Magisterarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die Verknüpfung von ökonomischen Bedürfnissen und der Thematisierung von Konsumwerten als Form der Aufmerksamkeitsstrategie im Kontext privatkommerzieller Lifestyle-Formate. Der Fokus liegt dabei auf den privatkommerziellen Fernsehsendern, die sich über den Verkauf von Werbezeiten finanzieren und auf die Aufmerksamkeit der Zuschauer angewiesen sind. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen, die sich für diese Sender aus der zunehmenden Desinteresse der Zuschauer ergeben und wie sie sich durch eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Rezipienten im Zuge des Wertewandels anpassen.
Kapitel 2. untersucht die ökonomischen Herausforderungen, denen sich privatkommerzielle Fernsehsender im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Zuschauer stellen. Die Arbeit betont die Bedeutung der Konsumorientierung als Strategie zur Gewinnung von Zuschaueranteilen. In Kapitel 3. werden die Konsumwerte im Kontext des gesellschaftlichen Wandels analysiert. Der Fokus liegt auf der Veränderung von Konsumwerten im Laufe der Zeit und der Beschreibung der wichtigsten Merkmale einer Konsumgesellschaft. Dabei werden insbesondere die Erlebnisorientierung und die Lebensstilpositionierung als wichtige Einflussfaktoren auf das Konsumverhalten der Individuen hervorgehoben. Kapitel 4. konzentriert sich auf die Analyse von Konsumwerten in den Lifestyle-Formaten EINSATZ IN 4 WÄNDEN und S.O.S. STYLE & HOME. Die Arbeit zeigt auf, wie diese Formate die aktuellen Wertetrends wie Erlebnisorientierung, Hedonismus und Lebensstilpositionierung aufmerksamkeitsträchtig einsetzen und die Konsumbedürfnisse der Zuschauer ansprechen. Darüber hinaus wird die Rolle der Lifestyle-Formate als Werbeplattform im Rahmen des Erlebnismarketings beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit der Konsumorientierung in der Fernsehkommunikation, insbesondere im Kontext von privatkommerziellen Lifestyle-Formaten. Die Analyse konzentriert sich auf die Ökonomisierung des Fernsehsektors, den Wertewandel und dessen Einfluss auf das Konsumverhalten, sowie die Entwicklung des Konsumbegriffs und die Merkmale der Konsumgesellschaft. Dabei werden die Konzepte der Erlebnisorientierung, Lebensstilpositionierung und des Erlebnismarketings im Kontext der Analyse von Lifestyle-Formaten wie EINSATZ IN 4 WÄNDEN und S.O.S. STYLE & HOME diskutiert.
Es beschreibt die Strategie von Sendern, Zuschauer primär als Konsumenten anzusprechen und Programminhalte (wie Lifestyle-Formate) so zu gestalten, dass sie ein ideales Werbeumfeld für Konsumgüter bieten.
Diese Formate wandeln gesellschaftliche Konsumwerte in Unterhaltung um. Sie fungieren als Erlebniswelten, die ästhetische Schemata der Zuschauer aktivieren und Kaufanreize schaffen.
Durch den Trend zum Erlebniskonsum und Hedonismus orientieren sich Programmanbieter stärker an den individuellen Lebensstilen der Rezipienten, um deren Aufmerksamkeit zu sichern.
Da sich diese Sender über den Verkauf von Werbezeiten finanzieren, ist die Generierung hoher Einschaltquoten (Aufmerksamkeit) die grundlegende Voraussetzung für ihren ökonomischen Erfolg.
Es ist die Verknüpfung von redaktionellen Inhalten mit Konsumbotschaften, sodass der Zuschauer den Konsum als emotionales Erlebnis wahrnimmt, anstatt als reine Werbung.
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