Doktorarbeit / Dissertation, 2016
105 Seiten, Note: 1'0 summa cum laude (4.0)
1 Einleitung
2 Beschreibung und Zielsetzung des Untersuchungsgegenstandes
3 Wirtschaftsintegration, Transformation und Globalisierung
4 Genese und Entwicklung des Integrationsbegriffs
4.1 Verständnis des Integrationsbegriffs in den verschiedenen Wissenschaften
4.1.1 Integrationsverständnis innerhalb der Soziologie
4.1.2 Integrationsverständnis innerhalb der Philosophie
4.1.3 Integrationsverständnis innerhalb der Psychologie
4.1.4 Integrationsverständnis innerhalb der Pädagogik
4.2 Projektion der Integrationsbegrifflichkeiten auf die wirtschaftswissenschaftliche Disziplin
4.3 Die Wirtschaftsphilosophie als Reflexion der Wirtschaftswissenschaften
4.4 Der wirtschaftswissenschaftliche Transformationsbegriff
5 Wissenschaftlicher Hintergrund
5.1 Kulturdimensionen nach Hofstede
5.1.1 Machtdistanz
5.1.2 Individuum vs. Kollektivismus
5.1.3 Maskulinität und Feminität
5.1.4 Unsicherheitsvermeidung
5.1.5 Langzeitorientierung
5.2 Kompetenz
5.2.1 Individuelle Kompetenz
5.2.2 Humankompetenz
5.2.3 Sozialkompetenz
5.2.4 Methodenkompetenz
5.2.5 Sachkompetenz und Fachkompetenz
5.2.6 Handlungskompetenz
5.2.7 Kommunikative Kompetenz
5.2.8 Lernkompetenz
5.2.9 Schlüsselkompetenz
5.2.10 Managementkompetenz
5.3 Kompetenzmessung
5.4 Kompetenzmodelle
5.4.1 Unternehmens spezifische Kompetenzmodelle
5.4.2 Zielgruppenspezifische Kompetenzmodelle
5.5 Interkulturelle Kompetenz und Verhalten
6 Kommunikation
6.1 Interaktionen in Kommunikation
7 Verhandlung – Terminologische Abgrenzung und Begriffserklärung
7.1 Einleitung interkulturelle Verhandlungen
7.1.1 Interkulturelle Verhandlung
7.1.2 Verhandlungsformen- Unterschiede zwischen politischen und geschäftlichen Interaktionen
7.1.2.1 Kooperatives Verhandeln
7.1.2.2 Kompetitives Verhandeln
7.1.2.3 Diabolisches/Satanisches Verhandeln
7.2 Kultur
8 Besonderheiten und Probleme in interkulturellen Verhandlungen
8.1 Die Verhandlung im interkulturellen Kontext: Modelle und Erklärungsansätze
8.2 Analyse von Einzelelementen in ihrer Auswirkung auf interkulturelle Verhandlungen
8.2.1 Kommunikation in der Verhandlung
8.2.2 Emotionen und Verhalten
8.2.3 Entscheidungsfindung, Risikoabwägung und Kompromissbereitschaft
9 Lösungsansätze für Probleme in interkulturellen Verhandlungen
9.1 Lösungen zur Vorbeugung von Konflikten in interkulturellen Verhandlungen
9.2 Lösungen bei Auftreten von Konflikten in interkulturellen Verhandlungen
9.3 Mediation und Diplomatie als Lösung von Problemen in interkulturellen Verhandlungen?
10 Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Würdigung
11 Ausblick
12 Anhang
12.1 Einflüsse der Kulturkenntnisse in Verhandlungen (China)
12.2 Einflüsse der Kulturkenntnisse in Verhandlungen (Deutschland)
12.3 Vergleich der Befragungsergebnisse: China vs. Deutschland
Diese Arbeit untersucht die Einflussfaktoren zur Optimierung der Wirtschaftstransformation im internationalen Business, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Berücksichtigung kulturübergreifender Faktoren in deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen liegt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz interkultureller Kompetenzen sowie moderner Kommunikations- und Verhandlungstechniken ihre internationalen Aktivitäten maximieren können.
8.2 Analyse von Einzelelementen in ihrer Auswirkung auf interkulturelle Verhandlungen
Verhandlungen, und interkulturelle Verhandlungen im Speziellen, bestehen aus einer Vielzahl von Faktoren, die den Verlauf eines solchen Meetings stark beeinflussen können.
Zum besseren Verständnis sind im Folgenden einige der wichtigsten Faktoren genannt:
• Sprache
• Gestik, Mimik
• Zeit und Ort
Im Bereich der Sprache herrscht eine generelle Sprachbarriere, wenn die Gesprächspartner aus unterschiedlichen Ländern kommen und die Verhandlungssprache nicht der Muttersprache entspricht. Durch den oftmals beschränkten Wortschatz in der üblichen Geschäftssprache, Englisch, kann es zu erheblichen Missverständnissen kommen. Dadurch entstehen unbefriedigende Ergebnisse, die zu gegenseitigen Missstimmungen bis hin zum Gesichtsverlust führen, da es aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse ungewollt zu Vorwürfen kommen kann. Selbst durch den Einsatz eines Dolmetschers kann es ebenfalls vorkommen, dass Inhalte falsch interpretiert bzw. übersetzt werden.
Einen weiteren Einfluss hat die im Gespräch eingesetzte Gestik und Mimik, welche aus dem Kulturhintergrund entstammen und nicht zwingend vom Gegenüber richtig interpretiert wird. Als Beispiel kann hier das Lächeln der Asiaten angeführt werden, welches in der Westlichen Welt eher als Zustimmung gewertet wird. In China bedeutet ein Lächeln dagegen nicht zwangsweise eine Zustimmung, sondern kann ein Zeichen für das Ausweichen in einer Situation bedeuten, die ein gewisses Spannungspotenzial beinhaltet. Das Lächeln wird dann eingesetzt, um einen drohenden Gesichtsverlust zu vermeiden.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Internationalisierung und den Einsatz interkultureller Kompetenzen für moderne Unternehmen in einem globalisierten Umfeld.
2 Beschreibung und Zielsetzung des Untersuchungsgegenstandes: Hier wird der Fokus auf die Analyse der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen unter Berücksichtigung von Kompetenz- und Verhandlungstechniken gelegt.
3 Wirtschaftsintegration, Transformation und Globalisierung: Dieses Kapitel erörtert die historische Entwicklung und die Bedeutung Chinas als Wirtschaftsmacht im globalen Kontext.
4 Genese und Entwicklung des Integrationsbegriffs: Hier wird der Integrationsbegriff aus soziologischer, philosophischer, psychologischer und pädagogischer Sicht hergeleitet und auf die wirtschaftswissenschaftliche Disziplin übertragen.
5 Wissenschaftlicher Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Kulturdimensionen nach Hofstede sowie verschiedene Kompetenzmodelle und deren Bedeutung für das Verhalten im interkulturellen Business.
6 Kommunikation: Hier werden grundlegende Kommunikationsmodelle (z.B. nach Schulz von Thun, Watzlawick) vorgestellt und auf ihre interkulturelle Anwendbarkeit geprüft.
7 Verhandlung – Terminologische Abgrenzung und Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert Verhandlungsprozesse und grenzt verschiedene Verhandlungsstile sowie deren Relevanz in interkulturellen Kontexten ab.
8 Besonderheiten und Probleme in interkulturellen Verhandlungen: Hier stehen die praktische Analyse der Einflüsse von Faktoren wie Sprache und Gestik sowie die Bedeutung von Netzwerken wie dem "Guangxi" im Fokus.
9 Lösungsansätze für Probleme in interkulturellen Verhandlungen: Dieses Kapitel bietet konkrete Methoden zur Konfliktprävention und -bewältigung sowie Mediationstechniken an.
10 Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Würdigung: Eine Synthese der erarbeiteten Ergebnisse mit einer kritischen Reflexion über die Anwendbarkeit der Modelle im aktuellen Wirtschaftskontext.
11 Ausblick: Der Ausblick identifiziert weiteren Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich aktueller kultureller Veränderungen und der Notwendigkeit kontinuierlicher interkultureller Trainings.
12 Anhang: Dieser Teil beinhaltet die methodische Auswertung der anonymen Befragungen in China und Deutschland zu den Erfolgsfaktoren in Verhandlungen.
Wirtschaftstransformation, interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Verhandlungstechnik, China, Deutschland, Integration, Kommunikation, Kulturdimensionen, Hofstede, Kompetenzmodelle, interkulturelles Training, Business-Transformation, Konfliktmanagement, Führungskompetenz
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren einer optimierten Wirtschaftstransformation im internationalen Business, insbesondere im Kontext von Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und China.
Die zentralen Themen umfassen die Wirtschaftsintegration, interkulturelle Kommunikation, das Verständnis für kulturelle Unterschiede nach Hofstede sowie spezifische Verhandlungstechniken und Kompetenzmodelle.
Das Ziel ist es, Managern eine Orientierungshilfe zu bieten, wie sie durch interkulturelle Kompetenzen und gezielte Verhandlungstechniken ihre internationalen Geschäftsaktivitäten erfolgreicher gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und wird durch eine empirische Erhebung in Form einer anonymen Befragung unter 80 Probanden (je 40 in China und Deutschland) zu Erfolgsfaktoren in Verhandlungen untermauert.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Integration, der Analyse kultureller Unterschiede (u.a. Machtdistanz, Kollektivismus), der Anwendung von Kommunikationsmodellen in der Praxis und spezifischen Strategien für interkulturelle Verhandlungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Wirtschaftstransformation, interkulturelle Kompetenz, Verhandlungstechnik, Guanxi, Kulturdimensionen, internationale Kommunikation und Kompetenzmodelle.
Guangxi wird als zentrales, informelles Netzwerk-Prinzip in China beschrieben, das für den geschäftlichen Erfolg und den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen unerlässlich ist.
Diese Differenzierung hilft, den passenden Verhandlungsstil in verschiedenen Kontexten zu wählen, um entweder langfristige Geschäftsbeziehungen zu pflegen oder in einmaligen, harten Verhandlungen Ziele durchzusetzen.
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