Examensarbeit, 2016
183 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Linguistische Fachterminologie
2.2 Zentrale Aussagen und Erkenntnisse aus Lehrbüchern und früheren Studien
2.3 Hypothesen
3. Methodologie
3.1 Erhebung und Umfang des Datensatzes
3.2 Kodierung der Konkordanzlinien
4. Präsentation der Ergebnisse
4.1 Allgemeine Einordnung
4.2 Häufigkeit in Abhängigkeit der Verben
4.3 Häufigkeit in Abhängigkeit der Antezedenzien
4.4 Häufigkeit in Abhängigkeit der Jahre
4.5 Häufigkeit in Abhängigkeit des Register
5. Diskussion der Ergebnisse
5.1 Besprechung der Hypothesen
5.2 Vergleich mit bisherigen Forschungsergebnissen
6. Fazit
6.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerung
6.2 Ausblick und weiterführende Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des Registers sowie die Verwendungshäufigkeit der Relativpronomen who, whom und des Subordinators that in englischen Relativsätzen mit personalem Antezedens in Objekt-Position, um widersprüchliche Angaben in der sprachwissenschaftlichen Fachliteratur empirisch zu überprüfen.
2.1 Linguistische Fachterminologie
Ein Relativsatz modifiziert für gewöhnlich ein Nomen und wird dabei häufig von einem Relativpronomen oder einem Subordinator eingeleitet. Hier einige Beispiele:
(1) I know the girl who plays the guitar.
(2) This is Peter, whom I helped a lot.
(3) He gave me the book that he found yesterday.
In Beispiel (1) und (2) bildet der einfach unterstrichene Teil den Relativsatz und who bzw. whom ist das Relativpronomen, das den Relativsatz einleitet. Auch in (3) ist der Relativsatz einfach unterstrichen, doch hier ist that kein Relativpronomen, sondern ein Subordinator. Nicht alle Grammatikbücher sind sich in diesem Punkt einig. Manche Autoren wie z.B. Fenn (2010: 534) klassifizieren that ebenfalls als Relativpronomen, doch ich beziehe mich auf die Ausführungen von (Huddleston et al. 2002), deren Argumentation schlüssiger ist als beispielsweise die von van der Auwera (1985, S. 150–163).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Unsicherheit von Englischlernern beim Gebrauch von Relativpronomen und stellt den Fokus auf personale Antezedenzien in Objekt-Position vor.
2. Theoretischer Hintergrund: Es werden grundlegende linguistische Fachtermini definiert und der aktuelle Forschungsstand zur Verwendung von who, whom und that zusammengefasst.
3. Methodologie: Dieses Kapitel erläutert die Datengewinnung aus dem COCA-Korpus, die Suchkriterien sowie die systematische Kodierung und Aussortierung irrelevanter Einträge.
4. Präsentation der Ergebnisse: Die empirischen Befunde zur Häufigkeitsverteilung werden detailliert in Bezug auf Verben, Antezedenzien, Zeit und Register vorgestellt.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die aufgestellten Hypothesen werden anhand der Daten kritisch überprüft und in den Kontext bestehender Forschungsergebnisse eingeordnet.
6. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Korrelationen zwischen Sprachgebrauch und Register zusammen und bietet einen Ausblick für weiterführende Studien.
Relativsatz, Relativpronomen, Subordinator, Antezedens, Register, COCA, linguistische Korpusanalyse, Objekt-Position, who, whom, that, Sprachgebrauch, englische Grammatik, Korrelation, Syntax, Sprachvarietät.
Die Arbeit untersucht den Gebrauch von who, whom und that in englischen Relativsätzen, speziell wenn ein personales Antezedens in Objekt-Position steht.
Zentrale Felder sind die semantische und syntaktische Differenzierung, der Einfluss des Registers auf die Wahl des Relativmarkers sowie die diachrone Häufigkeitsentwicklung im amerikanischen Englisch.
Das Ziel ist die empirische Überprüfung teils widersprüchlicher Lehrmeinungen und früherer Studien bezüglich der Häufigkeit und Registergebundenheit der drei betrachteten Relativmarker.
Der Autor verwendet eine korpusbasierte Analyse des "Corpus of Contemporary American English" (COCA) mit systematischer Selektion und statistischer Auswertung (Chi-Quadrat-Tests).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die methodische Vorgehensweise und eine detaillierte Präsentation der quantitativen Ergebnisse zu Verben, Antezedenzien, Zeitverläufen und Registern.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Korpuslinguistik, Relativpronomen, Registeranalyse und empirische Sprachbeschreibung aus.
Der Autor zeigt auf, dass supplementäre Sätze fast ausschließlich mit wh-Relativpronomen (insbesondere whom) gebildet werden, während that fast nur in integrierten Sätzen vorkommt.
Auf Basis der Trendanalyse im Zeitraum 1990-2015 prognostiziert der Autor, dass der Gebrauch von whom bei personalen Antezedenzien in Objekt-Position bis etwa zum Jahr 2053 stark rückläufig sein wird.
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