Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,3
Zusammenfassung
1. Einleitung
2. Theorie und Forschungsstand
2.1 Achtsamkeit
2.1.1 Bedeutung
2.1.2 Aktueller Forschungsstand
2.2 Stress
2.2.1 Bedeutung
2.2.2 Entstehung, körperliche Auswirkungen und Symptome
2.2.3 Aktueller Forschungsstand
2.3 Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Stress
2.4 Fragestellung und Hypothese
3. Methoden
3.1 Stichprobenbeschreibung
3.2 Untersuchungsdesign
3.3 Instrumente und Messgeräte
3.3.1 Mindful attention awareness scale
3.3.2 Perceived stress questionnaire
3.4 Durchführung
3.5 Datenanalyse
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Korrelationsanalyse
4.3 Weitere Befunde
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Einordnung in den Forschungsstand
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Einschränkungen der Studie
5.5 Weitere Forschungsfragen
5.6 Schlussfolgerung
6. Literatur
Anlage 1: Mindful Attention and Awareness Scale
Anlage 2: Preceived Stress Questionnaire
Anlage 3: Skalenberechnung Stress-Fragebogen (PSQ)
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und dem individuellen Stressempfinden wissenschaftlich zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Überprüfung der Hypothese, ob eine negative Korrelation zwischen der Ausprägung der Achtsamkeit und der wahrgenommenen Stressbelastung besteht.
1. Einleitung
Moestl (2008) schreibt, dass Geschwindigkeit zum Zauberwort unseres Zeitalters geworden ist und trifft mit seinem sehr populär gewordenen Buch damit wahrscheinlich den Zeitgeist.
Durch die immer weiter fortschreitende Globalisierung, den technischen Wandel und die immer schneller werdende Kommunikation kommt es in den Unternehmen zu immer höheren Anforderungen und dadurch zu einer Leistungsverdichtung. Den Mitarbeitern wird immer mehr abverlangt, um weiterhin wettbewerbsfähig und konkurrenzfähig zu bleiben.
Die technische Entwicklung der Computer hat das Arbeitsleben dabei an vielen Stellen vereinfacht und damit schneller und effizienter gemacht. Allerdings ist dadurch auch der psychische Druck gestiegen in weniger Zeit, mehr zu erreichen (Moestl, 2008, S. 108-109).
Viele hetzen im Alltag ständig von einer Sache zur nächsten und sind nie ganz bei der Sache. Im Kopf kreisen dabei viele Gedanken um Arbeiten, die noch zu erledigen sind. So entstehen das Gefühl und der Druck, dass irgendetwas immer zu bearbeiten ist. Dieser Umstand wirkt negativ auf die menschliche Psyche und macht unzufrieden oder kann bereits zum Stressempfinden führen (Schormann, 2015).
1. Einleitung: Beschreibt den gesellschaftlichen Kontext von Stress durch Globalisierung und technische Entwicklung sowie die Relevanz von Achtsamkeit als Bewältigungsstrategie.
2. Theorie und Forschungsstand: Erläutert die theoretischen Definitionen von Achtsamkeit und Stress, deren physiologische Hintergründe sowie aktuelle Forschungsergebnisse.
3. Methoden: Detaillierte Beschreibung der Onlinebefragung, der eingesetzten psychologischen Messinstrumente (MAAS und PSQ) und der statistischen Analyseplanung.
4. Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen, einschließlich der Korrelationsanalyse, welche die Hypothese der negativen Korrelation bestätigt.
5. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse im Lichte bestehender Literatur, Diskussion der Limitationen sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
6. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten Quellen.
Achtsamkeit, Stress, Stressempfinden, MBSR, Korrelationsanalyse, MAAS, PSQ, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Coping, empirische Studie, Onlinebefragung, psychologische Ressourcen, Stressreduktion, Bewusstseinszustand.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Achtsamkeit einer Person und ihrem subjektiven Stressempfinden.
Die zentralen Themenfelder sind die psychologische Definition von Achtsamkeit, die Entstehung und Symptomatik von Stress sowie deren wechselseitige Beeinflussung.
Das primäre Ziel ist die statistische Überprüfung der Hypothese, dass eine negative Korrelation zwischen Achtsamkeit und Stressempfinden besteht.
Es wird eine Korrelationsstudie mit Querschnittdesign und einer Onlinebefragung durchgeführt, wobei die Daten mittels Spearman-Korrelationsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Variablen, die methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Achtsamkeit, Stress, MAAS, PSQ, Korrelationsanalyse und Stressreduktion.
Die Wahl fiel auf Spearman, da die erhobenen Daten keine Normalverteilung aufwiesen, was eine nicht-parametrische Testung erforderlich machte.
Die MAAS dient als validiertes Messinstrument zur Ermittlung der selbst eingeschätzten Achtsamkeit der Probanden im gegenwärtigen Augenblick.
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