Diplomarbeit, 2002
127 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Ausgangsdaten
1.3 Aufbau der Diplomarbeit
2 Virtual Reality
2.1 VRML
2.1.1 Aufbau eines VRML-Programms
2.1.2 Die wichtigsten Knoten
2.1.3 Programmbeispiel
2.2 GeoVRML
2.2.1 GeoVRML 1.0 – Knoten
2.2.2 Neuerungen von GeoVRML
2.3 Wiedergabe
2.3.1 VRML-Browser
2.3.2 GeoVRML 1.0 Run-Time Version
3 Realisierung „Bebauungsplan“
3.1 Erstellen einer dreidimensionalen Szene (Welt)
3.1.1 Gebäude
3.1.1.1 Konstruktion
3.1.1.2 Konvertierung nach VRML97
3.1.1.3 Einsatz von GeoVRML
3.1.2 Gelände
3.1.2.1 DGM-Erzeugung
3.1.2.2 Erstellen der VRML-Datei
3.1.3 Ansichtspunkte
3.2 Beleuchten der dreidimensionalen Szene (Welt)
3.2.1 Umsetzung mit VRML
3.2.2 Grundlagen der Astronomie
3.2.2.1 Koordinatensysteme und Koordinaten
3.2.2.2 Die scheinbar tägliche Bewegung der Gestirne
3.2.3 Programm
3.2.4 Anbindung an VRML
3.3 Übersichtsplan
4 Tageslichteinfall auf Einzelgebäude
5 Benutzeroberfläche
5.1 HTML-Eingabeformular
5.2 WWW-Server
5.3 CGI-Script
6 Schlusswort
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine VRML-basierte Umgebung für Bauwerke zu schaffen, in der der Tageslichteinfall realistisch visualisiert wird. Dazu wird untersucht, wie geodätische Daten in VRML integriert und wie externe astronomische Berechnungen über Skripte an die VRML-Umgebung angebunden werden können.
3.1.1.2 Konvertierung nach VRML97
Nachdem die Gebäude in LANDCAD erzeugt wurden, folgt die Konvertierung ins VRML-Format. Da es in LANDCAD selbst keine Exportmöglichkeit nach VRML gibt, muss ein anderer Konverter benutzt werden. Da bei einem Konvertiervorgang meist Daten verloren gehen oder verändert werden, war auch hier zu befürchten, dass die Ausgangsdaten nach dem Export nicht den ursprünglichen entsprechen werden. Um herstellerspezifische Veränderungen zu vermeiden, wurde auf der Autodesk-Schiene verblieben und das Programm 3D Studio MAX verwendet.
3D Studio MAX ist an der FH nicht vorhanden. Durch den Kontakt zu Terra Biz war dies jedoch zu beschaffen.
In 3D Studio MAX wird die .dwg-Datei mit den Gebäuden importiert, die aus vorher beschriebenen Gründen nur aus den beiden Layern mit Wänden und Dächern besteht. In der ersten Dialogbox wird gefragt, ob die Objekte aus der .dwg-Datei in die aktuelle Szene eingefügt oder ob die Szene vollständig ersetzt werden soll. Es sollte letzteres ausgewählt werden. In der anschließenden zweiten Dialogbox geht es um die Objekterzeugung.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Aufgabenstellung zur Visualisierung des Tageslichteinfalls in VRML und erläutert die Auswahl der verwendeten Ausgangsdaten.
2 Virtual Reality: Dieses Kapitel führt in die Konzepte von VRML und die Erweiterung GeoVRML ein, inklusive der technischen Grundlagen für die Wiedergabe in Browsern.
3 Realisierung „Bebauungsplan“: Der Hauptteil erläutert den Prozess der Szenenerstellung, die Modellierung von Gebäuden und Gelände sowie die astronomische Beleuchtung der Szene.
4 Tageslichteinfall auf Einzelgebäude: Hier wird die Anwendung der entwickelten Simulation auf ein komplexes Einzelgebäude beschrieben, um Beleuchtungs- und Schatteneffekte zu verdeutlichen.
5 Benutzeroberfläche: In diesem Abschnitt wird die Entwicklung eines HTML-Eingabeformulars und die Anbindung eines CGI-Scripts für eine dynamische Steuerung erklärt.
6 Schlusswort: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, diskutiert Probleme bei der Konvertierung und Beleuchtung und gibt einen Ausblick auf Optimierungsmöglichkeiten.
VRML, GeoVRML, Tageslichteinfall, Visualisierung, Astronomische Berechnung, Sonnenstand, Bebauungsplan, 3D-Modellierung, HTML-Formular, CGI-Script, Beleuchtung, Schatteneffekte, Koordinatentransformation, Georeferenzierung, 3D Studio MAX
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Visualisierung des täglichen Sonnenlichteinfalls auf Bauwerke innerhalb einer virtuellen Umgebung, die mittels VRML erstellt wurde.
Die Arbeit vereint Methoden der Geoinformatik, der computergestützten Visualisierung (VRML) und der astronomischen Berechnung von Sonnenständen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung einer Applikation, die es ermöglicht, den Tageslichteinfall für Gebäude in einem Bebauungsplangebiet realitätsnah zu simulieren und zu visualisieren.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus CAD-basierter Gebäudekonstruktion, der Konvertierung in VRML, der Verwendung von GeoVRML-Knoten für geographische Bezüge und der Einbindung externer JavaScript-Berechnungen zur Ansteuerung der Beleuchtung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erstellung der 3D-Szenen (Gebäude und Gelände), die mathematische Modellierung der Sonne, die Programmierung der Interaktion sowie die Anbindung an eine webbasierte Oberfläche.
Zentrale Begriffe sind VRML, GeoVRML, Sonnenstandsberechnung, CGI-Schnittstellen und die 3D-Geovisualisierung.
VRML ist eine reine Beschreibungssprache ohne native Rechenfunktionen; für die komplexen astronomischen Berechnungen zur Sonnenbahn ist daher die Anbindung externer Skripte notwendig.
Da die Koordinatensysteme beider Systeme zueinander verdreht sind, mussten spezielle Berechnungen durchgeführt werden, um die Komponenten korrekt auf die Lichtquellen-Knoten abzubilden.
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