Masterarbeit, 2016
107 Seiten, Note: 1,9
Die Masterarbeit "Quo vadis Inklusion?" analysiert die aktuelle Situation von Menschen mit Behinderung im Bereich der Erwerbsarbeit. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und so ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu zeichnen.
Die Einleitung stellt die Fragestellung, die Methode und die Struktur der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet den Forschungsstand und die Datengrundlage, auf der die Arbeit basiert. In Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen und die verschiedenen Modelle von Behinderung sowie der Prozess des gesellschaftlichen Einbezugs erläutert. Kapitel 4 widmet sich der Auswahl des Untersuchungsbereichs, der Erwerbsarbeit, und definiert die relevanten Teilhabedimensionen, Hypothesen und Kriterien. Kapitel 5 präsentiert eine deskriptive Analyse der Eingebundenheitsgrade, der Varianz, des institutionellen Status, der staatlichen Involvierung und der Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben. Kapitel 6 widmet sich der Modellzuordnung und der Typendeskription der verschiedenen Formen der Teilhabe, die im Kontext der Erwerbsarbeit beobachtet werden können.
Inklusion, Behinderung, Erwerbsarbeit, Teilhabe, Eingebundenheitsgrade, Varianz, Institutioneller Status, Staatliche Involvierung, Wahrnehmung.
Die Arbeit bilanziert, dass trotz Inklusionsbemühungen weiterhin deutliche Barrieren bestehen und die Teilhabe oft hinter den gesetzlichen Leitgedanken zurückbleibt.
Die Untersuchung nutzt fünf Kriterien: Eingebundenheitsgrade, Varianz der Arbeitsbereiche, institutioneller Status, staatliche Involvierung und Wahrnehmung.
Im Gegensatz zum medizinischen Modell sieht es Behinderung nicht als Defekt des Einzelnen, sondern als Ergebnis gesellschaftlicher Barrieren ("behindert werden").
Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, mindestens 5% ihrer Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.
Die Arbeit wertet Studien zur Selbstwahrnehmung aus, die oft eine Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach voller Inklusion und der erlebten Exklusion oder Separation aufzeigen.
Solche Programme dienen der staatlichen Förderung zur Integration schwerbehinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt durch finanzielle Anreize und Beratung.
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