Masterarbeit, 2013
77 Seiten, Note: 1,8
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von Mädchen und Jungen in der Mädchenzeitschrift BRAVO GIRL! Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die in der Zeitschrift präsentierten Bilder von Mädchen und Jungen zu analysieren und zu bewerten. Dabei wird auf die Frage eingegangen, wie die Zeitschrift Geschlechterrollen konstruiert und welche Auswirkungen dies auf die Sozialisation der Leserinnen und Leser haben kann.
Die Einleitung führt in die Forschungsfrage ein und erläutert den Ausgangspunkt der Arbeit, die öffentliche Debatte um sexistische Witze in der BRAVO GIRL! Der theoretische Teil beleuchtet den Forschungsstand zum Thema Mädchen- und Jungenbilder in der Mädchenzeitschrift, stellt die theoretischen Vorannahmen der Arbeit dar und diskutiert die Rolle der Medien in der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen. Der empirische Teil beschreibt die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse und ihre Anwendung auf die BRAVO GIRL!. Die Auswertung der Analyse erfolgt in verschiedenen Themenfeldern, die die Darstellung von Mädchen und Jungen in der Zeitschrift beleuchten. Die Zusammenfassung fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Bedeutung der Ergebnisse für die weitere Forschung.
Geschlechterrollen, Mädchenzeitschrift, BRAVO GIRL!, Inhaltsanalyse, Mediensozialisation, Geschlechterbilder, Geschlechterstereotypen, Pubertät, Sexualität, Feminismus.
Die Arbeit zeigt, dass die Darstellung oft über die Interaktion miteinander erfolgt. Dabei werden häufig klassische Stereotypen und Rollenbilder konstruiert, die das Verhalten in Beziehungen thematisieren.
Medien fungieren als Konstrukteure von Wirklichkeit. Sie vermitteln Bilder davon, was als "männlich" oder "weiblich" gilt, und beeinflussen so das Selbstbild und die Identitätsentwicklung von Jugendlichen.
Zentrale Themen sind Verliebtsein, Flirten, Probleme in der Pubertät, das Äußere, Sex und Petting sowie der Umgang mit Liebesbeziehungen und Trennungen.
Ziel ist es, die tieferliegenden Bedeutungen und Beschreibungen von Geschlecht aus dem Textmaterial zu extrahieren, anstatt nur Worthäufigkeiten zu zählen.
Geschlecht wird als soziales Konstrukt ("Doing Gender") betrachtet, das durch gesellschaftliche Prozesse und mediale Vermittlung ständig neu hergestellt wird.
Kritikpunkte sind oft sexistische Inhalte, die Verfestigung von Rollenklischees und ein einseitiges Schönheitsideal, das den Druck auf junge Leserinnen erhöhen kann.
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