Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1.2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Konzeptionell – theoretische Grundlagen
2.1 Farbe
2.1.1 Definition Farbe
2.1.1.1 Funktionsweise des Auges
2.1.1.2 Farbtheorien
2.1.2 Farbenlehre
2.1.2.1 Farbkreis und Farbbegriffe
2.1.2.2 Farbmischung
2.1.2.3 Buntheit, Sättigung, Helligkeit und Kontrast
2.1.3 Ausgewählte Farben
2.1.3.1 Rot
2.1.3.2 Grün
2.1.3.3 Blau/Cyan
2.1.3.4 Gelb
2.1.3.5 Magenta
2.1.4 Wirkungen von Farben
2.1.4.1 Psychologische Wirkung
2.1.4.2 Symbolische Wirkung
2.1.4.3 Kulturelle Wirkung
2.1.4.4 Politische Wirkung
2.1.4.5 Traditionelle Wirkung
2.1.4.6 Kreative Wirkung
2.2 Produktgestaltung
2.2.1 Definition Produktgestaltung
2.2.2 Wertschöpfungskette der Produktgestaltung
2.2.2.1 Planung
2.2.2.2 Konzept-Entwicklung
2.2.2.3 System-Level Design
2.2.2.4 Detail Design
2.2.2.5 Testphase
2.2.2.6 Produktion
2.2.3 Zusammenhang von Form und Farbe
2.3 Kaufentscheidung
2.3.1 Definition Kaufentscheidung
2.3.2 Aktivierende Prozesse
2.3.2.1 Aktivierung
2.3.2.2 Emotion
2.3.2.3 Motivation
2.3.2.4 Einstellung
2.3.3 Kognitive Prozesse
2.3.3.1 Aufnahme von Informationen
2.3.3.2 Verarbeitung von Informationen
2.3.3.3 Speicherung von Informationen
2.3.4 Involvement
2.3.5 Klassisches Phasenmodell und Arten der Kaufentscheidung
2.3.5.1 Klassisches Phasenmodell der Kaufentscheidung
2.3.5.2 Extensive Kaufentscheidung
2.3.5.3 Limitierte Kaufentscheidung
2.3.5.4 Habitualisierte Kaufentscheidung
2.3.5.5 Impulsive Kaufentscheidung
2.3.6 Partial- und Totalmodelle der Kaufentscheidung
2.3.6.1 AIDA-Modell
2.3.6.2 S/R und S-O-R Modell
2.3.6.3 Ansatz zur Erklärung des Kaufverhaltens/ Kaufentscheidung von Howard/Sheth
2.3.6.4 Werbewirkungsmodell von Kroeber-Riel
2.4 Gender-Marketing
2.4.1 Definition Gender-Marketing
2.4.2 Geschlechterspezifische Unterschiede
2.4.2.1 Biologische Unterschiede
2.4.2.2 Verhaltensunterschiede
2.4.2.3 Unterschiede bei dem Kaufentscheidungsprozess
3. Auswirkung farblicher Produktgestaltung auf die Kaufentscheidung – eine genderspezifische Analyse
3.1 Bedeutung der Farbe für die Produktgestaltung, die Kaufentscheidung und das Gender-Marketing
3.1.1 Bedeutung der Farbe für die Produktgestaltung
3.1.2 Bedeutung der Farbe für die Kaufentscheidung
3.1.3 Bedeutung der Farbe für das Gender-Marketing
3.2 Ausgewählte Wirkungen der Farben
3.2.1 Rot
3.1.1.1 Psychologische Wirkung
3.1.1.2 Symbolische Wirkung
3.1.1.3 Traditionelle/Kulturelle Wirkung
3.2.2 Grün
3.1.2.1 Psychologische Wirkung
3.1.2.2 Symbolische Wirkung
3.1.2.3 Traditionelle/Kulturelle Wirkung
3.2.3 Blau
3.1.3.1 Psychologische Wirkung
3.1.3.2 Symbolische Wirkung
3.1.3.3 Traditionelle/Kulturelle Wirkung
3.2.4 Gelb
3.1.4.1 Psychologische Wirkung
3.1.4.2 Symbolische Wirkung
3.1.4.3 Traditionelle/Kulturelle Wirkung
3.2.5 Rosa/Pink
3.1.5.1 Psychologische Wirkung
3.1.5.2 Symbolische Wirkung
3.1.5.3 Traditionelle/Kulturelle Wirkung
3.3 Modizfiziertes Kaufentscheidungs-Modell unter expliziter Betrachtung der Farbe und dessen Bezug zur Produktgestaltung
3.4 Konkrete Auswirkungen farblicher Produktgestaltung auf die Kaufentscheidung bei den Geschlechtern
3.4.1 Rot
3.4.1.1 Männer
3.4.1.2 Frauen
3.4.2 Blau
3.4.2.1 Männer
3.4.2.2 Frauen
3.4.3 Rosa/Pink
3.4.3.1 Männer
3.4.3.2 Frauen
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung farblicher Produktgestaltung für die Kaufentscheidung unter Berücksichtigung geschlechterspezifischer Unterschiede. Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Farben als Stimuli in den Kaufentscheidungsprozessen von Frauen und Männern zu analysieren, wobei insbesondere die Forschungsfrage verfolgt wird, ob Frauen bevorzugt und regelmäßig rosa- bzw. pinkfarbige Produkte kaufen und welche psychologischen oder verhaltensbasierten Gründe hierfür vorliegen.
3.4.1.1 Männer
Rot ist die zweitstärkste Farbe, die Männer als ihre Lieblingsfarbe sehen. Das bedeutet, dass sie eine große Zuneigung zu dieser Farbe haben. Viele Kulturen ordnen dem männlichen Geschlecht diese Farbe zu, da Rot Dynamik und Aktivität verkörpert. Männer werden von der roten Farbe regelrecht angezogen und motiviert, wenn es darum geht den Jäger in Ihnen zu wecken. Daher ist zu beachten, dass diese Art von Auswirkung nur auf Produkte bezogen ist, die einer schnellen Bewegung und Tatkraft unterlegen sind. Die starke Aktivierung geht auf den Flucht- und Angriffssinn des Mannes zurück. Bei Produkten, die diese Eigenschaft bei Männern nicht weckt, kann Rot als uninteressant empfunden werden.
Ein gutes Beispiel, bei dem die Farbe Rot dem männlichen Geschlecht dazu verleitet das Produkt zu kaufen, ist die Automobilbranche. Aufgrund der psychologischen Wirkung von Rot trickst diese das Gehirn des Mannes aus, in dem die roten Autos stets als schnell und dynamisch betrachtet werden, auch wenn dies nicht immer der Fall ist.141 Auch soll Rot die Gefahr und Macht, die vom Fahrer ausgehen kann/soll, symbolisieren. Nachdem alle wichtigen Informationen zum Produkt in Erfahrung gebracht worden sind und auch die Einstellung positiv erhalten bleibt, die durch die Farbe stark unterstützt wird, ist der Kauf sehr nahe. Bei diesem Beispiel handelt es sich um ein High Involvement Produkt, sodass trotz stimulierender Wirkung noch einige kognitive Prozesse ablaufen (müssen).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Farben als Sinneswahrnehmung im Alltag und der Wirtschaft ein und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des weiblichen Kaufverhaltens bei rosa- und pinkfarbigen Produkten.
2. Konzeptionell – theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Fundamente zur Farbenlehre, Produktgestaltung und den psychologischen Prozessen der Kaufentscheidung sowie der Anwendung von Gender-Marketing.
3. Auswirkung farblicher Produktgestaltung auf die Kaufentscheidung – eine genderspezifische Analyse: Dieser Teil analysiert die spezifische Wirkung von Farben auf die Produktgestaltung und Kaufentscheidung, stellt ein eigenes Entscheidungsmodell vor und untersucht die geschlechterspezifischen Unterschiede anhand von Fallbeispielen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage zur "Pinkifizierung" des weiblichen Konsumverhaltens und weist auf die Notwendigkeit weiterer Studien hin.
Farbe, Produktgestaltung, Kaufentscheidung, Gender-Marketing, Farbpsychologie, Geschlechterunterschiede, Konsumentenverhalten, Rosa/Pink, S-O-R Modell, Marketing, Produktpolitik, Zielgruppen, Aktivierung, Kognitive Prozesse, Pinkifizierung
Die Arbeit untersucht, wie die farbliche Gestaltung von Produkten die Kaufentscheidung beeinflusst und ob es dabei signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
Die Arbeit verbindet die Gebiete der Farbpsychologie, der Produktgestaltung und des Konsumentenverhaltens unter dem speziellen Aspekt des Gender-Marketings.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Farben als externe Stimuli auf das menschliche Gehirn wirken und wie Unternehmen dieses Wissen nutzen können, um Produkte für spezifische Geschlechtergruppen attraktiver zu gestalten.
Es werden theoretische Grundlagen aus der psychologischen und marketingwissenschaftlichen Literatur herangezogen, um ein modifiziertes S-O-R (Stimulus-Organismus-Response) Modell für die Kaufentscheidung zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Farbenlehre, Produktgestaltung, Kaufmodelle) und eine praktische Analyse der Auswirkungen ausgewählter Farben (Rot, Blau, Rosa/Pink) auf das Kaufverhalten beider Geschlechter.
Zentrale Begriffe sind Farbwirkung, Produktgestaltung, genderspezifische Analyse, Kaufentscheidungsprozess, Involvement und Gender-Marketing.
Die Pinkifizierung wird als ein gezielter Marketing-Trend beschrieben, bei dem Produkte speziell für die Zielgruppe "Mädchen" in Rosa oder Pink gestaltet werden, um den Absatz in der Spielzeug- und Textilindustrie durch eine geschlechtsspezifische Segmentierung zu steigern.
Männer agieren bei Kaufentscheidungen tendenziell systematischer und zielorientierter (sequentiell), während Frauen eher eine komplexe, ganzheitliche Analyse der Produkteigenschaften vornehmen und stärker von emotionalen Faktoren beeinflusst werden.
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