Bachelorarbeit, 2015
44 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Forschungsinteresse und Forschungsziel
1.2 Vorgehensweise
2 Investor Relations
2.1 Aufgaben und Ziele
2.2 Zielgruppen
2.3 Instrumente
2.3.1 Der Geschäftsbericht
3 Bedeutung der Unternehmensspitze
3.1 Mediale Personalisierung
3.2 Strategische Personifizierung und Positionierung
3.3 CEO-Kommunikation
3.3.1 Kommunikation mit der Financial Community
4 Zwischenfazit
5 Der Brief an die Aktionäre
5.1 Eröffnungsfunktion
5.2 Repräsentationsfunktion
5.3 Aspekte der kommunikativen Kompetenz
5.4 Herausforderungen
6 Der Begriff des Vertrauens
6.1 Ökonomie des Vertrauens
6.2 Vertrauen und Kommunikation
6.3 Glaubwürdigkeit der Unternehmensspitze
6.4 Textuelle Vertrauensgenese
7 Strategische Handlungsempfehlung
8 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Vorstandsvorsitzende durch den Aktionärsbrief aktiv Vertrauen bei der Financial Community aufbauen können. Ziel ist es, Kriterien für eine erfolgreiche Vertrauensgenese zu identifizieren und darauf basierend strategische Handlungsempfehlungen für börsennotierte Unternehmen abzuleiten.
3.1 Mediale Personalisierung
In den Neunziger Jahren vollzog sich ein Wandel in der Berichterstattung über die Wirtschaftswelt – sie wurde zunehmend personalisiert (Imhof, 2010, S. 31). Verursacht wurde diese Entwicklung durch zwei entscheidende Treiber. Den Ersten stellt der Gang an die Börse dar. Er erfordert Transparenz und weckt das öffentliche Interesse an dem Unternehmen aber auch an seiner Führungsspitze. Die zweite Ursache dieses Phänomens ist die zunehmende Aufmerksamkeit der Medien. Sie richtet sich auf leitende Persönlichkeiten, sodass jegliche Organisationsaktivitäten mit ihnen assoziiert werden. Inzwischen hat sich Personalisierung in allen Medien als Nachrichtfaktor etabliert, was oft zu einer Herausforderung für die Unternehmenskommunikation wird. Vor allem in Krisensituationen wird der Fokus auf die Entscheidungsträger und ihre Verantwortlichkeiten gelenkt. (Nessmann, 2007, S. 833-834)
„Medien stellen Öffentlichkeit her und die (ver)öffentlich(t)e Meinung ist eine wichtige Bezugsgröße für alle gesellschaftlichen Akteure“ (Sandhu & Zielmann, 2010, S. 212). Inzwischen ist Personalisierung aus der Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Laut Brettschneider und Vollbracht (2010) dient sie der Emotionalisierung sowie der Komplexitätsreduktion (S. 140). Dadurch lassen sich abstrakte Wirtschaftsthemen „auf der Ebene verantwortlicher Repräsentanten“ einfacher veranschaulichen (Szyszka, 2010, S. 93). Personalisierte Informationen werden bei der journalistischen Nachrichtenselektion bevorzugt und spiegeln sich in den Darstellungsformen wider – „als Interviews, Kurzzitate, Portraits, Reportagen oder im Rahmen des ‚Storytelling‘“ (Bentele & Fähnrich, 2010, S. 55). Neben „Infotainment und Boulevardisierung“ ist Personalisierung inzwischen zu einem festen Bestandteil der medialen Berichterstattung geworden (Eisenegger, 2010, S. 22).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Kommunikation für das Vertrauen in Unternehmen und stellt die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise vor.
2 Investor Relations: Dieses Kapitel definiert Investor Relations als strategische Disziplin der Beziehungspflege zu Kapitalmarktteilnehmern und klassifiziert deren Aufgaben, Ziele und Instrumente.
3 Bedeutung der Unternehmensspitze: Hier wird die wachsende Relevanz der CEO-Kommunikation und deren Einfluss auf das Unternehmensimage und die Vertrauensbildung detailliert untersucht.
4 Zwischenfazit: Das Kapitel zieht eine erste Bilanz über die enge Verknüpfung von Investor Relations und CEO-Kommunikation bei der Vertrauensbildung.
5 Der Brief an die Aktionäre: Dieser Abschnitt analysiert das Instrument Aktionärsbrief hinsichtlich seiner Funktionen, Anforderungen an den Kommunikator und spezifischer Herausforderungen.
6 Der Begriff des Vertrauens: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Vertrauensbegriffs sowie dessen ökonomische Bedeutung und die spezifische Verbindung zur Kommunikation erörtert.
7 Strategische Handlungsempfehlung: Das Kapitel bietet konkrete Impulse für CEOs und Gestaltungshinweise für den Aktionärsbrief basierend auf den identifizierten Textattributen.
8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet abschließend die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
Investor Relations, Finanzkommunikation, CEO-Kommunikation, Aktionärsbrief, Vertrauensgenese, Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Unternehmensführung, Personalisierung, Unternehmensreputation, Stakeholder, Kapitalmarkt, Unternehmenskommunikation, Strategische Positionierung, Vorstandssprecher
Die Bachelorarbeit untersucht die Rolle des Vorstandsvorsitzenden in der Finanzkommunikation und die Frage, wie der Brief an die Aktionäre als Instrument zur Vertrauensbildung bei der Financial Community genutzt werden kann.
Die zentralen Themen sind Investor Relations, CEO-Kommunikation, die psychologische Bedeutung von Vertrauen in Wirtschaftssystemen sowie die textuelle Gestaltung von Aktionärsbriefen.
Das Ziel ist es, vertrauensgenerierende Kriterien für Kommunikatoren und Instrumente zu identifizieren, um darauf basierend Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Aktionärsbriefen zu formulieren.
Die Grundlage der Arbeit bildet eine umfassende Literaturstudie, in der aktuelle Erkenntnisse zu Investor Relations, CEO-Kommunikation, Aktionärsbriefen und Vertrauensforschung systematisch zusammengeführt werden.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Investor Relations und die Rolle des CEOs beleuchtet, anschließend wird der Aktionärsbrief eingehend analysiert und zum Abschluss die theoretische Basis für die Vertrauensbildung erarbeitet.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Investor Relations, Finanzkommunikation, CEO-Kommunikation, Aktionärsbrief, Vertrauensgenese, Glaubwürdigkeit und Unternehmensreputation.
Als oberster Repräsentant fungiert der CEO als "Marke" und "Imageträger". Seine Reputation und persönliche Kommunikationsfähigkeit haben maßgeblichen Einfluss darauf, ob Investoren einem Unternehmen in Krisenzeiten vertrauen.
Ein erfolgreicher Brief zeichnet sich durch sechs vertrauensgenerierende Textattribute aus: Verständlichkeit, Adressatenbezug, fachliche Kompetenz, Aufrichtigkeit, authentischen Autorenbezug und eine sympathische Wirkung.
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