Masterarbeit, 2016
74 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Führung
2.1.1 Führungstheorien
2.1.2 Transformationale Führung
2.1.3 Führungsverhalten und -erfolg
2.1.4 Führung in Veränderungsprozessen
2.2 Organisationale Veränderungen
2.2.1 Change Management
2.2.2 Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter
2.2.3 Der Effekt von transformationaler Führung auf die Veränderungsbereitschaft
2.3 Stand der Forschung zu den Mediatorvariablen
2.3.1 Commitment
2.3.2 Selbstwirksamkeit
3. Fragestellungen der eigenen Studie
4. Methode
4.1 Entwicklung und Anwendung des Messinstruments
4.2 Datenerhebung
4.3 Stichprobe
4.4 Statistische Verfahren und skalenanalytische Befunde
4.4.1 Kennwerte der deskriptiven Statistik
4.4.2 Item- und Skalenanalysen
4.4.3 Verfahren zur Hypothesentestung
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Ergebnisse der aggregierten Variablen
5.2 Befunde zu den Hypothesen
6. Diskussion und Implikationen
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ergebnisdiskussion und Implikationen für die Forschung
6.3 Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss des transformationalen Führungsstils auf die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern, wobei die potenziellen mediativen Rollen von Commitment und Selbstwirksamkeit analysiert werden, um ein tieferes Verständnis für die psychologischen Wirkfaktoren in organisationalen Wandlungsprozessen zu erlangen.
2.1.2 Transformationale Führung
Der transformationale Führungsstil gilt als eine Dimension des charismatischen Führungsstils, der nicht nur Auswirkungen auf die Leistung, sondern auch auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat. Es geht darum, den Mitarbeitern einen Sinn bei ihrer Arbeitstätigkeit zu vermitteln (Nerdinger et al., 2014). Der Politikwissenschaftler Burns (1978) hat als Erster aufbauend auf den bisherigen Führungsmodellen die Führungsstile in den transaktionalen und den transformationalen unterschieden. Dieser Entwurf wurde anschließend von dem Organisationspsychologen Bass (1985) empirisch untersucht und als Theorie formuliert (Pundt & Nerdinger, 2012). Transaktionale Führung, ein rationaler Ansatz, beruht auf dem Verstärkerprinzip und stellt eine einfache Austauschbeziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zur Befriedigung beider Bedürfnisse dar (Weinert, 2004).
Die transformationale Führung, im Gegensatz dazu der emotionale Ansatz, motiviert die Mitarbeiter, vermittelt ihnen Sinn bei ihrer Arbeit und unterstützt sie darin, ihre Einstellungen zu überdenken und zu verändern. Eine transformationale Führungskraft regt zu außerordentlichem Engagement, Extraanstrengung über die geforderten Leistungen hinaus und zu bisher unerreichten Zielen an (Pundt & Nerdinger, 2012). Diese Extraanstrengung wird durch den Einsatz von vier Techniken, die den transformationalen Führungsstil ausmachen, erreicht:
Idealisierter Einfluss: Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrer Führungskraft, da diese Vertrauen zu ihnen aufgebaut hat, ihnen Respekt entgegenbringt und ihnen eine Vision darlegt, der sie nacheifern. Die Führungskraft verhält sich glaubwürdig, hat eine charismatische Ausstrahlung und stellt ein Vorbild für ihre Mitarbeiter dar.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Führung und Veränderungsbereitschaft in einer globalisierten Arbeitswelt ein und definiert das Forschungsziel der Arbeit.
2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Grundlagen zu Führungstheorien, organisationalen Veränderungen und den Konstrukten Commitment und Selbstwirksamkeit auf Basis aktueller Forschung zusammengefasst.
3. Fragestellungen der eigenen Studie: In diesem Kapitel wird das Untersuchungsmodell vorgestellt und die daraus resultierenden Hypothesen werden explizit hergeleitet.
4. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive der Entwicklung des Fragebogens, der Datenerhebung sowie der statistischen Analyseverfahren.
5. Ergebnisse: Hier werden die empirischen Befunde der Datenanalyse dargestellt, die zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen dienten.
6. Diskussion und Implikationen: Dieses abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse kritisch und leitet daraus Empfehlungen für die wissenschaftliche Forschung und die berufliche Praxis ab.
Transformationale Führung, Veränderungsbereitschaft, Commitment, Selbstwirksamkeit, Change Management, Führungserfolg, Adaptive Performance, Mitarbeiter, Organisationspsychologie, Arbeitspsychologie, Mediatoranalyse, Führungskraft, Führungstheorien, Online-Fragebogen, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht, wie transformationaler Führungsstil die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern beeinflusst und inwiefern Commitment und Selbstwirksamkeit dabei als vermittelnde Faktoren wirken.
Die zentralen Themen sind transformationale Führung, Change Management, das Commitment der Mitarbeiter gegenüber der Organisation und deren wahrgenommene Selbstwirksamkeit in Veränderungsprozessen.
Das Ziel ist es zu klären, ob der transformationale Führungsstil die Bereitschaft zu Veränderungen positiv beeinflusst und welche psychologischen Mechanismen diesen Zusammenhang erklären können.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem 221 Datensätze eines Online-Fragebogens mittels deskriptiver Statistik, Faktoren-, Korrelations-, Regressions- und Mediatoranalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil behandelt den theoretischen Rahmen, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse zur Hypothesenprüfung.
Wichtige Begriffe sind transformationale Führung, Veränderungsbereitschaft, Commitment, Selbstwirksamkeit sowie die statistische Modellierung von Mediatoreffekten.
Obwohl eine Korrelation bestand, zeigte die Mediatoranalyse keinen signifikanten indirekten Effekt, da das Commitment in diesem spezifischen Modell nicht die erwartete verstärkende Rolle zwischen Führung und Veränderungsbereitschaft einnahm.
Die Arbeit zeigt, dass eine hohe Selbstwirksamkeit stark mit einer höheren Veränderungsbereitschaft korreliert und im multiplen Regressionsmodell der stärkste Prädiktor für diese ist.
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