Masterarbeit, 2016
131 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitender Teil
1.1 Begriffsabgrenzungen
1.1.1 Leasingbilanzierung
1.1.2 IFRS, IAS und IASB
1.2 Problemstellung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2. Rahmenbedingungen einer Bilanzierung von Leasingverträgen nach IFRS 16
2.1 Wirtschaftliche Rahmendaten
2.2 Rechtliche Rahmendaten
2.3 Entstehungsprozess und Zielsetzung der Leasingbilanzierung
3. Analyse von Leasingverträgen nach IAS 17 und IFRS 16 in Theorie und Praxis
3.1 Theoretische Analyse von Leasingverträgen nach IAS 17
3.1.1 Leasingverständnis und -identifizierung
3.1.2 Finanzierungsleasingverhältnisse
3.1.2.1 Ansatz und Erstbewertung
3.1.2.2 Folgebewertung
3.1.3 Operating-Leasingverhältnisse
3.1.3.1 Ansatz und Erstbewertung
3.1.3.2 Folgebewertung
3.1.4 Zusammenfassung
3.1.5 Kritische Würdigung
3.2 Theoretische Analyse von Leasingverträgen nach IFRS 16
3.2.1 Leasingverständnis und -identifizierung
3.2.2 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.2.2.1 Ansatz und Erstbewertung
3.2.2.2 Folgebewertung
3.2.3 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.2.4 Auswirkungen auf ausgewählte Finanzkennzahlen
3.2.4.1 Verschuldungsgrad und Eigenkapitalquote
3.2.4.2 Anlagenintensität und Anlagendeckungsgrad
3.2.4.3 EBT, EBIT und EBITDA
3.2.4.4 Weitere Kennzahlen
3.2.5 Kritische Würdigung
3.3 Fallstudie: Auswirkungen der Anwendung von IFRS 16 am Beispiel der europäischen Luftfahrtindustrie
3.3.1 Forschungsdesign
3.3.2 Forschungsergebnisse
3.3.3 Praktische Handlungsempfehlungen
3.3.3.1 Handlungsempfehlungen an betroffene Unternehmen
3.3.3.2 Handlungsempfehlungen an verschiedene Stakeholder
3.3.4 Kritische Würdigung der Fallstudie
3.4 Gesamtkritische Würdigung
4. Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel der Arbeit ist die kritische Analyse der durch den neuen Leasingstandard IFRS 16 eingeführten Änderungen und deren Auswirkungen auf die Jahresabschlüsse, insbesondere im Hinblick auf die Zielsetzungen des Standardsetters hinsichtlich Transparenz und Vergleichbarkeit.
1. Einleitender Teil
Der Wunsch des ehemaligen Vorsitzenden des International Accounting Standards Boards (IASB) und das damit verbundene 10-jährige Konvergenzprojekt zur Reformierung der Abbildung von Leasingverhältnissen in Jahresabschlüssen sorgten in der letzten Dekade immer wieder für kontroverse Diskussionen in der Fachwelt für internationale Rechnungslegung. Nicht zuletzt machten sich viele kritische Stimmen aufgrund der signifikanten Auswirkungen des neuen Leasingstandards IFRS 16 weltweit breit und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Konsequenzen für unzählige Branchen und Unternehmen. Die Einführung des sog. „on-balance“-Ausweises, d.h. die Abschaffung einer außerbilanziellen Erfassung von Leasingvereinbarungen, ist dabei als die bedeutendste Innovation der internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu betrachten.
Doch nicht jede Veränderung führt auch zwangsläufig zu einer Verbesserung, weshalb die wesentliche Intention der vorliegenden Arbeit in der kritischen Analyse der Leasingreform hinsichtlich der damit verbundenen angestrebten Zielsetzungen des Standardsetters liegt. Es wird folglich sowohl auf theoretischer Ebene als auch im Rahmen einer Effektanalyse am Beispiel der europäischen Luftfahrtindustrie gezeigt, inwieweit die beabsichtigten Verbesserungspotenziale realiter umgesetzt wurden und welche Möglichkeiten weiterhin im Sinne einer adäquaten Realisierung der Vorhaben existieren.
1. Einleitender Teil: Diese Einleitung führt in das Konvergenzprojekt des IASB zur Reform der Leasingbilanzierung ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Effekte von IFRS 16 kritisch zu analysieren.
2. Rahmenbedingungen einer Bilanzierung von Leasingverträgen nach IFRS 16: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Beweggründe für Leasing sowie die rechtlichen und institutionellen Strukturen, die zur Standardsetzung durch den IASB führen.
3. Analyse von Leasingverträgen nach IAS 17 und IFRS 16 in Theorie und Praxis: Hier erfolgt ein detaillierter Vergleich der alten und neuen Rechnungslegungsvorschriften, ergänzt durch eine Fallstudie zur Quantifizierung der Auswirkungen bei Fluggesellschaften.
4. Fazit und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet, ob der neue Standard das Ziel der verbesserten Transparenz tatsächlich erreicht hat.
IFRS 16, IAS 17, Leasingbilanzierung, On-Balance-Ausweis, Luftfahrtindustrie, Bilanzverlängerung, Nutzungsrecht, Finanzkennzahlen, IASB, Rechnungslegung, Konvergenzprojekt, Fallstudie, Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Investitionsanalyse.
Die Arbeit analysiert kritisch die Umstellung der Leasingbilanzierung von IAS 17 auf IFRS 16 und die damit verbundenen Änderungen für kapitalmarktorientierte Unternehmen.
Im Fokus stehen die theoretischen Unterschiede zwischen den Standards, der Wegfall der Operating-Lease-Klassifizierung für Leasingnehmer sowie die quantitativen Effekte auf Bilanz und Kennzahlen.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit der neue Standard IFRS 16 seine Ziele hinsichtlich Transparenz und Vergleichbarkeit in der Praxis erreicht und welche Probleme dabei auftreten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Analyse der Standards und einer praktischen Effektsimulation anhand einer Stichprobe europäischer Fluggesellschaften.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Gegenüberstellung der Rechnungslegungsansätze und die anschließende empirische Fallstudie, welche die Auswirkungen auf konkrete Finanzkennzahlen simuliert.
Die zentralen Begriffe sind IFRS 16, Leasingbilanzierung, Bilanzverlängerung, Nutzungsrecht, Finanzkennzahlen und Luftfahrtindustrie.
Aufgrund des hohen Anteils an geleasten Flugzeugen führt IFRS 16 zu einer deutlichen Bilanzverlängerung und einer Verschlechterung spezifischer Kennzahlen wie dem Verschuldungsgrad.
Da die Geschäftsberichte keine expliziten Laufzeiten für einzelne Verträge nennen, ist die lineare Verteilung eine notwendige Vereinfachung, um die Gesamteffekte annähernd zu modellieren.
Der Effekt beschreibt, dass die Aufwandsverteilung über die Laufzeit degressiv erfolgt, wodurch die Kostenbelastung zu Laufzeitbeginn höher ist als zu Laufzeitende.
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