Bachelorarbeit, 2013
51 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Empirische Forschung – Ziele und Methoden
3. Empirische Studien
3.1. Musikunterricht zwischen Sach- und Fachinteresse – Ergebnisse aus der Pilotstudie „Musikunterricht aus Schülersicht“ - Frauke Heß
3.2. Musikunterricht aus Schülersicht – Eine empirische Studie an Grundschulen - Magnus Gaul
3.3 Schülerwünsche zu Unterrichtsmethoden im Musikunterricht - Marie Luise Schulten
3.4. Musik(erziehung) und ihre Wirkung – Hans Günther Bastian
3.5. War ja klar, dass die nicht unterrichten kann! Eine empirische Folgestudie zum Einfluss von Vorurteilen und Motivation auf die Bewertung von Musikunterricht bei Schülern – Christian Harnischmacher und Viola C. Hofbauer
4. Diskurs und Kritik
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht verschiedene empirische Forschungsstudien zur Schülerperspektive auf den Musikunterricht. Das primäre Ziel ist es, durch die Rekonstruktion spezifischer Denkweisen, Lerngewohnheiten und Erwartungen der Lernenden Faktoren für einen gelingenden Musikunterricht zu identifizieren und die wissenschaftliche Fundierung subjektiver Schülerurteile zu reflektieren.
1. Einleitung
In meiner Bachelorarbeit untersuche ich verschiedene empirische Studien, die im Hinblick auf den Musikunterricht ausgesucht und aus Schülersicht bewertet werden. Die Rekonstruktion der Schülerperspektive und der damit verbundene Einblick in ihre spezifischen Denkweisen, Lerngewohnheiten, Erwartungen und in ihre Interessenentwicklung lassen möglicherweise Faktoren für einen gelingenden Unterricht erkennen. Es ist zu betonen, dass wissenschaftliches Forschen und die kritische Hinterfragung von Ergebnissen dazu dienen, vorwissenschaftliche subjektive Meinungen in objektives Wissen zu überführen. Da es sich im Musikunterricht um ein vielschichtiges Phänomen handelt, welches verschiedensten Einflüssen unterliegt, wird es auf viele Fragen mehrere Antworten geben. Die Schülerbefragung zeigt, wie individuell die Zugänge der Kinder zum Musikunterricht sind.
Der inhaltliche Ablauf setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: Der erste Teil der Arbeit gibt einen kleinen Überblick über fünf verschiedene Studien unterschiedlicher Autoren. Dabei werden in jeder Studie andere Fragestellungen und Ziele verfolgt. Das Interesse den Musikunterricht aus Schülersicht zu erforschen stellt eine Gemeinsamkeit dieser Forschungsstudien dar. Für eine bessere Übersicht werden die verschiedenen Studien in drei verschiedene Bereiche getrennt: Inhalt und Ziele, Methoden und Ergebnisse.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert das Vorhaben, empirische Studien zur Schülerperspektive auf den Musikunterricht zu untersuchen und kritisch zu reflektieren.
2. Empirische Forschung – Ziele und Methoden: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der empirischen Forschung und erläutert die Unterschiede sowie Zielsetzungen qualitativer und quantitativer Erhebungsmethoden.
3. Empirische Studien: In diesem Hauptteil werden fünf bedeutende Studien vorgestellt, die sich mit verschiedenen Aspekten der Schülersicht auf Musikunterricht, Methodenpräferenzen und den Auswirkungen von Musikerziehung befassen.
4. Diskurs und Kritik: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Ansätzen, Stichprobenziehungen und Ergebnisinterpretationen der zuvor vorgestellten Studien.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der empirischen Unterrichtsforschung zusammen und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher, methodisch fundierter Analysen zur Optimierung des Musikunterrichts.
Musikunterricht, Schülerperspektive, empirische Forschung, Unterrichtsmethoden, Musikerziehung, Schülerurteil, quantitative Methode, qualitative Methode, Motivation, Vorurteile, Unterrichtsqualität, Langzeitstudie, Pilotstudie, Fachinteresse, Schulerfahrung.
Die Arbeit analysiert verschiedene empirische Studien, die den Musikunterricht aus der Perspektive von Schülern beleuchten, um Erkenntnisse über die Qualität und die Wirkung des Unterrichts zu gewinnen.
Die zentralen Themen umfassen die Schülerwahrnehmung, den Einfluss von Motivation und Vorurteilen auf die Bewertung, geschlechtsspezifische Unterschiede sowie die Auswirkungen erweiterter Musikerziehung auf die Entwicklung von Kindern.
Das Ziel ist es, durch die kritische Auseinandersetzung mit existierenden Studien Faktoren für einen gelingenden Musikunterricht zu identifizieren und subjektive Schülermeinungen in einen objektiven wissenschaftlichen Kontext zu setzen.
Die Arbeit selbst ist eine deskriptive und kritische Literaturanalyse, die auf den methodischen Ansätzen der in ihr untersuchten Studien basiert – namentlich quantitativen (Fragebögen) und qualitativen (Interviews, Gruppendiskussionen) Verfahren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Studieninhalte und -methoden (Kapitel 3) sowie die anschließende kritische Diskussion und Diskursebene (Kapitel 4).
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Musikunterricht, Schülerperspektive, empirische Unterrichtsforschung, Musikerziehung und Unterrichtsqualität geprägt.
Die Studien zeigen, dass musikalische Vorbildung die Motivation und das Fachinteresse maßgeblich beeinflusst, weshalb eine differenzierte Betrachtung dieser Gruppen für aussagekräftige Ergebnisse unerlässlich ist.
Bastian konnte zeigen, dass ein erweiterter Musikunterricht wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie soziale Kompetenz und Teamfähigkeit fördert, ohne dabei negative Auswirkungen auf die allgemeinen Schulleistungen in den Hauptfächern zu haben.
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