Bachelorarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Darstellung des Individuums und der Gesellschaft in den Erzählungen von Anton Pavlovič Čechov. Der Fokus liegt darauf, die Interaktion beider Bereiche in Čechovs Werken zu analysieren und die Bedeutung dieser Beziehung innerhalb seiner Erzählkunst zu beleuchten.
Das erste Kapitel konzentriert sich auf die Figurencharakteristik in ausgewählten Erzählungen Čechovs. Es werden die Hauptfiguren und deren Eigenschaften, Verhaltensmuster und Erscheinungsbild analysiert, um Einblicke in die menschliche Natur zu gewinnen. Die Analyse umfasst Erzählungen wie „Ionyč“, „Palata № 6“, „Smert' činovnika“, „Tolstyj i tonkij“, „Chameleon“ und „Čelovek v futljare“.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft in den zuvor analysierten Erzählungen. Es untersucht, wie die Figuren von Čechov mit den sozialen Strukturen ihrer Zeit interagieren und welche Konflikte daraus entstehen.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Thema des „Lebens im Futteral“, einem zentralen Motiv in Čechovs Werk. Es analysiert, wie dieses Motiv in den bereits behandelten Erzählungen dargestellt wird und welche Auswirkungen es auf die Figuren hat.
Das vierte Kapitel betrachtet die Figur des „kleinen Menschen“ in Čechovs Erzählungen. Es untersucht, welche Merkmale diese Figur auszeichnen und wie sie die sozialen Verhältnisse in Čechovs Welt widerspiegelt.
Anton Pavlovič Čechov, Individuum, Gesellschaft, Figurencharakteristik, Interaktion, „Lebens im Futteral“, „kleiner Mensch“, Selbstbestimmung, Befreiung, determinierende Kräfte, soziale Strukturen, Konflikte, Provinz, Russland, Literaturanalyse, russische Literatur, Erzählungen, Kurzgeschichten.
Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen dem Individuum und der Gesellschaft sowie deren gegenseitige Beeinflussung in Čechovs Werk.
Es beschreibt Menschen, die sich durch starre Regeln, Ängste und Gewohnheiten von der lebendigen Welt isolieren und sich so ein geistiges „Futteral“ schaffen.
Ein literarischer Typus, meist ein kleiner Beamter, der durch seine soziale Stellung und Unterwürfigkeit geprägt ist, wie in „Smert' činovnika“ dargestellt.
Detailliert eingegangen wird auf „Ionyč“, „Palata № 6“, „Smert' činovnika“, „Tolstyj i tonkij“, „Chameleon“ und „Čelovek v futljare“.
Čechov nutzt präzise Beschreibungen von Äußerlichkeiten, menschlichen Gewohnheiten und Charakterzügen, um tiefe Einblicke in die Seele und soziale Stellung seiner Helden zu geben.
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