dann, wenn das Individuum sich in einem einzelnen Bereich nicht vollkommen wohlfühlt (BZgA, 2001, S. 32, nach Antonovsky, 1979).
Auf Basis dieses Verständnisses wird der Autor der Arbeit nachfolgende Begriffe behandeln.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik steigender Arbeitsunfähigkeit und die Notwendigkeit für betriebliche Gesundheitskonzepte.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Ziele und der zentralen Forschungsfrage zur Motivation und den Anforderungen an ein betriebliches Gesundheitsmanagement.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Einordnung der Begriffe BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz sowie Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zur Gesundheitssituation.
4 METHODIK: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Stichprobenauswahl, der Datenerhebung mittels Fragebogen und der statistischen Auswertungsverfahren.
5 ERGEBNISSE: Darstellung der erhobenen Daten, deskriptive Auswertung sowie Prüfung der aufgestellten Hypothesen.
6 DISKUSSION: Abgleich der eigenen Ergebnisse mit der bestehenden Studienlage, Reflektion der Grenzen der Untersuchung sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und der Bedeutung des Themas für die Zukunft.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsunfähigkeit, Demografischer Wandel, Prävention, Fehlzeiten, Unternehmensführung, Gesundheitskultur, Salutogenese.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Handlungsansätzen und Beweggründen von Unternehmen bei der Einführung und Gestaltung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Abgrenzung, der gesundheitlichen Situation in Deutschland, rechtlichen Grundlagen sowie den Anforderungen und Motiven von Unternehmensleitungen.
Die Arbeit untersucht, welche Motivation Entscheidungsträger zur Implementierung von BGM-Maßnahmen bewegt und welche Anforderungen sie an die Gestaltung stellen.
Der Autor führt eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer anonymen schriftlichen Befragung bei 15 Unternehmen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes sowie einen empirischen Teil, in dem Daten erhoben, ausgewertet und Hypothesen geprüft werden.
Die zentralen Schlagworte sind Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Prävention, Arbeitsunfähigkeit, demografischer Wandel und Unternehmensführung.
Ja, die Hypothese H₁ wurde durch eine starke positive Korrelation bestätigt; größere Unternehmen verfügen tendenziell über ein höheres Wissen bezüglich rechtlicher Grundlagen.
Die drei am häufigsten genannten Motive sind der Erhalt der Leistungsfähigkeit, soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und die Verbesserung des Unternehmensimages.
Die befragten Führungskräfte stufen Kriterien wie Nachhaltigkeit, Bedarfsorientierung und die Betreuung durch qualifiziertes Personal als überwiegend wichtig bis besonders wichtig ein.
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