Bachelorarbeit, 2016
54 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2. Theoretische Rahmung
2.1 Forschungsinteresse
2.2. Die Bildungstheorie nach Wilhelm von Humboldt
2.2.1 Bildung als Wechselwirkung von Ich und Welt
2.2.2 Individualität bei von Humboldt
2.3 Die Herausforderung der Schule durch die Digitalisierung und die Möglichkeiten der Personalisierung des Lernens
2.3.1 Technische und personelle Herausforderungen
2.3.2 Möglichkeiten der Personalisierung des Lernens
2.4 Zusammenfassung
3 Das „mBook“
3.1 Das Projekt „mBook“ in NRW
3.2 Gestaltung und technischer Funktionen des „mBooks“
3.3 Die didaktischen Möglichkeiten des „mBook“s
3.3.1 Blendet Learning
3.3.2 Mobile Learning
3.3.3 Seamless Learning
4 Personalisiertes Lernen mit dem „mBook“
4.1 Definition personalisiertes Lernen
4.2 Ziele des personalisierten Lernens
4.3 Funktionen der digitalen Medien für personalisiertes Lernen
4.4 Möglichkeiten des personalisierten Lernens mit dem „mBook“
5 Potenziale und Herausforderungen des personalisierten Lernens für die Zukunft der Bildung
5.1 Das Bildungsideal in der digitalen Welt
5.2 Individuelles Lernen bei von Humboldts und in der digitalen Welt
5.3 Auswirkung auf die Chancengleichheit im Bildungswesen
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das innovative digitale Schulbuch „mBook“ im Kontext der Bildungstheorie von Wilhelm von Humboldt sowie die Potenziale und Herausforderungen des personalisierten Lernens in der digitalisierten Schullandschaft von Nordrhein-Westfalen.
3. Das „mBook“
An deutschen Schulen ist das gedruckte Schulbuch bisher dominant. Sochatzy sieht in dem gedruckten Schulbuch ein Symbol für die „Gleichschrittschule“ des Industriezeitalters. Die Schulbücher sind dazu ausgelegt, dass alle das Gleiche zur gleichen Zeit lernen, individuelles Lernen ist schwer möglich, zudem sind die gedruckten Schulbücher während ihrer Einsatzzeit veraltet, was nicht mehr zeitgemäß ist. Die digitale Arbeitswelt verlangt neue und andere Kompetenzen als das einstige Industriezeitalters. Schule muss sich diesen neuen Anforderungen stellen und die Schüler auf die schnelllebige digitale Welt vorbereiten. Es genügt nicht, die Schulen mit den neusten Techniken auszustatten, auch die Lehrmaterialien müssen dem Zeitalter angepasst werden (vgl. Sochatzy, 2015, S. 9ff). Für Sochatzy ist ein Paradigmenwechsel zu einer digitalen kompetenzorientierten Schule nur möglich, wenn alle Prozessbeteiligten die Bereiche Schule, Technik und Unterricht neu denken. Dieser Prozess kann nicht von heute auf morgen stattfinden und wird eine Zeit dauern (ebd., S. 24). NRW ist das erste Bundesland in Deutschland, das diese Aufgabe angenommen hat. Hier werden derzeit zwei Prototypen digitaler Schulbücher getestet. Für das Fach Biologie das „BioBook“ und im Fach Geschichte das „mBook“.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Digitalisierung als gesamtgesellschaftliche Herausforderung für das deutsche Schulsystem ein und stellt das „mBook“ als innovatives Pilotprojekt in NRW vor.
2. Theoretische Rahmung: Dieses Kapitel erläutert die Bildungstheorie von Wilhelm von Humboldt und analysiert aktuelle Anforderungen an das Bildungswesen durch die Digitalisierung.
3 Das „mBook“: Das Kapitel präsentiert das „mBook“ als multimediales Schulbuch, beschreibt seine technische Gestaltung und untersucht didaktische Einsatzmöglichkeiten wie Mobile oder Seamless Learning.
4 Personalisiertes Lernen mit dem „mBook“: Hier werden Definitionen und Ziele des personalisierten Lernens mit der spezifischen technischen Umsetzung im „mBook“ kritisch abgeglichen.
5 Potenziale und Herausforderungen des personalisierten Lernens für die Zukunft der Bildung: Das Kapitel vergleicht das Humboldt'sche Bildungsideal mit den Anforderungen der digitalen Welt und diskutiert die Auswirkungen auf die Chancengleichheit.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das „mBook“ als wichtigen, aber noch weiterzuentwickelnden Schritt für ein personalisiertes Lernen in Schulen.
mBook, Digitalisierung, Wilhelm von Humboldt, Bildungstheorie, personalisiertes Lernen, Mediendidaktik, Blended Learning, Mobile Learning, Seamless Learning, Chancengleichheit, Schule, Medienkompetenz, Lernplattform, Bildungskonzept, digitale Medien.
Die Arbeit analysiert das digitale Schulbuch „mBook“ unter bildungswissenschaftlichen Aspekten, insbesondere im Hinblick auf das Ideal der freien Selbstbildung nach Wilhelm von Humboldt.
Zentrale Themen sind die Transformation des Unterrichts durch digitale Medien, die Humboldt'sche Bildungstheorie, die didaktische Konzeption des „mBook“ und die Herausforderungen personalisierten Lernens.
Das Ziel ist es, Potenziale und Herausforderungen des „mBook“ im Hinblick auf ein personalisiertes Lernen unter Berücksichtigung historischer Bildungsideale herauszuarbeiten.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur, Studien zum digitalen Lernen und der Dissertation von Florian Sochatzy.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der technischen und didaktischen Struktur des „mBook“ sowie mit den Bedingungen für eine erfolgreiche Personalisierung von Lernprozessen.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie mBook, Digitalisierung, Humboldt, personalisiertes Lernen und Mediendidaktik aus.
Die Humboldt'sche Theorie dient als bildungswissenschaftlicher Maßstab, um zu prüfen, ob die digitale Personalisierung tatsächlich die individuelle Entfaltung des Menschen fördert.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das „mBook“ zwar innovativ ist, aber aufgrund fehlender adaptiver Technologien und analytischer Auswertungsfunktionen aktuell nur bedingt personalisiertes Lernen unterstützt.
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