Masterarbeit, 2015
112 Seiten, Note: 89,5
1 EINLEITUNG
2 GESETZE, VERORDNUNGEN UND RICHTLINIEN
2.1 DIE BEHANDLUNG DES PERSONENKRAFTWAGENS IM EINKOMMENSTEUERGESETZ
2.2 DIE BEHANDLUNG DES PERSONENKRAFTWAGENS IM KÖRPERSCHAFTSSTEUERGESETZ
2.3 DIE BEHANDLUNG DES PERSONENKRAFTWAGENS IM UMSATZSTEUERGESETZ
2.4 DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEN EINZELNEN KRAFTWAGEN NACH DEM KRAFTFAHRZEUGGESETZ
2.5 VERORDNUNG FÜR DIE STEUERLICHE EINORDNUNG VON FAHRZEUGEN
3 DIE STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG VON KRAFTFAHRZEUGEN
3.1 DIE BEHANDLUNG EINES VORSTEUERABZUGSBERECHTIGTEN FAHRZEUGES
3.1.1 Abschreibung
3.2 DIE BEHANDLUNG EINES NICHT VORSTEUERABZUGSBERECHTIGTEN FAHRZEUGES
3.2.1 Abschreibung Steuerrecht, Unternehmensrecht
3.2.2 Luxustangente, Angemessenheitsprüfung
3.2.3 Besonderheiten bei der Finanzierung
3.3 DIE STEUERLICHE BEHANDLUNG EINES GEBRAUCHTFAHRZEUGES
3.4 UNTERSCHIEDLICHE GESETZLICHE BEHANDLUNG VON FAHRZEUGEN
3.5 KLEINUNTERNEHMERREGELUNG
3.6 DIFFERENZBESTEUERUNG UND NOVA
4 NORMVERBRAUCHSABGABE
4.1 FAHREN MIT AUSLÄNDISCHEN KENNZEICHEN
4.2 BEMESSUNGSGRUNDLAGE DER NOVA
4.3 GESETZLICHE VERÄNDERUNGEN
4.3.1 Änderungen des § 6a NoVAG hinsichtlich der CO2-Emissionen
4.3.2 Änderung des NoVAG ab 1.03.2014
4.4 NOVA ERSATZFORMEL
4.5 NOVA UND UMSATZSTEUER BEI FAHRZEUGEINFUHR
4.5.1 Einfuhr von Gebrauchtfahrzeuges aus dem Gemeinschaftsgebiet
4.5.2 Einfuhr von Gebrauchtfahrzeugen aus dem Drittland
4.5.3 Rückerstattung der Normverbrauchsabgabe
4.5.4 Fahrzeuge, die Ausnahmen unterliegen
4.5.5 Behandlung der laufenden Kosten und Fahrzeugzubehör
4.6 GENEHMIGUNGSDATENBANK
4.6.1 Sperrsetzung auf Grund eines Antrages mittels NoVA 1 Formular
4.6.2 Sperrsetzung auf Grund eines Antrages mittels NoVA 2 Formular
5 NUTZUNG DES FAHRZEUGES
5.1 HINZURECHNUNG ZUM BETRIEBSVERMÖGEN
5.2 KRAFTFAHRZEUG IM PRIVATVERMÖGEN
5.3 SACHBEZUG BEI MITARBEITERN
6 STEUERLICHE AUSWIRKUNGEN VON NEU- UND GEBRAUCHTWAGEN ANHAND VON BEISPIELEN
6.1 VERGLEICH ZWISCHEN NEU- UND GEBRAUCHTFAHRZEUGEN
6.1.1 Rahmenbedingung der Beispiele
6.1.2 Auswertung der Beispiele
6.2 SONDERFALL LEASINGFINANZIERUNG
6.3 LEASING MIT ANSCHLIEßENDER NUTZUNG IM ANLAGEVERMÖGEN
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Masterarbeit untersucht, unter welchen steuerlichen Bedingungen für Unternehmer Vorteile beim Erwerb eines Gebrauchtwagens gegenüber einem Neufahrzeug bestehen und ob daraus ein allgemeines Berechnungsmodell zur steuerlichen Optimierung abgeleitet werden kann.
3.2 Die Behandlung eines nicht vorsteuerabzugsberechtigten Fahrzeuges
Der Personen- und Kombinationskraftwagen unterliegt im Steuerrecht wesentlichen Einschränkungen. Diese Nachteile haben wie bei der vorgeschriebenen Abschreibdauer nur eine aufschiebende Wirkung des Aufwandes, können jedoch auch zu einem effektiven Nachteil bei der Steuerbemessungsgrundlage führen, wie beispielsweise die Angemessenheitsprüfung zeigt. Der wesentliche Nachteil beim Personen- und Kombinationskraftwagen ist der fehlende Vorsteuerabzug. Kann der Vorsteuerabzug nicht geltend gemacht werden, dann gilt dieses Verbot nicht nur für die Anschaffung des Fahrzeuges, sondern auch für die laufenden Kosten des Fahrzeuges, wie beispielsweise Reparatur- und Servicekosten oder Treibstoffkosten und ist unabhängig davon, ob es sich um ein neues oder ein gebrauchtes Kraftfahrzeug handelt. Zusammenfassend sind beim Personen- und Kombinationskraftwagen, falls gesetzlich keine Ausnahmen bestehen sind, folgende Bestimmungen zu beachten:
- Es darf kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden,
- die gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsdauer ist zwingend einzuhalten,
- somit muss bei Leasingverträgen oder sonstigen entgeltlichen Überlassung ein Aktivposten gebildet werden, wenn die fiktive Abschreibung in der Leasingrate höher ist als die gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsdauer, sowie
- die Durchführung einer Angemessenheitsprüfung, wenn der Anschaffungswert des Fahrzeuges höher als € 40.000 ist.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Kraftfahrzeugs als Investition und thematisiert die steuerlichen Besonderheiten bei der Behandlung im österreichischen Betriebsvermögen.
2 GESETZE, VERORDNUNGEN UND RICHTLINIEN: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des österreichischen Steuerrechts und die spezifische steuerliche Einstufung von Personenkraftwagen.
3 DIE STEUERRECHTLICHE BEHANDLUNG VON KRAFTFAHRZEUGEN: Es wird die steuerliche Differenzierung zwischen vorsteuerabzugsberechtigten und nicht vorsteuerabzugsberechtigten Fahrzeugen erörtert sowie die Bedeutung der Abschreibung und Angemessenheitsprüfung geklärt.
4 NORMVERBRAUCHSABGABE: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der Normverbrauchsabgabe, ihre Tatbestände, Bemessungsgrundlagen und die Bedeutung für die Fahrzeugimport- und Zulassungskontexte.
5 NUTZUNG DES FAHRZEUGES: Hier wird die steuerliche Hinzurechnung zum Betriebsvermögen sowie die Behandlung der Privatnutzung und Sachbezüge bei Mitarbeitern untersucht.
6 STEUERLICHE AUSWIRKUNGEN VON NEU- UND GEBRAUCHTWAGEN ANHAND VON BEISPIELEN: Anhand zahlreicher Berechnungsmodelle wird die steuerliche Auswirkung bei unterschiedlichen Fahrzeugaltern und Nutzungsdauern sowie Finanzierungsformen analysiert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengeführt, wobei die steuerlichen Optimierungsmöglichkeiten durch Leasing und die Wahl des Fahrzeugalters hervorgehoben werden.
Personenkraftwagen, Kombinationskraftwagen, Vorsteuerabzug, Normverbrauchsabgabe, NoVAG, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Angemessenheitsprüfung, Luxustangente, Abschreibung, Leasingfinanzierung, Betriebsvermögen, steuerliche Optimierung, Fahrzeugkauf, Gebrauchtwagen.
Die Arbeit analysiert die steuerliche Behandlung von Kraftfahrzeugen im österreichischen Recht, insbesondere den Vergleich zwischen Neu- und Gebrauchtfahrzeugen bei der Anschaffung durch Unternehmer.
Die zentralen Felder sind das österreichische Einkommen- und Umsatzsteuerrecht, das Normverbrauchsabgabegesetz, die Abschreibungsregeln für Fahrzeuge sowie die steuerliche Angemessenheitsprüfung.
Die Arbeit untersucht, unter welchen Fällen sich für Unternehmer Steuervorteile beim Kauf eines Gebrauchtwagens gegenüber einem Neuwagen ergeben und ob daraus ein Modell zur steuerlichen Optimierung abgeleitet werden kann.
Die Autorin verwendet eine juristische Analyse der relevanten Steuergesetze und Richtlinien, ergänzt durch eine quantitative Untersuchung mittels 30 praxisnaher Berechnungsmodelle zur Aufwandsermittlung.
Der Hauptteil befasst sich mit der steuerlichen Einordnung von Fahrzeugen, der Normverbrauchsabgabe, der Nutzung im Betriebsvermögen und der detaillierten modellhaften Berechnung steuerlicher Auswirkungen verschiedener Fahrzeugkonstellationen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personenkraftwagen, Vorsteuerabzug, NoVA, Abschreibung, Angemessenheitsprüfung und steuerliche Optimierung charakterisiert.
Die Luxustangente begrenzt steuerlich anerkannte Anschaffungskosten bei Pkw über einem bestimmten Schwellenwert (40.000 Euro), was für Unternehmer zu einer Kürzung des absetzbaren Aufwands führt.
Fahrzeuge, die mindestens fünf Jahre zum Verkehr zugelassen waren, profitieren oft von einer geänderten Basis für die Angemessenheitsprüfung, da hier anstelle des ursprünglichen Neupreises der tatsächliche Kaufpreis des Gebrauchtwagens als Bemessungsgrundlage dienen kann.
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