Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 3,0
Diese Arbeit untersucht, inwiefern Esping-Andersens Typologie der Wohlfahrtsregime auf das Politikfeld Bildung übertragen werden kann. Sie beleuchtet das Verhältnis der beiden Politikfelder und analysiert die Bedeutung dieser Übertragung für die Wohlfahrtsforschung.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz von Esping-Andersens Typologie für die Wohlfahrtsforschung betont und gleichzeitig die Lücke im Fokus auf Bildung kritisiert. Anschließend werden grundlegende Begriffe geklärt und die Vernachlässigung der Bildung in der Wohlfahrtsforschung diskutiert. Es wird die Frage aufgeworfen, ob Bildungspolitik als eigenständiger Gegenstandsbereich der Wohlfahrtsforschung betrachtet werden sollte.
Im nächsten Schritt wird Esping-Andersens Typologie der Wohlfahrtsregime vorgestellt, einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen und der Unterscheidung in liberale, konservative und sozialdemokratische Regime.
Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob diese Typologie auf das Politikfeld Bildung übertragen werden kann. Hierfür werden Forschungsergebnisse zu Bildungsungerechtigkeit, Bildungsfinanzierung und Bildungsniveau präsentiert und auf ihre Übereinstimmung mit Esping-Andersens drei Welten untersucht.
Abschließend wird ein Vorschlag für eine Typologie von Bildungsregimen entwickelt, der die Übertragbarkeit von Esping-Andersens Ansatz auf das Politikfeld Bildung verdeutlicht. Das Fazit diskutiert die Bedeutung der Arbeit für die Wohlfahrtsforschung.
Bildungspolitik, Wohlfahrtsforschung, Esping-Andersen, Wohlfahrtsregime, Bildungsungerechtigkeit, Bildungsfinanzierung, Bildungsniveau, Typologie, Sozialstaat, Sozialpolitik, Bildungsvererbung.
Esping-Andersen ist ein Soziologe, der 1990 eine Typologie von Wohlfahrtsstaaten in liberale, konservative und sozialdemokratische Regime entwickelte.
Die Arbeit kritisiert, dass Bildung in den klassischen Modellen von Esping-Andersen weitgehend vernachlässigt wurde, obwohl sie als „vorausschauende Sozialpolitik“ gilt.
Bildungsvererbung bezeichnet den Effekt, dass soziale Aufstiegschancen und Bildungserfolg stark vom Bildungshintergrund der Eltern abhängen (PISA-Studie).
Die Arbeit schlägt eine Einteilung in sozialdemokratische, konservative und liberale Bildungsregime vor, analog zu den Wohlfahrtsstaaten.
Zur Analyse werden Finanzindikatoren, das allgemeine Bildungsniveau und das Ausmaß an Bildungsungerechtigkeit herangezogen.
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