Magisterarbeit, 2002
125 Seiten, Note: 1,3
Diese Hausarbeit analysiert den Fall Argentinien und untersucht, wie Wahrheitskommissionen zur Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur eingesetzt wurden. Die Arbeit beleuchtet die Wirksamkeit und Grenzen dieses Instruments im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Transformation.
Die Einleitung präsentiert das Thema und stellt die Bedeutung von Wahrheitskommissionen im Umgang mit staatlich verübten Menschenrechtsverletzungen dar. Kapitel 2 beleuchtet die argentinische Militärdiktatur in ihren wesentlichen Aspekten: Totalitäre Strukturen, Repressionsmechanismen und der Weg zurück in die Kasernen. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die CONADEP, ihrer Konzeption, Arbeitsweise und den Einfluss ihrer Ergebnisse.
Kapitel 4 analysiert die schwierige juristische und politische Aufarbeitung der Vergangenheit nach der CONADEP. Es behandelt Themen wie die Strafverfolgung, die Amnestie und die Debatte um Reparationen. Die Arbeit endet mit einer abschließenden Zusammenfassung.
Wahrheitskommissionen, Argentinien, Militärdiktatur, Menschenrechtsverletzungen, CONADEP, Aufarbeitung, Strafverfolgung, Amnestie, Demokratisierung, Versöhnung, Gerechtigkeit.
Die CONADEP wurde gegründet, um das Schicksal der "Verschwundenen" während der Militärdiktatur (1976-1983) aufzuklären.
Es ist der Abschlussbericht der CONADEP, der die grausamen Menschenrechtsverletzungen der Militärjunta dokumentiert und weltweit Beachtung fand.
Aufgrund von Druck aus dem Militärapparat wurden Amnestiegesetze und Begnadigungen (z.B. durch Präsident Menem) erlassen, die die Strafverfolgung stoppten.
Das Desaster im Falklandkrieg 1982 beschleunigte den Machtverlust der Militärs und ebnete den Weg für freie Wahlen.
Die Arbeit zeigt, dass eine rein staatlich verordnete Versöhnung ohne Gerechtigkeit oft als Beerdigung der Vergangenheitsbewältigung wahrgenommen wird.
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