Bachelorarbeit, 2004
42 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Abgrenzung der Arbeit
2. Begriffsbestimmungen und Abgrenzung des E-Business und E-Commerce
2.1 Umfeld von E-Business und E-Commerce
3. Marktbereiche und Teilnehmer im E-Commerce
4. Einsatzmöglichkeiten des E-Business und E-Commerce im Unternehmen
4.1 Die Transaktionsphasen des E-Commerce
4.2 E-Business in der Wertschöpfungskette
5. Ausgangssituation für den Einsatz von E-Business und E-Commerce
5.1 Fakten und Kennzahlen des Internets
5.2 Kennzahlen des E-Business und E-Commerce
5.3 Der Außenhandel und seine Bedeutung
5.4 Produkte und Käufer im Internet
6. Strategien und Geschäftsmodelle im E-Commerce
6.1 E-Strategieentwicklung
6.2 Market-Based View und Ressource-Based View
6.3 Das 5 Forces-Modell von Porter
6.4 Market-Based View und Ressource-Based View in der digitalen Wirtschaft
6.5 Das 5 Forces-Modell in der digitalen Wirtschaft
6.6 Geschäftsmodelle im E-Commerce und E-Business
6.7 Going Global im E-Commerce
6.8 Electronic Marketing im Marketing-Mix
7. Chancen und Risiken im E-Business und E-Commerce
8. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit dient als fundierte Entscheidungshilfe für deutsche Unternehmen, die E-Commerce und E-Business auf internationaler Ebene etablieren möchten, indem sie die notwendigen strategischen Grundlagen, technologischen Rahmenbedingungen sowie Chancen und Risiken analysiert.
6.7 Going Global im E-Commerce
Durch die Nutzung der neuen Technologien in Verbindung mit dem Internet können Staatsgrenzen in Sekunden überwunden werden. Für den Einsatzes von E-Commerce Anwendungen auf internationaler Basis, ist es deswegen notwendig zusätzliche Aspekte in die Strategieplanung mit einfließen zu lassen. Grundlegend ist hierbei das neben der Analyse der fünf bzw. sechs Kräfte des 5 Forces-Modells von Porter, das jeweilige Land, mit dem Handel betrieben werden soll, analysiert werden muss. Als Anhaltspunkte dienen die sechs Dimensionen der Internationalisierung. Dazu gehört die:
Sozio-kulturelle Dimension – Im Sinne des E-Commerce wird das jeweilige Land nach seinen Eigenschaften im Bezug auf die Sprache, der Religion, der Interaktion mit Unternehmen, lokalen Standards im Land und sozialen Normen hin untersucht. Der Hintergrund hierbei ist die Anpassung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Art und Weise der Anbietung in Hinblick auf die kulturellen Attribute. Somit wird auf die potentiellen Kunden eines Landes eingegangen. Speziell für die Realisierung von E-Commerce Anwendungen werden Schreibweisen für das Datum, Anschriften und Bezeichnungen analysiert. Für die Gestaltung werden bevorzugte Farben, Formen und Symbole herausgefunden. Die Übersetzung einer Webseite in andere Sprachen sollte vorzugsweise von einem Muttersprachler gemacht werden, da die aktuellen elektronischen Übersetzer nicht in der Lage sind Texte richtig zu übersetzen. Diese Sozio-kulturelle Analyse wird auch als cultural marketing von DePalma bezeichnet.
Rechtliche Dimension – hier wird die Gesetzgebung des jeweiligen Landes analysiert. Dazu gehört für das E-Commerce vor allem die Gültigkeit, Form, Dauer und Verbindlichkeit von Verträgen. Aber auch Produkthaftungs-, Patent-, Schutz-, Urheber- und Umtauschrechte müssen beachtet werden. So ist z.B. für das Betreiben von kommerziellen Webseiten in Deutschland eine Anbieterkennzeichnung Pflicht. Auf der Seite des Kunden, kann das Sichtbarmachen von AGB und rechtlichen Bedingungen zudem kaufentscheidend sein. Einige Länder wie z.B. Canada bieten Information über ihr gültiges Recht online an.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die wirtschaftliche Relevanz von E-Commerce für deutsche Unternehmen und definiert die Zielsetzung der Arbeit als strategische Entscheidungshilfe.
2. Begriffsbestimmungen und Abgrenzung des E-Business und E-Commerce: Dieses Kapitel klärt die terminologischen Unterschiede und Zusammenhänge zwischen den Begriffen E-Business und E-Commerce im betriebswirtschaftlichen Kontext.
3. Marktbereiche und Teilnehmer im E-Commerce: Hier werden die verschiedenen Akteure (Consumer, Business, Administration) und deren Rollen in der Handelsmatrix analysiert.
4. Einsatzmöglichkeiten des E-Business und E-Commerce im Unternehmen: Dieses Kapitel untersucht, wie elektronische Anwendungen die Transaktionsphasen unterstützen und entlang der Wertschöpfungskette wertschöpfend integriert werden.
5. Ausgangssituation für den Einsatz von E-Business und E-Commerce: Hier werden aktuelle Daten zur Internetnutzung, zu Sprachbarrieren, zum Außenhandel sowie zur Produktklassifizierung für den Online-Markt präsentiert.
6. Strategien und Geschäftsmodelle im E-Commerce: Dieser zentrale Abschnitt behandelt strategische Planungsphasen, den Einsatz theoretischer Modelle (5 Forces, MBV/RBV) sowie spezifische Anforderungen der Internationalisierung.
7. Chancen und Risiken im E-Business und E-Commerce: Das Kapitel bietet eine übersichtliche Zusammenfassung der Vorteile, Gefahren und Barrieren bei der Implementierung von E-Business-Lösungen.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit reflektiert und zukünftige Entwicklungstendenzen, etwa im Bereich M-Commerce, skizziert.
E-Commerce, E-Business, Wertschöpfungskette, Strategieentwicklung, Market-Based View, Ressource-Based View, Porter, Internationalisierung, Außenhandel, Online-Marketing, Geschäftsmodelle, Transaktionsphasen, Internetökonomie, KMU, Wettbewerbsvorteile.
Die Arbeit analysiert, wie deutsche Unternehmen E-Commerce und E-Business erfolgreich in ihre Geschäftsprozesse integrieren können, insbesondere mit Fokus auf internationale Märkte.
Zentrale Themen sind die strategische Ausrichtung, technische Implementierung von Geschäftsmodellen, der Einfluss des Internets auf den Außenhandel und die spezifischen Chancen und Risiken der digitalen Transformation.
Das Ziel ist es, als Entscheidungshilfe für mittelständische Unternehmen zu dienen, die ihre Geschäftsaktivitäten elektronisch auf eine internationale Ebene heben möchten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Sekundärdatenanalyse. Sie kombiniert betriebswirtschaftliche Theorien mit aktuellen Marktdaten und Statistiken zur digitalen Wirtschaft.
Der Hauptteil beleuchtet die Einsatzmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette, die Analyse der Ausgangssituation für Online-Handel sowie die Strategiefindung mittels Modellen wie dem 5-Forces-Ansatz von Porter.
Die Kernbegriffe umfassen E-Commerce Strategien, internationale Geschäftstätigkeit, Wertschöpfungsoptimierung und die Anwendung von Geschäftsmodell-Frameworks in der digitalen Wirtschaft.
Das Modell hilft Unternehmen, die Wettbewerbsintensität einer Branche zu verstehen, was gerade bei geringeren Markteintrittsbarrieren im Internet für die strategische Positionierung essenziell ist.
Soft Goods wie Software oder digitale Musik sind prädestiniert für den Online-Handel, da sie direkt über das Internet verteilt werden können, was Handelsstufen einspart und die Gewinnspanne erhöht.
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